Startseite > Foren > Forum Zahnmedizin > Todesfall nach Zahnextraktion
Hallo:-)
Vor zwei Tagen verstarb mein Onkel in der Taxe,nachdem ihm ein Zahn gezogen wurde.Er wurde in das Krankenhaus gebracht,aber dort konnte man ihm nicht mehr helfen.
Mein Onkel war ein Marcumarpatient,da er einen Herzinfarkt und eine tiefe Beinvenenthrombose hatte.Wie ich erfuhr,hat man das Marcumar wohl bei ihm abgesetzt ca 1 Woche vor Extraktion.Wie sein INR Wert vor Op war ,kann ich nicht sagen.Heparin erhielt er bei Reduktion des Marcumars nicht.
Meine Frage dazu: hätte man ihn unter Marcumar den Zahn ziehen können ohne Marcumar zu reduzieren?Oder ist Marcumar zu reduzieren und gleichzeitig Heparin zu geben?Es gibt zu dieser Frage wohl verschiedene Richtlinien?Für Antwort danke ich Ihnen.
Ich bin total geschockt,daß mein Onkel von uns gegangen ist.
Hallo,
mein Beileid. Der Umgang mit Medikamenten, welche die Blutgerinnung beeinflussen, ist schwierig und es fehlen klare gesicherte Erkenntnisse. Eine recht aktuelle Empfehlung sagt, dass das Risiko bei Änderung der Medikation größer ist als das Risiko bzw Komplikation der möglichen Nachblutung.
Gruß Peter Schmitz-Hüser.
| Datum/Zeit | von Autor | Thema |
|---|---|---|
| 09.12.11 21:59 | darling110 | |
| 12.12.11 12:33 | P. Schmitz-Hüser |
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