Startseite > Foren > Forum Zahnmedizin > Richtig kühlen nach Weisheitszahn OP

Gestern wurden mit im Kurz nach 9 Uhr morgens auf der rechten Seite die Weisheitszähne entfernt. Auf dem Zettel, den mir mein Arzt mitgegeben hat steht, dass ich wirklich exzessiv kühlen soll, was ich nun auch gemacht habe. Bis auf die Nacht, da habe ich das Kühlkissen lediglich 2 Mal gewechselt, da ich durch die Schmerztabletten einen sehr tiefen Schlaf hatte. (Habe durch die Müdigkeit und den stressigen Tag 12 Stunden geschlafen)
Nun habe ich leider vergessen bei meinem Arzt zu fragen wie lange ich denn kühlen soll, nach der OP war ich doch schon recht fertig mit den Nerven. Gestern war ich nun wirklich von 9 Uhr bis 22 Uhr am kühlen, außer wenn ich gerade etwas gegessen habe. Soll ich heute das kühlen etwas unterbinden um die Wundheilung nicht zu stören oder soll ich trotzdem so weiterkühlen, da ich auch gelesen habe, dass die Schwellung so nach 36 Stunden ihren Höhepunkt erreicht? Sehr geschwollen ist meine Wange nun nicht und bei mir fällt das schon sehr auf, da ich recht dünn bin, habe hin und wieder leichte Schmerzen, kann den Mund gerade so öffnen um die Zahnbürste oder einen Suppenlöffel reinzubekommen und die Fäden stören einfach am ehesten, da ich immer denke ich hätte Essensreste in der Wunde.
Ich weiß ja, dass es für sowas eigentlich keinen Richtwert geben kann, da ja jeder anders drauf reagiert, aber ich möchte gerne alles so schnell wie möglich loswerden und möchte die Wundheilung nun auch nicht behindern. Und kenne mich da jetzt auch nicht sonderlich gut mit aus.
Hallo,
die Schwellung nimmt im Laufe der ersten drei Tage zu. So lange sollten Sie mindestens kühlen.
Es kommt drauf an womit Sie kühlen, man kann auch durch zu viel Kühlen Gewebe schädigen. Also Coolpacks u. ä. nicht direkt auf die Haut und nicht dauerhaft. Mit feuchter Kühle, z.B. nasser Lappen, können Sie keinen Schaden anrichten.
Gruß Peter Schmitz-Hüser

Die Schwellung ist nun eigentlich ganz abgeklungen, die Wange ist nur noch etwas hart, aber nicht mehr dick. Nur bekomme ich nun nach 4 Tagen meinen Mund immer noch nicht so gut auf und ab einem gewissen Punkt fühlt es sich an als ziehe ich am Gewebe, wenn ich den Mund zu weit öffne. Heute beim "inspizieren" der Wunden ist mir jedoch aufgefallen, dass es so aussieht, als hätte mein Zahnarzt meine Wange mit angenäht, das würde zumindest dieses Ziehgefühl erklären. Aber ist das denn so richtig? Bei meinem Freund wurde das nicht so gemacht (Der war aber auch bei einem anderen Arzt) Ich hab mich doch schon ein bisschen erschrocken und hoffe, dass meine Wange bis Dienstag, wenn die Fäden gezogen werden nicht dran festwächst.
Im Internet habe ich dazu nun auch nicht wirklich viel gefunden.
Die eingeschränkte Mundöffnung ist normal.
Gruß Peter Schmitz-Hüser
| Datum/Zeit | von Autor | Thema |
|---|---|---|
| 07.02.12 14:25 | Lucyfar | |
| 08.02.12 14:00 | P. Schmitz-Hüser | |
| 09.02.12 17:37 | Lucyfar | |
| 10.02.12 12:06 | P. Schmitz-Hüser |
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