Startseite > Foren > Forum Zahnmedizin > Rheuma durch Entzündung der Zähne ??
Hallo,
ich habe auch mal eine Frage: Und zwar ist folgender Fall: Eine Bekannte von mir hat seit Jahren Weichteilrheuma. Sie bekommt schon eine Chemotherapie, die aber nicht hilft. Jetzt hat ihr Zahnarzt gesagt, dass fast alle Zähne im OK entzündet seien, und diese deshalb gezogen werden müssten. Das hat sie auch über sich ergehen lassen. Jetzt trägt sie eine Interims-Prothese. Doch können wirklich diese Entzündungen Rheuma auslösen?? Ich habe das nämlich noch nie gehört. Wäre schön, wenn mir jemand darauf antworten kann, ich bin Zahnarzthelferin und interessiere mich natürlich brennend dafür.
Liebe Grüße
Spitaki
Vor 100 Jahren sind tausende von Patienten zahnlos geworden, weil man aufgrund der sogenannten "Fokal-Theorie" glaubte, die Zähne würden "streuen" und Rheuma und alle möglichen anderen chronischen Krankheiten verursachen. Kaum einer wurde dadurch von seinen Leiden befreit, viele aber von ihren Zähnen.
Natürlich ist es nicht gut, Zähne, die so stark erkrankt sind, dass sie nicht mehr erhaltungswürdig sind, im Mund zu haben. Zähne zu extrahieren, auf die diese Beschreibung nicht zutrifft, um Rheuma zu heilen, entspricht allerdings in keinem Falle mehr dem heutigen Wissen.
Herzliche Grüße
Osswald
*****
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Hallo,
entgegen der Aussage von Dr. Osswald gibt es sehr wohl Erkenntnisse darüber, dass Zahnherde die Ursache für schwere Krankheiten sein können.
Ich verweise dazu auf die Ausführungen von Dr. med. habil. Max Daunderer aus München (einer der bekanntesten Toxikologen weltweit )bzw. auf sein Buch "Gifte im Alltag" und seine diversen Büchern zu Zahngiften (siehe www. toxcenter.de) . Außerdem kann ich dazu das Buch von Thomas Klein empfehlen "Energieverlust und Krankheit durch Zahnherde" Hygeia Verlag ISBN: 3-00-013015-2 .
hi rowi,
es stellt sich allerdings die frage, ob bei einer "entzündung der zähne" die extraktion das mittel der wahl ist oder eben eine entsprechende zahnerhaltende behandlung! das ist der punkt, auf den herr dr. osswald hinaus wollte ...
gruß, susan.
Hallo Susan,
wenn der Organismus, wie von Spitaki beschrieben allerdings schon so stark durch Zahnherde beschädigt ist, was soll das denn dann noch für eine erfolgversprechende zahnerhaltende Behandlung sein ???
Ich meine in einem solchen Fall, gilt nicht die Devise "Zahnerhaltung um jeden Preis" ! (ebenso Prof. Altmann, Wien-Lainz).
Gruß Rowi
Herr Daunderer, der mir persönlich sehr gut bekannt ist, ist anerkannt einer der größten Märchenerzähler, die frei herumlaufen.
Weil er bei den ärztliche Kollegen mit seinen abwegigen Ideen nicht landen konnte, hat er sich auf die Zahnärzte (und ihre Patienten) gestürzt, von denen viele, die das, was er gerne glauben machen möchte, fachlich nicht beurteilen können (und es ihm in der Folge glauben). Um öffentliche Aufmerksamkeit zu erregen, würde er seine Großmutter verkaufen. Ich habe von ihm beurteilte Rötgenbilder gesehen, die eindeutig beweisen, dass er überhaupt keine Ahnung von Zahnheilkunde hat, und in der Folge völlig unauffällige anatomische Strukturen als offensichtliche Eiterherde bezeichnet.
Ganz offensichtlich ist darüber hinaus, dass er mit der Verbreitung seiner Thesen und seiner Darstellung als der Messias der duch Zahnärzte Vergifteten ausschließlich materielle Eigeninteressen verfolgt.
Ich fordere Sie hiermit auf, seine völlig abwegigen Thesen nicht in diesem Forum zu verbreiten. Ansonsten werde ich Ihre Beiträge löschen lassen. Es gibt genug Foren, auf denen Sie sich mit Gleichverirrten austauschen können.
Danke
Osswald
Hallo Spitaki
Rheuma ist u. bleibt bis heute noch ein heikles Thema, bei dem viele Fragen offen sind.
Inzwischen dürften über 400 Rheumavarianten bekannt sein, in den meisten Fällen konnte bis heute der Auslöser nicht gefunden werden.
Hier können entzündlich Prozesse mit hineinspielen, aber auch immunologische Reaktionen anderer Art.
"Falls" diese Totalbehandlung Erfolg haben sollte (die Zähne die Ursache waren) sollte sich nach einigen Tagen od. Wochen doch eine Linderung der Beschwerden feststellen lassen. Für den Fall der zutreffenden Behandlung, würde ich eher v. mehreren Monaten ausgehen.
Betreff Weichteilrheumatismus, würde ich mich fachlich speziell informieren.
Die Bestimmung eines Rheumatiters ist eine Sache, generell imunologische Untersuchungen eine andere.
Immunfaktoren spielen häufig in rheumatische Reaktionen mit hinein.
Gruß Minou
Sehr geehrter Herr Osswald,
wenn das stimmt was Sie sagen, bin ich tatsächdlich auf Dr. Daunderer hereingefallen.
Als gebranntes Kind, bitte ich dann aber auch Sie Ihre Anschuldigung zu substantiieren, ansonsten kann ich diese nicht nachvollziehen.
Danke
| Datum/Zeit | von Autor | Thema |
|---|---|---|
| 15.03.05 15:19 | Spitaki | |
| 16.03.05 07:36 | Dr. Dr. Rüdiger Osswald | |
| 17.03.05 01:08 | Rowi | |
| 17.03.05 01:53 | Susan_73 | |
| 17.03.05 19:33 | Rowi | |
| 18.03.05 14:20 | Dr. Dr. Rüdiger Osswald | |
| 23.03.05 20:03 | Rowi | |
| 19.03.05 11:36 | Minou |
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