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Forum: Zahnmedizin

Eröffnungsbeitrag des Themas:

Titel
Autor
Datum
  • (97 mal gelesen)
  • Status: Med-Beginner Stern

Guten Tag,


zuerst einmal ein frohes neues Jahr !


Ich benötige die Kontaktdaten von Selbsthilfeguppen um das Thema Parodontitis, möglich in der Umgebung von Bingen, Mainz, Wiesbaden, Frankfurt.
Leider bin ich bei meiner bisherigen Recherche nicht fündig geworden. Vielleicht kann mir hier jemand hier helfen.


Vielen Dank im Voraus und schönes Wochenende wünscht GG

Antworten zu diesem Thema:

Titel
Autor
Datum
  • (23 mal gelesen)
  • Status: Experte

Hallo,


darf ich fragen, was Sie sich von einer Selbsthilfegruppe versprechen? Die Betreuung eines Parodontitispatienten findet beim Zahnarzt statt. Ich wäre daher auch überrascht, wenn es so etwas gibt.


Gruß Peter Schmitz-Hüser

  • (31 mal gelesen)
  • Status: Med-Beginner Stern

Guten Tag,


was ich mir davon verspreche ? Einen Erfahrungsaustausch wie es auch die anderen Patienten von z. B. Diabetes- Selbsthilfegruppen tun. Mich würde interessieren, ob man bei einer Sondentiefe von ca. 7 mm überhaupt noch etwas tun kann oder ob man sich nach einer wahrscheinlich sehr unangenehmen und langwierigen Behandlung trotzdem darauf einstellen kann, daß ein kostenaufwändiger Zahnersatz benötigt wird. Ich bin quasi ohne großartige Beschwerden und befürchte, daß ich diese durch die mir bevorstehende Behandlung erst bekomme...


Mit freundlichen Grüßen


GG

  • (33 mal gelesen)
  • Status: Experte

Und genau mit diesen Fragen gehören Sie nicht in eine Selbsthilfegruppe, sondern in eine entsprechende zahnmedizinische Betreung, ggf sogar einen Spezialisten.


Die Problemzone bei Parodontalerkrankung ist für den Patienten selber nicht zugänglich. Die spielt sich unterhalb des Zahnfleischs ab. Und gerade bei der sog. aggressiven Parodontitis ist das Problem genetischer Natur.


Gruß Peter Schmitz-Hüser

  • (18 mal gelesen)
  • Status: Med-Beginner Stern

[quote GabyGnadenlos]Guten Tag,


was ich mir davon verspreche ? Einen Erfahrungsaustausch wie es auch die anderen Patienten von z. B. Diabetes- Selbsthilfegruppen tun. Mich würde interessieren, ob man bei einer Sondentiefe von ca. 7 mm überhaupt noch etwas tun kann oder ob man sich nach einer wahrscheinlich sehr unangenehmen und langwierigen Behandlung trotzdem darauf einstellen kann, daß ein kostenaufwändiger Zahnersatz benötigt wird. Ich bin quasi ohne großartige Beschwerden und befürchte, daß ich diese durch die mir bevorstehende Behandlung erst bekomme...


Mit freundlichen Grüßen


GG[/quote]


Hallo,
also, ein Erfahrungsaustausch bringt Dir meiner Meinung nach nicht wirklich etwas, höchstens, wenn Du wissen willst, wie es anderen mit der Krankheit geht usw.


[quote GabyGnadenlos]
Ich bin quasi ohne großartige Beschwerden und befürchte, daß ich diese durch die mir bevorstehende Behandlung erst bekomme...[/quote]


Die Beschwerden werden kommen, wenn Du nichts dagegen unternimmst. Ich kann Dir nur empfehlen, Dich so schnell wie möglich behandeln zu lassen, sonst wirst Du nach und nach Deine Zähne verlieren. Eine Selbsthilfegruppe hilft Dir dabei nicht.


Ich bin seit meiner Diagnose in regelmässiger Behandlung, es wurde so ziemlich alles gemacht, was man tun kann (Paradontosebehandlung, alle 3 Monate Zahnreinigung usw.). Trotzdem habe ich ständig Zahnfleischentzündungen und musste sogar schon ein paar Zähne hergeben Auch habe ich teilweise bereits offene Zahnhälse, was nicht wirklich schön aussieht. Meine Zahnpflege ist wirklich gut und umfassend und ich tue alles für den Erhalt meiner Zähne, trotzdem schreitet die Krankheit fort.


Soweit ich weiß, ist die Krankheit nicht heilbar, man kann sie nur durch gute Pflege und guter Behandlung etwas stoppen bzw. den Verlauf rauszögern.


Ich wünsche Dir alles Gute
LG
MaLa

  • (17 mal gelesen)
  • Status: Med-Beginner Stern

Hallo nochmal ich :-)
das sind natürlich alles nur meine eigenen Erfahrungen, ich bin kein Mediziner. Vielleicht verläuft es bei Dir ja anders...ich würde an Deiner Stelle auf jeden Fall den Rat eines Fachmann/frau einholen.


LG
MarLar

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