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Werter Herr Doktor,
bei meinem Sohn (24 Jahre) wurde heute die Diagnose aggressive Paradontitis mit Sond-Tiefe bis 10mm und Lockerung im Zahnbereich (6er und 7er) gestellt.
Er hat eine Überweisung für eine Zahnklinik bekommen.
Lt. Zahnarzt ist nicht die Zahnhygiene Schuld, sondern das Immunsystem.
Wie kann es bei einem so jungen Menschen dazu kommen? Hat das was mit Vererbung zu tun!
Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?
Wer hat Erfahrungen mit dieser Krankheit?
Herzlichen Dank
Muttilein
Hallo,
hat eine stark genetische Komponente. Zahnklinik als solche hat nichts zu bedeuten, schauen Sie, dass sich derjenige mit Parodontologie auskennt. Therapie wird sein: Keimbestimmung, Einstellen der perfekten Pflege (sehr wichtig!), Zahn- und Wurzelreinigung, parallel Antibiose, Nachsorge.
Gruß Peter Schmitz-Hüser

Ein paar Punkte, an denen Sie einen guten Parodontologen erkennen: er erklärt Ihnen Ursache der PAR, Sinn der Maßnahmen, zielt nicht nur auf die Behandlung, sondern genauso auf die Nachsorge, die Behandlung selber findet unter Sichtvergrößerung statt (Lupe) etc
Antibiose = Antibiotikumsgabe
Reinigung erstmal nicht operativ (evt in einem zweiten Schritt)
Kein Arbeitsausfall
Gruß Peter Schmitz-Hüser

Lieber Herr Doktor,
der Termin in Hannover hat nun stattgefunden.
Der Arzt hat sich das angeguckt und gesagt, dass die Antibiotikagabe (10 Tage), die unser Zahnarzt in Magdeburg während der Paradontose-Behandlung gemacht hat, gut angeschlagen ist.
Jetzt wird erst mal nichts gemacht. In 3 Monaten soll dann die Bestimmung der Bakterien erfolgen.
Ist das das Übliche Vorgehen - diese Pause von 3 Monaten??
Herzliche Grüße
Muttilein
Ja.
Gruss Peter Schmitz-Hueser
| Datum/Zeit | von Autor | Thema |
|---|---|---|
| 20.01.09 12:05 | Muttilein | |
| 22.01.09 14:06 | P. Schmitz-Hüser | |
| 22.01.09 14:56 | Muttilein | |
| 23.01.09 12:30 | P. Schmitz-Hüser | |
| 05.02.09 09:19 | Muttilein | |
| 06.02.09 14:38 | P. Schmitz-Hüser |
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