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Werter Herr Dr. Siegers,
mein Vater ist an Bauchspeicheldrüsenkrebs erkrankt , wurde aber im Dezember 2011 erfolgreich operiert ( T3N1M0R0 ).
Er bekommt sei Januar eine Chemotherapie mit Gemcitabin und Tarceva ,im Rahmen einer Studie . Tarceva wird ja sonst nur bei metastasierendem BSDK angewendet. Planmäßig soll die Therapie im Juni beendet werden. Leider werden die Nebenwirkungen der Chemo jetzt immer mehr. Er hat nun, so sein HA, auch noch eine Venenentzündung im Bein. Er hat ihm ein entzündungshemmendes Medikament und kühle Umschläge verordnet. Morgen soll er sich wieder vorstellen. Ich habe jetzt etwas Angst, das sich das Ganze zu einer Thrombose oder Lugenembolie ausweitet.Gibt es bestimmte Verhaltensregeln,um die Entzündung zu heilen ? Danke für Ihre Hilfe.
MfG Evelyn
Hallo,
letztendlich ist Ihr Vater durch das Krebsleiden und die eingeschränkte Mobilisation in Verbindung mit der aktuellen Venenantzündung Thrombose-gefährdet und sollte dementsprechend eine Thromboseprophylaxe mit heparinspritzen erhalten.
Bitte sprechend Sie Ihren Hausarzt diesbezüglich an.
Beste Grüße,
Dr. Siegers
Vertraue mal auf die Natur besorge dir Vena Spray und Vena Gel ,das hilft deinen Venen sich zu erholen.
Hallo,
eine venenentzündung unter Chemotherapie ist nicht selten. Eine begleitende entzündungshemmende Medikation mit z.b. Diclofenac ist sinnvoll. Ebenso ist ein Kompressionsstrumpf notwendig. Inwieweit auch Thrombosespritzen notwendig sind, kann man nur beurteilen , wenn man das bein gesehen und untersucht hat. Hat ist der Hausarzt Ansprechpartner. Moderate Kühlung ist ebenfalls hilfreich bei der Venenentzündung.
Beste Grüße,
Dr. Siegers
| Datum/Zeit | von Autor | Thema |
|---|---|---|
| 23.05.12 14:44 | Evelyn1971 | |
| 23.05.12 15:44 | Dr. Siegers | |
| 02.06.12 13:22 | Ludwigh | |
| 09.06.12 23:47 | Peter_Pan_76 | |
| 11.06.12 11:03 | Dr. Siegers |
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