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Forum: Stillen & Co.

Eröffnungsbeitrag des Themas:

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(360 mal gelesen)
Status: Med-Beginner Stern

Hallo,


ich habe folgendes Problem: ich muss leider unmittelbar nach Beendigung des Mutterschutzes wieder anfangen zu arbeiten. Trotzdem möchte ich gerne Stillen, da ich mit meinem ersten Kind sehr gute Erfahrungen gemacht habe. Bei meiner Arbeit handelt es sich um eine Teilzeitstelle mit 50 % Arbeitszeit. Ich werde einen großen Teil der Arbeit von zu Hause aus arbeiten, aber trotzdem an 2-3 Tagen wohl 6 Stunden nicht bei der Kleinen sein. Ich hatte eigentlich vor in dieser Zeit der Kleinen abgepumpte Milch zu geben, da nicht die Möglichkeit besteht sie mir zum Stillen zu bringen.


Hat jemand hiermit Erfahrungen gemacht oder glaubt Ihr, dass das völlig abwegig ist in einer solchen Situation zu stillen???

Antworten zu diesem Thema:

Titel
Autor
Datum
M. Grein
(167 mal gelesen)
Status: Experte

Nein, das ist nicht abwegig. Manchmal gibt es Probleme, weil die Kinder zunächst keine Flasche wollen. Und man sollte daran denken, während der Arbeit pumpen zu müssen. Die Brust wird wie gewohnt Milch produzieren, denn sie weiß ja nichts von der Arbeitszeit. Die Milch gut kühlen, und damit hat man auch gleich einen gewissen Vorrat.

(147 mal gelesen)
Status: Med-Insider SternSternStern

Hallo Neuling09,


es ist schön, dass es noch andere Mütter gibt, die sich ähnliche Gedanken zum Thema Stillen und Arbeiten machen wie ich, auch wenn mein kleiner schon 13 Mon. ist.


Du kannst deinem Kind sehr wohl abgepumpte Milch geben. Man müsste überlegen, ob man eventuell zum Füttern einen Becher verwendet, um Saugverwirrungen vorzubeugen, da dein Kind noch so klein ist und die Stillbeziehung noch nicht so gefestigt.


Eine andere Möglichkeit gibt es noch: Du kannst Stillzeiten in Anspruch nehmen! Auch bei einer Teilzeit. Dann ist die Tennungszeit nicht so lang! Die AFS hat da einen guten Flyer ins Netz gestellt.


Also nur Mut!!! Stillen ist so wichtig!

(147 mal gelesen)
Status: Med-Insider SternSternStern

Noch ein kleiner Nachtrag:


Abpumpen ist den Stillen gleichgestellt!!

(152 mal gelesen)
Status: Med-Senior SternSternSternStern

hallo,
bei uns gibt es 4 monate mutterschaftsurlaub und noch einen 5. monat stillurlaub. ich habe also nach 5 monaten wieder zu 70% mit arbeiten angefangen und mein kind weiter gestillt: bis 6 monate vollstillen, bis 12 monate auf der arbeit abgepumpt. seitdem wird nur noch morgens, abends und evtl. nachts gestillt.
wichtig ist, dass das organisierbar ist. du musst also einen raum organisieren, in dem du abpumpen kannst, ohne gestoert zu werden. du musst das abpumpen ueben, das braucht etwas erfahrung, wie es bei dir am besten klappt, und du brauchst eine gute, fuer dich geeignete pumpe. ich hatte dann die swing von medela. und letztlich musst du noch die moeglichkeit haben, die milch zu kuehlen, die dein kind ja dann spaetestens 24h spaeter ueber flasche oder becher bekommen soll. sprich, du braeuchtest einen kuehlschrank. letztlich brauchst du, auch wenn du gesetzlich anspruch auf diese abpumppausen hast, doch verstaendnisvolle kollegen/chefs. kommt auch ein bisschen auf deine arbeit an. hast du z.b. lange besprechungen, die du dann fuer's pumpen verlassen musst, etc.
wie und wo wird denn dein kind dann betreut? die oma, tagesmutter oder die erzieherinnen in der KiTa muessen natuerlich auch noch mitziehen...


LG
sophie

(148 mal gelesen)
Status: Med-Beginner Stern

Vielen Dank erst einmal für die Antworten, die mir doch etwas Mut gemacht haben, es wenigstens zu probieren.


Ich habe ein abschließbares Einzelbüro, so dass es dort möglich sein müsste, Milch abzupumpen. Hinsichtlich der Kühlmöglichkeiten muss ich mich noch mal genauer erkundigen. Notfalls werde ich einen Minikühlschrank aufstellen (ich muss nach dem Mutterschutz den Aufgabenbereich wechseln, daher kenne ich mich dort nicht wirklich aus).


Problematisch ist, dass ich einmal die Woche Verhandlungen habe, aber auch hier wird sich eine Lösung finden. Evtl. vorher die Brust entleeren, dann müsste ich ja 3-4 Stunden durchhalten.


In Euren Beiträgen habt ihr etwas von "Bechern" zum Füttern geschrieben. Meint Ihr damit Trinklernbecher?? Können so kleine Kinder damit überhaupt schon umgehen?


Die Kleine wird übriges bei einer Tagesmutter betreut werden. Bei der Vermittlungsagentur habe ich schon angekündigt, dass ich voraussichtlich Stillen will und der Tagesmutter dann abgepumpte Mlch bringen werde. Natürlich werde ich das mit der "Auserwählten" dann genauer besprechen.

(147 mal gelesen)
Status: Med-Insider SternSternStern

Hallo Neuling09,


mit Becher meine ich keine Trinklernbecher!!


Zu der Milchpumpe (lactaline von ameda), die ich von meiner Stillberaterin ausgeliehen hatte, gab es einen Becher dazu. Das war ein kleiner Becher (50 ml, aus Plastik, Durchmesser 5 cm, Höhe 5,5 cm), mit dem man dann die Milch füttert. Das war auch gut in der Beschreibung der Milchpumpe erklärt!!!
Ansonsten kann man auch mit dem Löffel füttern.


Viel Erfolg und nur MUT!!!

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