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Forum: Stillen & Co.

Eröffnungsbeitrag des Themas:

Titel
Autor
Datum
oli67
  • (5629 mal gelesen)
  • Status:

hallo zusammen
im moment ist es so, dass das baby (10 wochen) nie zu beruhigen ist. es schreit rund um die uhr und will nicht einschlafen. nur wenn es gestillt wird, ist sofort ruhe und es schläft ein.
habe auch den eindruck, dass es blähungen hat und dass es deswegen ist. manchmal schaffe ich es, dass sie einschläft (es gibt eine ganz spezielle lieblingsposition). wenn ich es dann aber wage -so nach 1 stunde spazierengehen auf dem arm- die kleine hinzulegen wacht sie sofort auf und das ganze ght von vorne los.
im moment schreit sie seit 3 stunden ununterbrochen und es wird gleich wieder aufhören wenn die brust kommt. dann wieder das spiel von vorne...
gibt es unter euch jemanden der mir einen tipp geben kann, bitte ?

Antworten zu diesem Thema:

Titel
Autor
Datum
Mom
  • (2421 mal gelesen)
  • Status:

Es gibt in großen Krankenhäusern oft spezielle "Schreiambulanzen", die in solchen Fällen weiterhelfen.


Nachdem sich dein Baby beruhigt, wenn es gestillt wird, scheint es keine schlimmen Schmerzen zu haben. Ich habe meine Tochter 3 Wochen lang gestillt, wobei ich immer das Gefühl hatte, dass ich quantitativ genug Milch hatte. Sie ist teils lange an der Brust gehangen, hat dann nur kurz geschlafen und dann sofort wieder gequengelt und geschrien - den ganzen Tag, bis auf die Zeit an der Brust. Nachdem sie mein zweites Kind war, hab ich das nicht länger durchgedrückt und hab sie auf Flaschennahrung umgestellt. Bereits nach der ersten Flasche hat sie drei Stunden durchgeschlafen und war fortan das zufriedenste Kind. Woran es wirklich gelegen hat, weiß ich bis heute nicht, aber wie es scheint hatte sie schlicht und einfach ständig Hunger, konnte dadurch nicht ruhig über längere Zeit schlafen und war aufgrund dessen wohl einfach "fertig" und überreizt. Ich weiß nicht, ob du es ausprobieren möchtest, aber eine Flasche adaptierte "Pre"-Milchnahrung kann nicht schaden und du hast diesbezüglich Klarheit.


Ich persönlich glaube, dass Blähungen nur selten der Grund für ein unruhiges Kind sind, sondern dass sie aufgrund unseres Bedürnisses, für alles einen Grund nennen zu können - umso mehr wenn wir ihn nicht kennen - viel zu häufig vermutet werden.

mutti elke
  • (1872 mal gelesen)
  • Status:

hallo, ich habe auch so ein kind. die ist bei mir an der brust die liebste, und trinkt auch genug, aber wehe wehe, wenn ich sie weglege.. dann get´s los.
im knderwagen draussen unterwegs ist auch meist ruhe, aber zuhuase ist echt die hölle.
ich stille auch und lasse mir das auch von niemanden abschwatzen, das die muttermilch nicht genug satt macht.
das wollte ich hier auch noch mal ganz ausdrücklich sagen!!!!!!!!!!!
ich habe 3 kinder je über 1 jahr gestillt, gerne auch mit schreizeiten, die hat jeder, die sind anstrengend.klar


ich denke mal, das kind möchte den kontakt haben und wenn sie an der b rust nicht schreit, dann sind keine schmerzen oder andere störenden umstände vorhanden, die das kind stören oder quälen.
wenn du keinen rat weisst, geh ruhig mal zum kinderarzt oder zur mütterberatung, die helfen einem schon weiter.
bei uns in der stadt gibt´s auch stillgruppen. frag mal die hebamme.
die weiss sicher auch rat.
und: meine these: hoch oben in den anden und mitten in der sahara h aben die mütter alle KEINE fertignahrung für die babaies, und die haben dei auch alle großbekommen.
d.h. weiterstillen. die schreizeit geht vorbei und dann ist alles schön.

zol
  • (1662 mal gelesen)
  • Status:

hallo oli67


habe dir mal zwei links zum thema dreimonatskoliken angehängt. wenn es die verdauung sein könnte, kannst du deinem kind auch etwas fenchelthe geben. mit der flasche oder mit einem löffel eingeben. bei problemen mit stuhlgang dem kind täglich einen löffel milchzucker aufgelöst in wasser geben.


gruss zol


[www.netdoktor.de]


[www.zkhldw.de]

Mom
  • (1434 mal gelesen)
  • Status:

Stillen scheint für dich einen sehr hohen Stellenwert zu haben und ich habe das Gefühl, dass du dich von meinem Posting angegriffen gefühlt hast. Ich bin auch der Meinung, dass Stillen meistens das Beste für das Baby ist und darum würde ich es auch nicht leichtfertig aufgeben. Es ist auch durchaus nachvollziehbar dass man erwartet, dass das Stillen nahezu bei jeder Frau klaglos klappt, nachdem ursprünglich das Überleben des Babys von seinem zuverlässigen Funktionieren abhing.


Trotzdem habe ich persönlich und auch im Bekanntenkreis die Erfahrung gemacht, dass in manchen Fällen das Dauerquengeln und -schreien tatsächlich durch Zufüttern abrupt zu beenden war. Wenn ich das Gefühl habe, dass Hunger über längere Zeit die Ursache für die ständige Unzufriedenheit meines Kindes ist habe ich Bedenken, es weiter in diesem unglücklichen Zustand zu lassen. Ich habe auch erlebt, dass sich Frauen aufgrund der "Still-Propaganda" (die ich sonst als sehr positiv empfinde) als Rabenmütter fühlten, wenn sie aus welchem Grund auch immer nicht stillen oder zufüttern. Soetwas tut mir weh. Ich erkenne auch an, dass es manchmal Situationen gibt, wo man seine Grenze erreicht hat und die Erhaltung seiner Leistungskraft vor den potentiellen Vorteil für das Baby stellt. Wann diese Grenze erreicht ist sollte jede Mutter selbst möglichst frei von schlechtem Gewissen entscheiden können. Das war es, was ich mit meinem Posting ausdrücken wollte.


Mom
  • (1158 mal gelesen)
  • Status:

PS: Dieses Posting war an elke gerichtet.

Tassli
  • (1390 mal gelesen)
  • Status:

Hallo oli67


Erst mal möchte ich dich fragen, warum dein Baby drei Stunden weinen muss, bevor du es an die Brust lässt? Wenn dein Kind weint, dann nimm es an die Brust.
Hast du ein Tragtuch zuhause? Oder kennst du jemanden, der dir eins ausleihen kann und dir die Wickelkreuztrage zeigen kann? Wir haben super Erfahrung mit dem TT gemacht. Du hast beide Hände frei, dein Kind spührt deine Körper-Nähe und -Wärme.
Der Bauch des Babys wird durch deine Bewegungen die ganze Zeit leicht massiert und durch die Wärme verschwinden die Blähungen.


Hat dir irgendwer erzählt, du drüftest dein Kind nur alle 3 Stunden stillen?
Das ist veraltet. Denk mal, diese Leute, die das erzählen gehören sicher auch zu denen, die zum Kühlschrank gehen, wenn sie Hunger haben, die sich ein Glas Wasser holen, wenn sie Durst haben, egal wie lang es her ist, seit sie das letzte Mal gegessen/getrunken haben.
Es gab früher das Ammenmärchen, dass sich alte und neue Milch vermischt, wenn man zu früh wieder stillt, und das dann Blähungen auslöst. Das stimmt aber nicht.
Blähungen kommen meisst vom Essen, das die Mutter zu sich nimmt. Schau drauf, dass du keine Blähenden Sachen isst, trink ein, zwei Tassen Stilltee oder einfach Fenchel-Anis-Tee.


Gegen die Blähungen kannst du auch von Weleda das Bäuchlei-Öl (weiss nicht genau, wie es heisst) oder seine"Wind-Salbe" massieren. Einfach im Uhrzeigersinn um den Bauchnabel streichen.
Ein warmes Kirschkern-Kissen oder eine Wärmeflasche auf den Bauch legen hilft auch, die Beine anwinkeln (meisst strecken sich die kleinen, das schmerzt dann aber bloss noch mehr). Oder mit den Beinen "radfahren", das hilft der Darmbewegung.


LG, Tassli

sera_moon23
  • (1210 mal gelesen)
  • Status:

Hallo zusammen,
ich finde Flüssigkeit braucht jeder Mensch - und stillen und Fläschchen ist nun mal Nahrung. Immer wieder ein Teefläschchen zwischendurch ist auch nicht zu verachten.
Das Tragetuch ist sehr zu empfehlen und hilft dir auch ein gutes Stück weiter.
Das Wichtigste bei allem, sei nicht hektisch oder unruhig - das überträgt sich auf das Baby. Vieles ergibt sich auch dann automatisch. Lass dir Zeit mit dem Baby.


Liebe Grüßla
sera

mutti elke
  • (1129 mal gelesen)
  • Status:

also, als erstes bin ich gern gemütlich und nicht bereit das ganze zeug zu kaufen und anzurühren.
der aufwand ist mir zu hoch und der preis auch


die zeit kann man mit dem kind verbringen und auch mal schauen, was es dann nun tatsächlich hat.
direkt zufüttern, das ist schnell getan und auch das die anderen der familie die aufgabe übernehmen - die wissen ja meist sowieso am beten, was zu tun ist.. ;-)


ich habe drei kinder gestillt, klar das ab dem zweiten kind besser klappte.
und in der vergangenheit ist da echt nicht wirklich ein kind verhungert.
also; geduld und rausfinden, ob dsa kind nicht was anderes hat, oder ein schreikind ist.
die gibt´s auch, die brauchen auch viel liebe, und nicht so einen brei.
zuwendung können auch die tanten geben, aber die richtige mahlzeit....


mamcita
  • (1254 mal gelesen)
  • Status:

Das mit dem TT teile ich, denn bei mir wars genauso. Still nach deinem Gefühl und mach, was Du für das Beste hälst...lass Dir Zeit, euch kennenzulernen. Wenn Du mit deinem Kinderarzt redest, verschreibt er Dir evt. Flatulex, das ist ne gute Sache, aber das rumtragen hilft bei mir nach wie vor am meisten. Viel Glück und PS: Es wird alles leichter nach dem 3. Monat, glaub mir!

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