Startseite > Foren > Forum Schuppenflechte > Neurodermitis beim Kleinkind
Hallo,
unsere Tochter (1 1/2 Jahre alt) zeigt erste Anzeichen von Neurodermitis (trockene rote Flecken an den Handgelenken, in den Kniekehlen, in den Armbeugen, vereinzelt auch am Bauch und am Rücken und im Nacken, der Windelbereich ist nicht betroffen). Wir waren deshalb auch beim Hautarzt. Dieser meinte nur, daß das zu erwarten war, da mein Mann und ich Heuschnupfen haben und mein Mann als Kind selbst eine Art Schuppenflechte hatte. Er verschrieb uns folgende Mittel:
-für die Kopfschuppen (Milchschorf): Ichthoderm
-als Ölbad Balmandol
-als Tropfen: Fenistil
Der Kinderarzt empfahl uns für die extrem trockenen Stellen Bufexamac Fettcreme und die Lotion von Bepanthen. Gegen das weitere Baden in Molke (von Mertina) hatte er nichts einzuwenden.
Welches ist jetzt die bessere Behandlung?
Nach ausgiebigem Erdbeergenuß in den letzten Wochen ist der Hautausschlag erst richtig schlimm geworden. Kann das auch damit zusammenhängen?
Wenn es wirklich Neurodermitis ist, wird dann der Ausschlag jetzt zunehmend schlechter? Muß man bei der Ernährung irgendetwas beachten?
Für Tipps und Ratschläge wäre ich sehr dankbar
B.F.
Hallo,
unsere Tochter (5 1/2) hat seit der Geburt Neurodermitis. Was sehr gut hilft sind rückfettende Bäder (wir nehmen Balneum Hermal F, ist mit Erdnussoel), Fenistil-Tropfen nehmen wir auch, aber nicht so oft, damit sich die Kleine nicht daran "gewöhnt". Ansonsten nehmen wir pflegende Cremes (Hamametum, Bepanthen oder auch gerne Creme mit Nachtkerzensamenöl) lassen wir für sie speziell beim Hautarzt Mischsalben verschreiben, die sind dann genau auf sie abgestimmt.
Zur Ernährung: Erdbeeren sind echte Auslöser - die solltet ihr lieber weglassen.
Tipps: dem Hautzustand angepasste Hautpflege zur Reduzierung der sehr trockenen Haut,
die Haut kühlen: die Hautpflegeprodukte gekühlt verwenden,
weiche und leichte Kleidung zur Vermeidung eines Wärmestaus (auch durch Bettzeug). Besonders geeignet sind Baumwolle, Seide, Mikrofasern.
Plüschtiere wie Teddies sind einerseits für die meisten Kinder ein unersetzbarer Begleiter, andererseits Staubfänger, und damit Träger von Haussstaubmilben. Da diese Milben kälteempfindlich sind, sollten Plüschtiere regelmäßig pro Monat für 2 Stunden in den Tiefkühlschrank gelegt werden.
Hoffe ein bisschen geholfen zu haben. LbG M.
Hallo,
vielen Dank für Deine Antwort.
Wir haben jetzt den Verdacht, daß es auch mit der Milch zusammenhängen kann.
Habt Ihr dort auch Erfahrungen? Wie sieht eine milchfreie Ernährung beim Kleinkind aus? Was dient als Calciumlieferant?
Viele Grüße B.F.
Meine Freundin hat Neurodermitis (ist aber kein Kleinkind mehr!) und bei ihr hat bisher nichts geholfen. Versuch hat sie schon: (0 = keine Verbesserung, + = Verbesserung, - = Verschlechterung)
Das nächste Projekt wir Quellwasser und Kristallsalz.
Die oben genannten Methoden haben durchaus betroffenen Leuten geholfen. Nur bei uns eben nicht.
Ich wünsche euch viel Erfolg.
P.S.: In Arizona war alles komplett weg!!
Neurodermitis hat etwas mit dem Immunsystem zu tun, weshalb es auch mit Heuschnupfen eine Verwandtschaft hat.
Wegen des Immunsystems hat man oft sogenannte nahrungsmittelunverträglichkeiten, welche mit den üblichen Allergietests mich nachzuweisen sind. Oft ist es Milch (Kasein) manchmal aber auch andere Lebensmittel. Seit einigen wenigen Jahren gibt es aus den USA einen Test, welcher diese Unverträglichkeiten feststellen kann. Im weiteren empfehle ich das Immunsystem und ein allfälliges Übermässiges Pilzwachstum imm Darm mittels Labor testen zu lassen.
Für weitere Informationen für das wo und wie, Mail mir einfach
Gruss
Beat
| Datum/Zeit | von Autor | Thema |
|---|---|---|
| 21.06.03 22:41 | B.F. | |
| 26.06.03 09:38 | Mel03 | |
| 27.06.03 12:51 | B.F. | |
| 28.06.03 12:36 | ron | |
| 07.07.03 16:49 | Beat |
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