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Forum: Chronische Schmerzen

Eröffnungsbeitrag des Themas:

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  • (4694 mal gelesen)
  • Status: Med-Beginner Stern

Ich gehe einmal wöchentlich in die ambulante Schmerzklinik und bekomme Blockaden des Ganglion pterygopalatinum als Gloa. Jetzt bekam ich zusätzlich je 1x morgens 1/2 und abends eine ganze Rivotril- Tablette dazu. Auch gehe ich zur Psychiaterin die mir allerdings sagte, daß dieses Medi nicht so gut sei, bezüglich der Abhängigkeit. Sie hat mir Trimineurin verschrieben. Werde aber erst einmal mit dem Schmerztherapeuten sprechen. Wer kennt dieses Medikament und hat Erfahrung damit. betina

Antworten zu diesem Thema:

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  • (607 mal gelesen)
  • Status: Experte

Das am besten wirkende Medikament ist für die Trigeminusneuralgie Carbamazepin. Aber auch Gabapentin und Lyrica wirken sehr zuverlässig. Sicherlich gibt es Gründe für die Verordnung von Rivotril (gebe ich zB im akuten Schmerzanfall). Das Medikament Trimipramin ist ein Antidepressivum und könnte sicherlich auch eingesetzt werden. Ist aber idR nicht die erste Wahl

  • (520 mal gelesen)
  • Status: Med-Beginner Stern

Danke für Ihre Antwort. Die von Ihnen genannten Medikamente haben ich bereits alle erhalten, jedoch ohne Wirkung bzw. auch mit starken Nebenwirkungen. Beim Rivitril habe ich eben die Befürchtung, da man mir sagte es macht abhängig, dass ich es vielleicht nicht nehmen sollte. Da frage ich mich, was macht abhängig? Wenn ich doch Schmerzen habe nehme ich es. Habe ich keine Schmerzen mehr, wozu soll ich es dann nehmen. Ich kann das eben nicht so verstehen. Sie geben es beim aktuten Schmerzanfall!. Ich soll abends 1 Tabl. und morgen 1/4 nehmen, also täglich. Aber ich werde dieses am Freitag besprechen. Danke für die Info. betina

  • (538 mal gelesen)
  • Status: Experte

Im wesentlichen haben Sie Recht. Gerade bei Schmerzpatienten kommt es doch recht selten zu einer Abhängigkeitsproblematik

  • (536 mal gelesen)
  • Status: Med-Beginner Stern

Dr. Wachter, eine Frage noch, was ist der Unterschied zwischen Trigeminusneuralgie und Trigeminusneuropathie? Diese habe ich nämlich. Danke betina

  • (533 mal gelesen)
  • Status: Experte

Einen richtigen, wissenschaftlichen Unterschied gibt es da wohl nicht. Vielleicht meinen die Kollegen eher den unterschiedlichen Schmerzcharakter (Neuralgie > eher einschießend + kurz, neurpathisch > eher brennend und andauernd)

  • (534 mal gelesen)
  • Status: Med-Beginner Stern

JA, das könnte bei mir passen, da es länger andauert mit dem Schmerz. Danke betina

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