Startseite > Foren > Forum Chronische Schmerzen > starke enddarmschmerzen seit 9 Monate

Hatte im Dezember eine Analissur bei 12 ie ende Januar laut Proktologe im EDZ Hannover narbig abgeheilt ist. Die Schmerzen sind bis oft zur unerträglichkeit geblieben. Schmerzmittel wie Tramal oder Novalgin helfen nicht. War bei unzähligen Ätzten, bis vor kurzem, Proktologen u. Professoren, habe alle erdenklichen Untersuchungen machen lassen, ohne nenneswertem Befund.( kl. marisken und Haemorroiden ersten Grades die mehrfach verödet wurden. DerStuhlgang ist seit einiger Zeit auch normal. Aber immer wird es danach schlimmer.
Können es Nervenschmerzen sein? Neurologisch wurden auch alle Untersuchungen gemacht o.B .Im Sitzen , bei Bewegung u. auch bei Berührung wird das Brennen schlimmer. Nur Kälte lindert manchmal. Auch die Blase schmerzt mitlerweile.u. habe ständig Harndrang. Trinke sehr viel, u. es ist nichts im Teststäbchen zu sehen, konntroliere täglich. danke für jeden Hinweis. LG, Leila8
PS: war zigmal in der Notaufnahme,werde nicht aufgenommen.angeblich bin ich nur verkrampft .Habe in meinem Leben vorher nie gross mit Schmerzen zu tun gehabt.
Theoretisch ist das durchaus denkbar: die starken Schmerzen einer Fissur führen zu Schonhaltung und Muskelspannung, diese können aus dem Beckenboden sie Beschwerden unterhalten.
Anderseits wäre auch die Verletzung eines Hautnervens eine möglich Alternative (kann idR durch die neurologische Diagnostik nicht gefunden werden). Hier kann man versuchen, mit Lokalanästhetika oder Nervenschmerzmedikamenten zu arbeiten. Bei Verspannungen im Beckenboden sind Physiotherapie und Muskelentspanner eine mögliche Behandlungsoption.

Hallo verehrter Herr Dr. u. alle Forumbesucher. Nun habe ich schon über ein Jahr diese furchtbaren Enddarmschmerzen. mit dem Stuhlgang ist es mit Macrogol u. entsprechender Ernährung i. O. Habe mich weiterhin diesbezüglich untersuchen lassen. Es gibt außer Hämorrhoiden ersten Grades die mehrfach verödet wurden keinen Befund der diese Beschwerden rechtfertigt. Die letzte Diagnose eines Gastroentologen vom 20.12.2011 lautet: Die Schmerzen im Kleinbecken sind am ehesten durch die Wurzelreizung im Kleinbeckenbereich bedingt. kein Anhalt für Analfissur. mein Hausarzt ist ratlos und hat mir des öfteren Tramal und Diazepam ( niedrig dosiert ) i.M. gespritzt. So nach etwa 2-4 Stunden ist etwas Linderung. Tropfen u. Tabletten vertrage ich nicht so gut. Novalgin ( auch am Tropf mit Procain ) hat nichts gebracht. Weiß einfach nicht wie es weitergehen soll, habe keine Lebensfreude und kann weil ich nicht lange sitzen kann am Leben nicht mehr groß teilhaben was auch für meine Angehörigen schwer ist. was könnte mir vielleicht helfen wäre ein Besuch beim Heilpraktiker ratsam , wenn ja bei welchem? Vielen Dank für jeden Rat mit liebem Gruß, Leila8




Guten Morgen,
ich würde Ihnen gerne empfehlen ein Beckenbodenzentrum aufzusuchen. Zuweilen wird hier mehr über den Tellerrand geschaut als bei einzelnen fachbezogenen Ärzten. Gerade weil Sie auch Probleme mit der Blase haben, kann hier ein Zusammenhang Ihrer komplexen Beschwerden mit einer Fehlfunktion des Beckens einhergehen.
Ansonsten kann ich nur sagen > Lassen Sie den Kopf nicht hängen!!! Sicher ist vieles unerträglich aber wenn wir dies mit hängendem Kopf bewältigen müssen, wird es deutlich schwerer werden als wenn wir den Kopf aufrichten
Nur wenn wir kämpfen, können wir auch einen Kampf gewinnen. Zum kämpfen brauchen wir Kraft! Ein hängender Kopf kann da zuweilen schädlich sein
Katzenauge
| Datum/Zeit | von Autor | Thema |
|---|---|---|
| 10.09.11 02:51 | leila8 | |
| 13.09.11 21:19 | Dr. Wachter | |
| 05.01.12 03:00 | leila8 | |
| 07.01.12 06:36 | Katzenauge |
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