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Forum: Chronische Schmerzen

Eröffnungsbeitrag des Themas:

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  • (864 mal gelesen)
  • Status: Med-Beginner Stern

Hallo,
ich habe seit Monaten immer wieder Rücken-Schmerzen, die Aufgrund von Medikamentenunverträglichkeiten, die von Unwohlsein, Sehstörungen bis zur Schock-reaktion reichen, nur schlecht Medikamentös behandelt werden können. Akupunktur und Tens helfen meistens sehr gut, aber wie lange noch, und was kann ich tun bei akuten Schmerzen (Zahn-OP beim Kieferchirurgen steht seit langem aus).
Hat jemand Erfahrungen im Bereich Hypnose oder kennt jemand andere Alternativen zur Schmerzausschaltung? Über eine Antwort wäre ich sehr Dankbar?
Mit freundlichen Grüßen
elrod

Antworten zu diesem Thema:

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Autor
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  • (181 mal gelesen)
  • Status: Experte

Hypnose und Entspannungsverfahren sind durchaus ernstzunehmende Alternativen zu einer medikamentösen Therapie.

  • (132 mal gelesen)
  • Status: Med-Beginner Stern

Hallo,
danke für die Antwort.
Seit einiger Zeit hat sich ein anderes neues Problem hinzugesellt, und ich weiss nicht, ob ich hier an der richtigen Stelle bin. im Rahmen der Schockreaktionen (auf die Medikamente) bin ich mehrfach auf dem Fussboden wieder aufgewacht, hatte meistens starke Schmerzen (Rücken und Kopf und Übelkeit), und erlebte Helfer, die auf mich überfordert und von der Situation regelrecht überrumpelt wirkten. Jetzt erlebe ich diese Situationen in Träumen immer wieder und wieder. Und leider auch Tags über, wenn ich in Geschäften stehe, die besonders hell ausgeleuchtet sind, oder in Behörden oder Institutionen oder öffentlichen Verkehrsmitteln bin ich manchmal wieder in dieser Situation der Hilflosigkeit und habe dabei auch extreme Schmerzen und habe dann Schweissausbrüche und der Atem rast, gleichzeitig bin ich wie gelähmt. Morgens nach solch einer durchstandenen Nacht komme ich kaum hoch und bin total fertig und quäle mich zur Arbeit. Da diese Flash-backs inzwischen fast täglich auftreten und nicht weniger werden, wie ich gehofft hatte, möchte ich Sie bitten, mir einen Rat zu geben, was ich tun sollte bzw. auch, in welchem Forum ich besser aufgehoben wäre. Danke
Mit freundlichen Grüßen
elrod

  • (141 mal gelesen)
  • Status: Experte

Sie schildern typische Symptome einer Angst und Panikreaktion, die für den Betroffenen extrem belastend sein können. Erfreulicherweise können solche Symptome und die dahinterstehenden Ängste therapiert werden. Hierfür kämen Ärzte mit der Zusatzbezeichnung Psychotherapie, Neurologen aber auch Psychologen in Frage. Medikamente zur Durchbrechung des augenblicklichen Status können auch Hausärzte verschreiben.

  • (87 mal gelesen)
  • Status: Med-Junior SternStern

Gegen die psychischen Symptome, die du beschriebst, hilt am besten eine Psychotherapie. Eventuell hängen die starken schmerzen, die du beschrieben hast, auch mit der Psy he zusammen. Oft reagiert der Körper ja sehr extrem auf Belastungen oder Stress. Hypnose ist auch eine sehr gute Möglichkeit mit Scmerzen umzugehen, am besten schaust du dich nach einem Psychologischen Psychotherapeuten mit ZUsatzqualifikation "Hypnose" um. Die Informationen kannst du bei der Psychotherapeutenkammer deines Bundeslands erfgaren (im Netz sind alle KAmmern gut zu googeln). Falls du trotzdem noch eine medikamentöse Schmerztherapie möchtest, kann ich als Alternative zu den "normalen" Schmerzmitteln empfeheln, mal eine Therapie mit Enzymen zu versuchen. Das kann man über den heilpraktiker machen lassen. eine solche Therapie ist für den Organismus nicht so belastend wie starke Schmerzmittel. Es werden eher die Selbstheilungskräfte des Körpers angeregt-.

  • (101 mal gelesen)
  • Status: Experte

Psyche und Schmerz hängen immer zusammen. Oft kann eine Menge erreicht werden, wenn Körper und Geist gemeinsam therapiert werden

  • (80 mal gelesen)
  • Status: Med-Beginner Stern

Hallo,
Vielen Dank für die vielen Ratschläge und die Informationen über Hilfsmöglichkeiten. Inzwischen hat sich meine Situation aber doch sehr geändert; Nachdem ich bei vielen Ärzten war, stellte sich schließlich heraus, dass ich ein riesiges, (gutartiges) Myom in der Gebärmutter hatte. Der wurde vor 4 Wochen in einer großen Bauch-OP entfernt, und jetzt sind die Rückenschmerzen weg !
Die Angst ist sehr groß, und so habe ich bereits im Krankenhaus dankbar die therapeutische Hilfe in Anspruch genommen, denn es war vor der OP unklar, ob der Tumor nicht doch bösartig war. Und aufgrund meiner monatelangen Schmerzen vor der OP bin ich total erschöpft, kann mich noch immer nicht alleine versorgen und brauche fremde Hilfe.
Außerdem kann ich durch die Allergien gegen Medikamente bedingt, kaum Schmerzmittel einnehmen. Und das ist extrem anstrengend. ob eine erneute OP notwendig wird, ist noch nicht heraus, aber das liegt nicht mehr in meiner Hand, ich kann von Glück reden, dass nach 10 Monaten Schmerzen, endlich der Grund gefunden wurde, und vor allem, dass es endlich Ärzte gab, die mich ernst genommen haben und mich "richtig" untersucht haben.
Demnächst steht eine Testreihe an, bei der bei stationärem Aufenthalt einige Medikamente getestet werden. Einen Therapeuten habe ich noch nicht gefunden, dafür fehlt mir noch die Kraft. Körper und Psyche sollten gemeinsam behandelt werden, aber hinzu kommt auch viel Glück, von den Ärzten ernst genommen zu werden und nicht abgestempelt zu werden als jemand, der eine "Somatisierungs-Störung" hat und den man nicht ernst zu nehmen braucht.
mit freundlichen Grüßen
Elrod

  • (83 mal gelesen)
  • Status: Experte

Sie haben in jeder Hinsicht absolut recht!!

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