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Forum: Chronische Schmerzen

Eröffnungsbeitrag des Themas:

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  • (646 mal gelesen)
  • Status: Med-Beginner Stern

Hallo,


ich habe seit mehreren Jahren Unterbauchschmerzen. Für mich und auch für die Ärzte steht die eigentliche Ursache fest. Endometriose und Adenomyose. Nun habe ich in den letzten Jahren alle möglichen Hormontherapien gemacht und wurde sechsmal operiert und war zur Reha. Bei den ganzen Operationen wurde immer alles an Endometriose und Verwachsungen entfernt. Mein jetziges Problem ist die Mutlosigkeit. Ich mag einfach nicht mehr immer neue Dinge ausprobieren um dann doch kein brauchbares Ergebnis zu haben. Die im Moment einzig brauchbare Option ist noch eine Gebärmutterentfernung. Ich bin jetzt 29 Jahre alt, habe keine Kinder und ich scheue mich vor einer Beziehung. Es fällt mir schwer Dinge zu tun, die mir früher leicht von der Hand gingen. Sachen, an denen ich Interesse und Spass habe sind völlig nebensächlich geworden. Ich sehe noch zu, dass ich meine Pflicht tue und bin dann einfach froh, wenn ich meine Ruhe habe. Insgesamt fühle ich mich schon seit Monaten völlig ausgelaugt, bin oft traurig und weine viel. Gerade in diesem Jahr war ich oft bei meinem Hausarzt und bei meinem Frauenarzt und habe mit denen über diese Probleme gesprochen. Meinen psychischen Zustand halten beide aufgrund dieser scheinbar endlosen Schmerzgeschichte für normal. Mein Hausarzt hat mir im Sommer ein Antidepressivum aufgeschrieben. Jetzt habe ich einfach keine Tränen mehr, aber sonst hat sich damit nicht so viel geändert. Ich habe ihn auf Psychotherapie angesprochen, er meinte aber, dass es nicht so viel ändern wird, wenn die Schmerzen nicht gehen. Dann habe ich das Thema doch in Angriff genommen.. Aber zwei Psychotherapeuten meinten, dass Psychotherapie nicht der richtige Weg ist. Nun bin ich in einer Schmerztherapie gelandet und auch das bringt es irgendwie nicht richtig. Der Schmerz ist irgendwie gedämpfter aber nicht weg, dafür schränken mich die Nebenwirkungen wie Müdigkeit und Übelkeit wieder neu ein. Ich habe das Gefühl, dass sich alles nur im Kreis dreht und mir fällt es schwer, einfach zu akzeptieren, dass es eine chronische Erkrankung ist und somit einfach auch immer da sein wird. Ich habe das Gefühl Hilfe zu brauchen, weiss aber nicht wie und von wem und was da überhaupt noch geht. Haben Sie einen Rat???

Antworten zu diesem Thema:

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  • (108 mal gelesen)
  • Status: Med-Beginner Stern

Schubs :-)

  • (130 mal gelesen)
  • Status: Med-Senior SternSternSternStern

Hallo Dingsdabumsda,


ich nehme an, Sie wissen, daß bei jüngeren Frauen mit Kinderwunsch eine Entfernung der Gebärmutter unter Belassung der Ovarien (Eierstöcke) vorgenommen werden kann.


Frdl. Gruß
Kurt Schmidt

  • (121 mal gelesen)
  • Status: Experte

Was Sie beschreiben ist leider das Leid vieler Schmerzpatienten, für die es in Deutschland immer weniger an Versorgungsstrukturen gibt. Auch die Psychologen weisen Patienten immer wieder ab.


Aus meiner Erfahrung macht eine gute psychologische Begleitung (nicht unbedingt die Bearbeitung der Kindheit) einen enorm wichtigen faktor bei der Schmerztherapie aus. Vielleicht lohnt es sich für Sie nochmals den Arzt zu wechseln. Ich biete in unserer Praxis regelmäßige Kurse in Schmerzbewältigung und Entspannung an. Ich kann Sie nur nochmals ermuntern sich um ein solches Angebot zu kümmern. Es ist sicherlich kein Allheilmittel aber häufig eine Stabilisierung.

Derzeit online: TowerBridge, anne_27, max_01
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