Startseite > Foren > Forum Chronische Schmerzen > Reißen Oberschenkel innen
Hallo,
ich bin 42 Jahre alt, seit ca. 8 Jahren Schmerzpatient und werde seit ca. 4 Jahren, nach Valoron, Tramal & Novamin, Palladon nun mit Fentanyl 100 µg/h Pflastern behandelt.
Ich leide seit ca. 11 Jahren an einem chronisch rezevidierendem ulcus cruris im linken Wadenbereich, verursacht durch ein OP 1998, bei der ein vermutlich durch Venenstauung entstandenes tennisballgroßes Gewächs entfernt wurde. Ich leide nicht an Diabetis oder Krampfadern !!
Desweiteren wurde 2008 eine, sich im Anfangsstadium befindliche Hüftgelenksarthrose rechts festgestellt.
Seit einigen Tagen beunruhigt mich jedoch etwas ganz anderes, ein reißender Schmerz an der Innenseite meines rechten Oberschenkels.
Dieses Reißen ... wie ich es nenne ... tritt meißtens beim Treppen steigen, wenn ich aus sitzender Haltung aufstehe oder meine Position im sitzen mit den Beinen verändere, auf, also praktisch wenn ich den Muskel spontan benutzen muss. Außerdem plagen mich konstante leichte Muskelschmerzen (ähnlich wie ganz sachter Muskelkater) in beiden Oberschenkeln, oberhalb des Knies, im Ruhezustand.
Meine Beine sind nicht geschwollen und es gibt auch keine roten, entzündeten Stränge oder Bereiche, die für eine Thrombose oder Venenentzündung sprechen würden, an welchen ich auch schon des öfteren erkrankte.
Es war auch zwischenzeitlich mal besser, aber heute quält es mich wieder sehr, da dieses reißen sehr schmerzhaft ist.
Vielleicht hat jemand eine Idee wie ich diese Schmerzen in den Griff bekomme und was mir Linderung verschaffen kann ... Wärme oder Kälte oder Umschläge ... Heparinsalbe oder lieber Voltaren ... oder garnichts von alldem??
Ich bin für jeden Rat dankbar.
Fraysia
Hi
Ich bin gerade auf Reha wegen einer Thrombose und Lungenembolie.
Bei mir haben die Schmerzen genauso angefangen ohne äussere Anzeichen.
Behandelt worden bin ich wegen einer ang. Venenentzündung bis man wegen der Embolie hinter der wahren Ursache gekommen ist.
Wenn Sie deswegen vorbelastet sind ist eine Thrombose sehr wahrscheinlich.
Guss
Uwe Schulz
Hallo,
eine Thrombose kann ich defenetiv ausschließen, da ich Macumar nehme, wegen einer angeborenen Blutgerinnungsstörung.
Mein INR liegt bei 2,5 und damit ist es quasi unmöglich eine Thrombose zu bekommen.
Aber trotzdem Danke für die Antwort.
Gruß Fraysia
Die Beschwerden sollten einem Arzt vorgestellt werden. Möglicherweise handelt es sich um ein muskuläres Problem der Adduktorenmuskulatur.
| Datum/Zeit | von Autor | Thema |
|---|---|---|
| 30.01.09 16:16 | Fraysia | |
| 30.01.09 18:14 | schulz | |
| 30.01.09 19:29 | Fraysia | |
| 03.02.09 21:20 | Dr. Wachter |
Schmerzen können sich auf unterschiedliche Art und in unterschiedlicher Intensität äußern. Besonders chronische Schmerzen sind äußerst belastend. mehr ...
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