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Forum: Chronische Schmerzen

Eröffnungsbeitrag des Themas:

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  • (1163 mal gelesen)
  • Status: Med-Beginner Stern

Hallo, also erstmal bin ich gerade ganz begeistert, dass ich das Forum gefunden habe, ich erhoffe mir den ein oder anderen cleveren Rat.


Zum Problem:
Nach einer Sporteinheit (Handball, etwa 20 min !!!) habe ich ad hoc Schmerzen in der Schulter bekommen. Diagnose: Schleimbeutelentzündung, Sehnenentzündung und akute Überlastung. Habe vom Behandler Cortison Spritzen bekommen. Keine Besserung. Seitdem ich denken kann habe ich ein sehr - nennen wir es lustiges Problem. Ich kann meine Füße, sowie Hände um 365Grad Drehen, Meinen Fuß im Stand bis an den Kopf ziehen und unglaubliches mit meinen Schultern verrichten. Meine Schultergelenke, die mir jetzt eben erhebliche Probleme machen kann ich selbst NICHT vollständig ausrenken, aber ich kann sie ein ziemliches Stück nach hinten drücken, sodass ich eine richtige Einbuchtung am gelenk sehen kann.


Das habe ich wieder und wieder den Ärzten erzählt, aber bis auf : ist doch toll-bist halt gelenkig kam da nix. Jetzt war der Arzt doch plötzlich unglaublich fasziniert, als ich nen bisl hin und her gegnuggelt habe und meine Schulter bei seinen "Übungen" am Knacken war. Verdacht: habituelle Schulrterluxation.


Nachdem ich mich über google etwas schlau gemacht habe, fand ich meine gelengigkeit plötzlich nicht mehr lustig. Dienstag habe ich einen MRT termin. (das ist noch so lange)


Kann mir evtl jemand was dazu sagen, ob meine Symptome tatsächlich auf eine habituelle verweisen könnten. ich hatte über alle bisherigen beiträge den Eindruck, dass die Betroffenen Ihr Gelenk selbst komplett ausgekugelt bekommen. das kann ich nicht und hatte ich auch noch nie. Habe aber etwa 2,5-3 cm Spiel nach hinten (weiß nicht wie ich das erklären soll)


Vielen Dank für alle Infos, die mich bis Dienstag ggfls. über Wasser halten. Werde gerade wahnsinnig, bin in einem waffentragenden Einsatzbereich und habe keine Ahnung, was ich jetzt aktuell darf und was nicht (belastungsmäßig), der Arzt meinte nur kein Sport (was schon schlimm genug ist)


Viele Grüße

Antworten zu diesem Thema:

Titel
Autor
Datum
  • (230 mal gelesen)
  • Status: Experte

Eine Schulterluxation kann sowohl passiv wie auch aktiv verursacht werden. Dies ist zunächst für die Diagnose unwichtig. Es geht vielmehr um das "Auskugeln".
Bitte lassen Sie zusätzlich eine Hypermobilität (Übergelenkigkeit) oder weitere mögliche Ursachen Ihrer Beweglichkeit abklären. Daraus folgen möglicherweise dann Konsequenzen > manche Bewegungsabläufe/Sportarten vermeiden manche fördern. Ziel ist es Folgeschäden zu vermeiden.

  • (216 mal gelesen)
  • Status: Med-Beginner Stern

Danke für die Antwort.


Gestern war dann die MRT. Eine offizielle Stellungnahme/Bericht vom ausführenden Arzt liegt mir noch nicht vor, wir haben allerdings die Ergebnisse besprochen.


Ergebnis: Schleimbeutelentzündung, sowie Reizung+Entzündung aller Sehnen/Bänder, die dort so rumliegen. Ursache habituelle Subluxation resultierend aus verlängerten Bändern. Was ihm insgesamt sehr komisch vorkam war die Tatsache, dass ich die Schulter nach hinten Subluxieren kann.


Er meinte jetzt - um eine vollständige Luxation zu verhindern sieht er als einzige Mäglichkeit eine OP, in der die Bänder gekürzt werden. Da er aber nicht operiert soll ich dies wiederum mit meinem Orthopäden besprechen. Beide sind sich allerdings scheinbar einig, dass ich eine sehr tolle, gut ausgeprägte Schultermuskelatur habe und eine KG keine wirkliche Besserung versprechen dürfte. Tippen auf eine Bindegwebsschwäche, weil ich eben das mit den Sublaxionen auf beiden Seiten kann und auch insgesamt wohl zu gelenkig bin. Klar ist, dass ich gewisse belastende Aktivitäten schon aus beruflichen Gründen nicht reduzieren oder verhindern kann.


Sollte ich mich gegen eine OP entscheiden, geht er davon aus, dass ich auf kurz oder lang ein vollständig Luxation bekommen könnte, zudem leiern die Bänder noch mehr aus und die, wie er sagte "chronischen Entzündungen" dürften auch nicht besser werden.


Meine Schultern werden durch berufsbedingten Kampfsport, konstante udn umfangreiche Schießeinheiten, sowie sportliche Aktivitäten aber konstant belastet. Mein Chef vertritt die Ansicht_: An oder Aus.- derzeit bin ich von allem freigestellt, was aber definitiv keine Dauerlösung ist. Schmerzen bestehen jetzt ohne Besserung seit knapp 8 Wochen.


OP sinnvoll oder lieber nicht ? Habe am 14.01.2008 noch einen weiteren Termin bei einem Schulterspezi in Köln

  • (153 mal gelesen)
  • Status: Experte

Unbedingt eine zweite Meinung, evtl auch dritte Meinung einholen. Am besten zusätzlich von einem konservativen Orthopäden oder orthopädischen Sportmediziner.
Es wäre fatal, wenn Sie in eine berufliche körperliche Auseinandersetzung geraten und aufgrund einer Schulterlux der Unterelegene sind!

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