Startseite > Foren > Forum Chronische Schmerzen > chronische Kopfschmerzen, Rückenschmerzen ...
Hallo,
Ich hätte da mal eine Frage. Meine Oma hat seit 20 Jahren chronische Kopfschmerzen. Bis jetzt konnte ihr niemand helfen. Ein Knick in der Wirbelsäule wurde festgestellt, jedoch nie etwas dagegen gemacht. in den letzten Monaten sind noch Rückenschmerzen und Taubheitsgehühle/Kribbeln in den Füßen dazugekommen. Die Rückenschmerzen sind wahrscheinlich aufgrund der Schmerzmittel, wodurch wahrscheinlich die Nerven entzündet wurden, entstanden. Diese treten aus dem nichts auf und sind dann wirklich so schlimm, dass sie sich weder setzen, noch hinlegen kann. 3 mal musste sie schon den Notarzt rufen, da die Schmerzen unterträglich wurden. Dieser hat ihr jedes Mal Spritzen verabreicht. Sie wurde schon mehrmals von Kopf bis Fuß durchgecheckt. Nie wurde etwas wesentliches gefunden. Nun war Sie 5 Tage in einer Klinik (Abteilung Schmerztherapie). Heute wurde Sie entlassen. Ihr wurde nicht geholfen. Ihr wurde mittgeteilt, dass nur Schmerzmittel und Bewegung helfen. Wir wissen zurzeit nicht weiter. Würden ihr gerne helfen. Gestern ging es ihr richtig schlecht. Trotzdessen hat es den zuständigen Arzt nicht davon abgehalten, die Entlassung trotzdem heute zu veranlassen. Noch nicht einmal am Telefon durfte ich mit dem Arzt sprechen. Das ist alles etwas schwierig, da ich 500km entfernt wohne und nicht einfach mal vorbeischauen kann. Ich habe den Befund mal abgescannt. Dieser ist von vor 3 Wochen, als Sie eine Nacht im Krankenhaus verbringen musste. Vielleicht können Sie mir weiterhelfen mit Spezialkliniken etc. oder was auch immer Ihnen einfällt. Danke im voraus.


Zitat:franzimanzi88
. Die Rückenschmerzen sind wahrscheinlich aufgrund der Schmerzmittel, wodurch wahrscheinlich die Nerven entzündet wurden, entstanden.
Hallo ,
dieser These würde ich absolut nicht zustimmen - aber das nur am Rande.
Kribbeln und Taubheit in den Beinen spricht für eine neurologische Symptomatik. Der beigefügte Befundbericht sagt über entsprechende bildgebende Diagnostik der Lendenwirbelsäule (Röntgen, CT,MRT) nichts aus. Hier wäre m. E. nach anzusetzen und die Patientin in die Hände eines Neurologen zu übergeben. Auch die Kopfschmerzproblematik wäre hier in den richtigen Händen.
Gute Besserung
---MarcEN--
Der eingescannte Befund erklärt die Symptome nicht. Bei dieser langen Kopfschmerzanamnese ist es sicherlich schwierig noch etwas zu verändern. Wir arbeiten bei Spannungskopfschmerzen über die Muskulatur, evtl mit Antidepressiva und auf verhaltenstherapeutischer Ebene (Entspannungsverfahren, Verhaltensänderung).
Evtl sollten die anderen Beschwerden weiter abgeklärt werden (Neurologie??). Es gibt allerdings auch Schmerzen, die sich nicht durch objektivierbare Befund erklären lassen.
| Datum/Zeit | von Autor | Thema |
|---|---|---|
| 13.12.10 13:33 | franzimanzi88 | |
| 15.12.10 13:07 | MarcEN | |
| 15.12.10 20:32 | Dr. Wachter |
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