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Forum: Chronische Schmerzen

Eröffnungsbeitrag des Themas:

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  • (331 mal gelesen)
  • Status: Med-Beginner Stern

Hallo.


Zuerst möchte ich mal sagen, dass ich das Forum klasse finde! :-)


Nun zu meinem Problem.
Ich musste 2 Jahre aufgrund von verschiedenen Verletzungen und dem Abitur pausieren. Nun habe ich wieder angefangen mit Kunstturnen..
Da ich 10kg zugenommen hatte, war der Anfang sehr heftig und ich war ziemlich häufig am Ende meiner Kräfte, obwohl ich die ersten Wochen nur 3 mal/Woche à 3-4 Stunden trainiert habe.
Nach ca 2,5 Monaten gab es ein ca 8 stündliches Training, welches recht gut organisiert war, aber für meinen Körper wohl zu extrem. Am Tag drauf spürte ich schon die stechenden und brennenden Schmerzen kurz überm Knöchel an der Innenseite des rechten Schienbeins.. Ich wollte nicht zum Arzt- aus Angst, er wuerde das sagen, was offensichtlich ist!
Daher hab ich angefangen zu kühlen, Wechselbäder zu machen, immer dann wenn nicht gekühlt wurde einen Salbenverband drumzuwickeln, Arnicakuegelchen genommen und und und.
Auf Tabletten wollte ich vorerst verzichten, da ich aufgrund anderen Dinge häufig Ibuprofen nehmen musste und ich meinem Körper eine Pause davon gönnen wollte.
Trotz dem, dass die Schmerzen nicht nachlassen wollten, habe ich reduziert weiter trainiert.


Irgendwann hab ich es vor Schmerzen kaum ausgehalten und ich bin zum Arzt meines Vertrauens.. Diagnose: chronische Knochenhautentzündung - wie vermutet. Er hat mir Kortisonspritzen ins Schienbein gehauen und gesagt, dass ich so weiter behandeln und pausieren soll.


Ich habe fast nur noch Barren geturnt, sofort aufgehört wenn die Schmerzen schlimmer wurden aber seit ein paar Tagen kann ich kaum laufen, so extrem werden die Schmerzen.. Und zu allem übel wir das Schienbein blau!


Nun traue ich mich nicht zum Arzt, da er das letzte mal was von "gipsschiene" gequasselt hat und das kommt absolut nicht in Frage.
Ich habe jetzt angefangen zu pausieren, was mir so unglaublich schwer faellt, da ich gerade dabei war in Form zu kommen.. Schlussendlich ist es das Beste für mich, aber ich werde die Schmerzen nicht los.


Was gibt es noch für Tipps und Tricks?
Wäre es sinnvoll, das Bein vollkommen ruhig zu stellen? Wir wäre die Chance, dass es bis ~9.1.12 wieder gut ist?
Ich versteh selbst nicht, wieso ich mich wie ein bockiges Kind anstelle, bei jedem anderen wuerde ich verärgert und verstaendnislos den Kopf schütteln.


Viele liebe Grüße

Antworten zu diesem Thema:

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Autor
Datum
  • (31 mal gelesen)
  • Status: Med-Beginner Stern

Ich hab vergessen zu erwähnen, dass das heftige Training Ende Oktober war- ich die Schmerzen also eineinhalb Monate habe.


Und wichtig ist wohl noch, dass die Schmerzen nicht mehr nur überm Knöchel, sondern jetzt auch direkt am Schienbein sind.. Dort waren sie erst nur unten, sind mittlerweile jedoch am ganzen Schienbein.
Und unten am Schienbein wird es blau..


Liebe Grüße

  • (67 mal gelesen)
  • Status: Experte

Klarer Fall: das muss sich ein Arzt ansehen. Es gibt mehrere Möglichkeiten, was die Schmerzen auslösen kann.
Bei solch ausgeprägten Beschwerden ist keine Ferndiagnostik machbar. Also los zum Arzt!!

  • (38 mal gelesen)
  • Status: Med-Beginner Stern

Hallo.


Danke für die Antwort.


Ich wollte eher ein paar Ratschläge, was ich noch tun kann, ob es Tipps gibt wie man sie schneller loswird ;-)
Dass es eine chronische Knochenhautentzündung ist, das weiß ich ja.. Er hat mir auch anhand von einem Ultraschall gezeigt wo es überall entzündet ist.


Ich bin momentan fleißig am tapen, sodass ich den Fuß nicht großartig strecken kann, was ich als Turnerin meist unbewusst mache ;-) die Schmerzen sind leider nur minimal besser obwohl ich dazu Voltaren Resinat (mit 75mg Diclofenac) nehme und kuehle, Wechselbäder mache und eben absolut keinen Sport.


Gibt's noch weitere Tipps wie ich sie schnell und langfristig loswerde?
Viele liebe Grüße

  • (57 mal gelesen)
  • Status: Experte

Tapen hilft vielen Patienten. Vorsicht mit der regelmäßigen Einnahme von NSAR (Diclo, Voltaren usw.).
Manchmal können auch alternative Präparate zur Unterstützung sinnvoll sein (Homöopathie, Naturheilkunde).
Auch physikalische Verfahren (Physiotherapeut) können eine Hilfe sein.

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