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Forum: Schlaf & Schlafstörungen

Eröffnungsbeitrag des Themas:

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Hallo


Ich hab mal ne Frage zum oben genannten Thema. Bei kommt es öfter vor, dass ich während des träumens aufwache, das aber nicht realisiere oder nur zeitverzögert. Als Beispiel. Letztens hab ich im Traum in einer Fabrik gearbeitet. Plötzlich war Stromausfall und das Licht ging aus. Das war der Moment, wo ich aufwachte. Auf jeden Fall habe ich dann rumgeschrien, dass doch mal jemand wieder das Licht anmachen und dass man hier ja nix sieht usw. Erst nach vielleicht einer Minute oder so dachte ich: "Hmmm. Die Fenster dort in der Wand kommen dir sehr bekannt vor." Dann muß ich kurz überlegen, um dann festzustellen, daß ich zuhause im Bett sitze und Anweisungen erteile. Erst dann wird mir klar, dass ich wach bin. Oder letztens hab ich mal geträumt, dass ich am Autofahren bin. Irgendwann muss ich aufgewacht sein, denn ich dachte mir das Gleiche: "Irgendwo her kennst du das.". Die Liste lässt sich beliebig fortsetzen.


Irgendwie verselbstständigt sich das Ganze aber dann und wann. Dann wache ich morgens auf und es ist irgendwas anders, als zu dem Zeitpunkt, an dem ich eingeschlafen bin. Es ist z.B. ein Sessel verruckt. Dann muß ich in mich gehen und nachdenken und dann fällt es mir ein, dass ich nachts wach war und den Sessel verruckt habe. Das ist dann wieder was anderes, als das im vorherigen Abschnitt. Denn im vorherigen Abschnitt kann ich mich sehr wohl morgens daran erinnern, nachts was verrücktes gemacht zu haben. Hier kann ichs aber erstmal nicht zuordnen. Das heißt, in den Fällen wache ich während des Traums plötzlich auf, denke ich bin noch im Traum, mach irgendwas und leg mich dann wieder hin um weiterzuschlafen. Letztens hatte ich lauter Kratzer an der Wand. Da weiß ich aber bis heute nicht, wie die dahin gekommen sind.


Ist das Schlafwandeln? Weil ich schlafe ja in diesem Moment nicht mehr. Woran liegt das, dass man so urplötzlich aus nem Traum erwacht, dass man Schwierigkeiten hat das auch zu erkennen? Und vor allem, was kann man dagegen tun? Ich finde das manchmal echt beängstigend. Ich bin von Beruf LKW-Fahrer und saß schon dann und wann mal aufm Fahrersitz und hab zum Fenster rausgekuckt. Stell sich einer vor, ich fahre los.

Antworten zu diesem Thema:

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  • (36 mal gelesen)
  • Status: Med-Beginner Stern

Ach ja. Das Peinlichste habe ich ja vergessen zu erwähnen. Ich hab mich mal aus meiner Wohnung ausgesperrt und stand, nur mit Schlüpper an, aufm Hausflur. Hat nix anderes geholfen, als beim Nachbarn zu klingeln und prompt hat natürlich seine Frau aufgemacht. Die wird sich auch gedacht haben: "Wieso steht der Nachbar nachts nur mit Schlüpper an vor meiner Tür?"

Anonymer User
  • (35 mal gelesen)
  • Status:

Hallo Jeeser,


Aus meiner Sicht wäre es am besten, die Sache durch einen Neurologen/ Psychiater abklären zu lassen. Ein guter Arzt wird Dich nicht einfach abwimmeln, sondern zuhören und mit Dir zusammen nach einer Lösung suchen. Vielleicht genügt eine Veränderung der Schlafgewohnheiten oder ein niedrig dosiertes schlafförderndes Medikament ohne Abhängigkeitsrisiko, das dauerhaft Dauer genommen werden könnte.


Über Schlafwandeln kannst Du Dich dort informieren: [de.wikipedia.org]
Das könnte Dich ebenfalls interessieren: [de.wikipedia.org]


Viele Grüße,
Braunauge

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