Startseite > Foren > Forum Schlaf & Schlafstörungen > Schlimmer Schwindel bei Wach-Schlafübergang
Hallo liebe Forenteilnehmer,
ich bin mittlerweile so verzweifelt, dass ich mich mit meinem Problem an euch wende - mit der Hoffnung, dass jemand Rat weiß.
Und zwar habe ich seit ca. 2 Monaten schlimme Schlafprobleme, die sich folgendermaßen äußern:
Jedes Mal, wenn ich wegdämmere, soz. genau in dem Übergang vom Wachzustand in den Schlaf zieht eine Art Benebelungsschwindel durch den Kopf (eine Art Ohnmachtsgefühl) - gefühlt von hinten im Nacken nach oben ins Gehirn (sehr unangenehm). Dieser lässt mich sofort wieder wach sein und nach dem dritten-vierten Mal bin ich trotz vollkommener Übermüdetheit wieder so wach, dass ich die gesamte Nacht nicht mehr schlafen kann. Einzig Schlaftabletten helfen noch, um überhaupt mal schlafen zu können.
Mein Hausarzt meinte, es wäre psychisch bedingt, aber ich bin eigentlich vollkommen sorglos und habe auch nicht zu viel Stress bei der Arbeit. Auch denke ich an nichts, wenn ich mich hinlege.
Beim HNO-Arzt war ich auch schon. Er nahm an, es käme davon, dass ich nachts die Kiefer stark zusammenpresse, so dass ein Blutstau entsteht, und er verschrieb mir eine Schiene, die ich seit 2 Wochen trage. Ich muss dazu sagen, dass ich auf dem rechten Ohr bzwl. dahinter auch ein Druckgefühl empfinde und auf dem rechten Augen seit ein paar Wochen ein klein wenig unschärfer sehe. Also hätte dies schon angehen können. nur trage ich nun seit 2 Wochen diese Schiene, und das Problem ist eigentlich nur noch größer geworden.
Ich bin mittlerweile wirklich verzweifelt. Heute werde ich wieder ein Schlaftablette nehmen müssen, damit ich die letzte Nacht ohne eine Sekunde Schlaf ( und die davorige mit 2 Stunden Schlaf) etwas wettmache, aber dann weiß ich jetzt schon, dass ich morgen wieder den kompletten Tag durch den Hang-Over müde und kaputt bin, noch mehr als wenn ich überhaupt nicht geschlafen hätte.
Morgen werde ich mal zu einem Sportmediziner/Chirurgen/Chirotherapeuten/Osteophaten gehen und fragen, ob es mit meiner Wirbelsäle zusammen hängen kann. Aber 2 Monate lang? Irgendwann muss sich doch auch die schlimmste Verspannung wieder lösen....
Wer von euch kennt diesen komischen, äußerst unangenehmen Schwindel oder hat einen Rat? Ich wäre für jede Nachricht dankbar.
Liebe Grüße
Tom


Das hat ich in der Anfangsphase meiner Schlafstörung auch. Ich denke du lässt die Augen offen bis du Müde wirst und sie sich langsam schließen, dannach tritt der Effekt ein, oder? Bzw. war das bei mir so, dann bin ich wieder aufgeschreckt, das ein bis zweimal und dann konnt ich garnicht mehr schlafen.
Eigentlich nicht. Bzw. die Augne habe ich gar nicht offen. Der Vorgang ist wie beim ganz normalen Einschlafen, und dann in den Übergang zum Schlaf drückt sich dieser Schwindelschwall im Hinterkopf nach oben und dieses komische Gefühl im Kopf entsteht. Und das lässt mich jedes Mal hochschrecken. Es kehrt immer wieder beim Einschlafen. Nehme ich eine Schlaftablette geschieht es jedoch nicht.


Hallo Tom,
das sind wirklich merkwürdige Symptome. Warst du schon beim Neurologen? LG
Nein, da war ich noch nicht. Heute war ich bei dem Chirurgen/Chiropraktiker/Ostheropaten. Und der meinte, es könne mit dem doch sehr links aushengenden Atlaswirbel zusammenhängen, auf dem der Kopf sitzt. Hat ihn mir wieder eingerenkt und 6 Mal Fango/Massage verschrieben. Soll in 2 Wochen noch mal wiederkommen. Sollte es bis dahin nicht besser geworden sein, muss mein Kopf mal in die MRT meinte er. Davor habe ich natürlich schon etwas Angst. Hoffe, es wird bis dahin besser.
Am Montag habe ich übrigens noch einen Termin bei einer auf Schlafmedizin spezialiserten Ärztin bekommen. Danach würde ich wohl auch noch mal zum Neurologen gehen, sollte die keinen Rat wissen. Wie würde denn ein Neurologe vorgehen?
Leider hat auch das Einrenken des Atlas-Wirbels überhaupt nichts gebracht. Auch die letzte Nacht war wieder grausam.
Ich verstehe das einfach nicht. Der Schwindel bzw. dieser leicht stechende und ansteigende Druck im Hinterkopf kommt immer nur dann, wenn ich ansatzweise eindöse. Den ganzen Tag habe ich Ruhe und auch im Liegen, wenn ich wach bin, keinerlei Probleme.
Was kann das nur sein? :(
welches schlafmittel nimmst du?
Im Grunde nehme ich nur alle 3 Tage mal eine halbe bis dreiviertel Tablette Zopiclon AL 7,5. Laut meinem Hausarzt eine recht schwache Schlaftablette. Der Hangover ist aber enorm.
Das Schlimme ist dieser Teufelskreislauf. Ich habe die letzten beiden Nächte jeweile 2 Stunden im oberflächlichen Halbschlaf verbracht, so dass ich nun wieder gezwungen bin, heute mindestens eine halbe der Tabletten zu nehmen, um überhaupt mal etwas schlafen zu können. Sonst fall ich irgendwann um.
Meine Hoffnungen ruhen im Moment auf die Schlafmedizinerin am Montag. Ich hoffe, sie weiß Rat.
Was hat die Ärztinn am MOntag gemeint?
Danke, dass du fragst.
Im Grunde habe ich ihr so ziemlich alles geschildert, was die letzten 3 Monate betrifft, und sie meinte letztendlich, dass es zu 99,9% psychisch bedingt wäre - trotz meiner "neuen" leichten Sehschwäche auf dem rechten Auge, dem Schwindel beim Einnicken usw. nicht von einer organischen Ursache ausgeht. Ich solle versuchen, noch mehr Ausdauersport zu betreiben, mich nur dann ins Bett legen, wenn ich wirklich müde bin und sofort wieder aufstehen, wenn ich nicht schlafen kann. Gut, dass sind alles Tipps, die man auf jeder Seite zur Schlafhygiene lesen kann. Mehr konnte sie mir nach 45 minuten auch nicht sagen.
Zum Augenarzt sollte ich mal gehen wegen der neuen Sehschwäche. Das war's eigentlich.
Das blöde ist einfach, dass ich ja müde bin, wenn ich abends im Bett liege, aber dann eben nicht einschlafen kann. Was soll ich machen? trotz Müdigkeit wieder aufstehen? Dann kann ich erst recht nicht mehr schlafen, da ich einfach nicht müde werde, wenn ich nicht im Bett liege. Selbst, wenn ich Tage lang nicht geschlafen habe. Ist irgendwie ein Teufelskreislauf. Aber ich wäre ja schon glücklich, wenn es wirklich letztendlich "nur" Nervosität bzw. psychische Verarbeitungen im Unterbewusstsein wären, die mich vom Schlaf abhalten bzw. diesen Schwindel hervorrufen, und nichts organisches.
Letzte Nacht habe ich wieder eine dreiviertel Schlaftablette genommen, um die 2 Nächte davor aufzuholen, in denen ich wirklich nur eine Nacht 1 Stunde geschlafen habe, die andere keine Sekunde. Wundere mich selbst, wie ich das noch aushalte und trotz allem noch relativ gut drauf bin.
Werde morgen nun mal vormittags zum Hausarzt (wegen autogenem Training, das er selber anbietet) und nachmittags zum Augenarzt gehen. Nchste Woche dann noch mal zum HNO-Arzt und zum Chirurgen, der mir den Atlas eingerenkt hatte. Der wollte mich dann ja auch zur Kernspinn schicken, wenn's nicht besser geworden ist. Davor grausts mir.
Viele Grüße
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