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Forum: Schlaf & Schlafstörungen

Eröffnungsbeitrag des Themas:

Titel
Autor
Datum
solus
  • (786 mal gelesen)
  • Status:

Hallo, bei mir (w/27) ist folgendes Problem in den letzten 2-3 Jahren ca. 10 mal aufgetreten.
Es passierte meistens beim Einschlafen/kurz danach, oder auch während des Schlafens. Ich bin dann wach, merke, dass ich schlecht Luft bekomme. Dann kann ich mich aber so gut wie nicht bewegen, fühle mich gelähmt, bzw. so, als ob mein ganzer Körper "eingeschlafen" ist (vergleichbar wie wenn jemandem der Arm "eingeschlafen" ist, weil er darauf gelegen hat). Ich versuche mich dann zu bewegen, bzw. meinen Mann zu wecken, aber ich kriege dabei auch keinen richtigen Ton heraus. Fühle mich also komplett "ausgeliefert", da ich mich nicht bewegen und nicht sprechen kann. Diese Situtation dauert ca. eine halbe Minute, schätze ich? Ich bekomme dann panische Angst!
Was kann das sein?

Anm.: So weit ich durch meinen Mann informiert bin, schnarche ich nicht / selten.

Antworten zu diesem Thema:

Titel
Autor
Datum
Dr. Fietze
  • (396 mal gelesen)
  • Status:

Hallo Solus,
dieser Zustand beim Einschlafen oder auch Aufwachen könnte eine sogenannte Schlafparalyse sein. Unregelmäßige Schlaf-Wach-Gewohnheiten und Schlafentzug können u.a. Ursachen sein.
Eine weiterführende Diagnostik im Schlaflabor oder eine medikamentöse Therapie ist nur bei entsprechendem Leidensdruck (durch das Vorhandensein zusätzlicher Beschwerden, durch Zunahme der o.g. Beschwerden etc.) erforderlich.
Mit freundlichen Grüssen, Dr.Fietze

solus
  • (352 mal gelesen)
  • Status:

Vielen Dank für Ihre Antwort. Können Sie mir noch sagen, ob so ein Zustand irgendwie gefährlich sein kann, oder ist es eigentlich "nur" sehr unangenehm?
MfG

scrat
  • (271 mal gelesen)
  • Status:

hallo solus!
wie dr. fietze schon sagte, ist eine schlafparalyse (oder wie ich es immer einfacher nenne: "schlaflähmung") nichts wirklich schlimmes. ich "leide" darunter seid ich 16 bin (bin heute zwei jahre älter als du) und war anfangs auch sehr schockiert oder verängstigt, zumal es bei mir immer noch mit schwindel einherging. nachdem ich mich dann jahre später darüber informiert hatte, war ich weniger angespannt und inzwischen hab ich die situation auch ganz gut im griff. mir passiert eine schlaflähmung so etwa alle 3-4 wochen, manchmal auch länger nicht oder auch mal zwei nächte hintereinander. ganz unterschiedlich also, aber meistens gleich ablaufend, so wie du es beschrieben hast. bei mir sind allerdings keine atembeschwerden im spiel, sondern wie gesagt der schwindel. was auch hinzukommen kann, aber nicht muss, sind kurzzeitig auftretende halluzinationen. d.h. man hört etwa geräusche, die es nicht gibt (wie etwa einen bellenden hund draussen oder vogelgezwitscher). je nach dem auch, was du vorher geträumt hast.
ich habe mich mal in einem schlaflabor untersuchen lassen. nach einer nacht und mehreren schläfchen am tag konnten sie aber nichts feststellen. der dortige arzt hat mir dann bei der entlassung etwa das gleiche wie dr. fietze erzählt. nicht wirklich schlimm, etc. am besten damit leben. ich weiß bsp. von meinem stiefvater, dass er schlaflähmungen als kind gehabt hat und später nie wieder.
worauf noch zu achten ist (laut dem doc im schlaflabor): schlaflähmungen sind ein symptom von narkolepsie. was natürlich nichts heissen muss! wenn du also keine schlafattacken oder andere narkolepsie-symptome hast, brauchst du dir keine gedanken zu machen und wohl auch keinen arzt aufzusuchen.
und: bei einer vollnarkose sollte der narkosearzt bescheid wissen, dass du schlaflähmungen hast. ich glaube man bekommt da besondere medikamente und eine extra "wache".
falls du noch fragen hast (erfahrungsaustausch ;-) , poste hier einfach deine emailadresse. ich meld mich dann!


ansonsten gute nacht!
scrat

scrat
  • (228 mal gelesen)
  • Status:

hallo solus!
wie dr. fietze schon sagte, ist eine schlafparalyse (oder wie ich es immer einfacher nenne: "schlaflähmung") nichts wirklich schlimmes. ich "leide" darunter seid ich 16 bin (bin heute zwei jahre älter als du) und war anfangs auch sehr schockiert oder verängstigt, zumal es bei mir immer noch mit schwindel einherging. nachdem ich mich dann jahre später darüber informiert hatte, war ich weniger angespannt und inzwischen hab ich die situation auch ganz gut im griff. mir passiert eine schlaflähmung so etwa alle 3-4 wochen, manchmal auch länger nicht oder auch mal zwei nächte hintereinander. ganz unterschiedlich also, aber meistens gleich ablaufend, so wie du es beschrieben hast. bei mir sind allerdings keine atembeschwerden im spiel, sondern wie gesagt der schwindel. was auch hinzukommen kann, aber nicht muss, sind kurzzeitig auftretende halluzinationen. d.h. man hört etwa geräusche, die es nicht gibt (wie etwa einen bellenden hund draussen oder vogelgezwitscher). je nach dem auch, was du vorher geträumt hast.
ich habe mich mal in einem schlaflabor untersuchen lassen. nach einer nacht und mehreren schläfchen am tag konnten sie aber nichts feststellen. der dortige arzt hat mir dann bei der entlassung etwa das gleiche wie dr. fietze erzählt. nicht wirklich schlimm, etc. am besten damit leben. ich weiß bsp. von meinem stiefvater, dass er schlaflähmungen als kind gehabt hat und später nie wieder.
worauf noch zu achten ist (laut dem doc im schlaflabor): schlaflähmungen sind ein symptom von narkolepsie. was natürlich nichts heissen muss! wenn du also keine schlafattacken oder andere narkolepsie-symptome hast, brauchst du dir keine gedanken zu machen und wohl auch keinen arzt aufzusuchen.
und: bei einer vollnarkose sollte der narkosearzt bescheid wissen, dass du schlaflähmungen hast. ich glaube man bekommt da besondere medikamente und eine extra "wache".
falls du noch fragen hast (erfahrungsaustausch ;-) , poste hier einfach deine emailadresse. ich meld mich dann!


ansonsten gute nacht!
scrat

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