Startseite > Foren > Forum Schlaf & Schlafstörungen > Konservative Möglichkeiten bei Schlafapnoe ?
Liebe Forenmitglieder,
vor kurzem wurde bei mir eine Schlafapnoe diagnostiziert (Scala von 1-10, stehe ich auf 9)und mir erklärt, ab 10 ist die Schlafmaske notwendig. Da ich mich mit Händen und Füßen gegen die Maske wehre, hat man mir eine OP des Zungengrundes angeboten. Allerdings sei diese OP sehr schmerzhaft, würde mich aber in der Scala auf 4 runterbringen.
Nun meine Frage: Hat jemand Erfahrung mit solch einer OP ? Hat jemand Erfahrung mit medikamentöser Behandlung oder Gebißschiene ? Was können Sie mir raten ?
Für Antworten möchte ich mich schon jetzt bedanken.
Elli
Nun, liebe Elli.
Es ist richtig - neben der klassischen Überdrucktherapie gibt es noch die Möglichkeit einer Operation, medikamentöser Behandlung und die Gebißschiene. Sicher ist es wichtig, dass man sich auch die Alternativen BEhandlungsmöglichkeiten anschaut. Doch ich möchte dir ans Herz legen es mit der Überdrucktherapie zu probieren.
Eine medikamentöse Behandlung sollte man in meinen Augen nach Möglichkeit immer vermeiden. Denn Medikamente können immer Nebenwirkungen haben und sie schaden dem Organismus.
Die Operation verspricht zwar durchaus den einen oder anderen Erfolg, doch es gibt auch Fälle, bei denen die Operation nichts gebracht hat und durch die Operation im Nachhinein auch keine Überdrucktherapie mehr möglich war.
Und die Gebissschiene...nun, probiers gerne aus...nur in sehr wenigen Fällen ist diese wirklich von Nutzen.
Was spricht gegen eine Maske!? Nach kurzer Zeit gewöhnt man sich an diese - auch der Partner - und dann komtm die Zeit, in der sie das Schlaftherapiegerät garnicht mehr hergeben möchten....denn glaube mir...so erholt wirst du dich lange nicht mehr gefühlt haben.
Ohen Werbung machen zu wollen - schau dich mal in diesem Forum um: [www.forum.schlafapnoe-online.de] - schnell wirst du feststellen, dass sehr viele Patienten wirklich glücklich sind, dass sie sich für das Therapiegerät entschieden haben.... .
Geb dem Gerät eine Chance...in einem Monat wirst du überzeugt sein...
Hallo Schläfer,
herzlichen Dank für Deine Antwort.
Leider bin ich überhaupt noch nicht so weit, dass ich die Maske akzeptieren kann. Ich gestehe, es sind profane Gründe wie: Morgendliche Druckstellen im Gesicht, zerdrückte Frisur und dass mein Mann denken könnte, er befindet sich in einem Horrorfilm und nicht in unserem Schlafzimmer. Und das, obwohl ich mir der Akzeptanz meines Mannes sicher sein kann. Trotzdem wird mir ganz schlecht, wenn ich daran denke.
Was Du bezgl. OP geschrieben hast, irritiert mich. Ich wurde nicht darauf hingewiesen, dass sie erfolglos bleiben könnte und danach evtl. keine Maske mehr möglich wäre. Dieser "berühmte" Dr. Aschmann praktiziert diese Methode doch angeblich recht erfolgreich. Ich werde diese Aussage auf jeden Fall bei meinem Arzt zur Sprache bringen und mich nicht voreilig operieren lassen. Auch möchte ich mich um eine Einweisung in ein Schlaflabor bemühen. Bisher wurde nur eine nächtliches Screening(MESAM) und eine Kamerauntersuchung vorgenommen.
Elli
| Datum/Zeit | von Autor | Thema |
|---|---|---|
| 04.07.07 11:52 | Elli57 | |
| 05.07.07 16:13 | schläfer | |
| 06.07.07 14:13 | Elli57 |
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