Startseite > Foren > Forum Schlaf & Schlafstörungen > Bin wach trotz Zopiclon...ICH KANN NICHT MEHR
Hey Leute,
habe schon lange Schlafprobleme... früher warns meistens "nur" Einschlafstörungen... irgendwann kamen dann Durchschlstörungen dazu und manche Nächste kann ich auch gar nicht pennen. Im Dezember hat mich dann meine Freundin verlassen und seitdem geht Schlafmäßig gar nix mehr... Wälz mich ewig im Bett rum, penn ne Stunde, wache HELLWACH auf, leg mich dann iwann wieder hin, wieder 1-2 Stunden Schlaf und wieder hellwach... (wenn ich net auf die Uhr gucken würde würd ich net mal merken das ich geschlafen hab...)... Dazu noch ständig Alpträume und Träume von ihr...
Jetzt hat mir mein Arzt Zopiclon verschrieben. Lange überlegt eine zu nehmen aber nachdem ich letzte Nacht wieder gar nicht pennen konnte hab ich mich dazu entschieden es jetzt mal auszuprobiren. Tablette geschluckt. Und auch sofort ne Wirkung gemerkt... bin zwar nich direkt müde geworden aber ich hab mich wohl gefühlt, kuschlig irgendwie. Mir war richtig behaglich. Dann leg ich mich ins Bett... schlafe relativ schnell ein (glaub ich, ich weiss es nicht mehr) und dann? Nach ner Stunde wach ich wieder auf es ist die gleiche Scheisse wie immer. Ich bin mir heut sogar net mal sicher ob ich überhaupt gepennt hab.
Ich will doch einfach mal wieder EINE VERDAMMTE NACHT in ruhe schlafen!!!
Was kann ich noch tun wenn selbst Schlafmittel bei mir nicht wirken?
PS: Habe auch noch Depressionen bin aber noch nicht in Behandlung weil die Warteschlangen bei den Psychotherapeuten sehr lang sind.
Nachtrag: War auch schon im Schlaflabor. Wenn ich denn mal schlafe dann schlafe ich ganz normal. Keine Atemaussetzer und nichts, normale Schlafphasen usw...
Hallo
Dein Problem kommt meinem hier in Forum am nächsten. Ich habe auch schon seit Jahren Schlafstörungen.Arbeite in 3 Schichten, jedoch unregelmässig, also nicht in einem Rhythmus.
Habe ich Nachdienst, kann ich tagsüber so gut wie gar nicht schlafen. Schlafe zwar morgens ein, da ich todmüde bin, wache aber nach 20-30 Minuten auf. Quäle mich dann noch bis gegen 10 Uhr im Bett um dann auf zu stehen.
Ich habe auch von meinem Hausarzt Zolpidem verschrieben bekommen(habe ich natürlich zur Nacht genommen) . Hat mich auch ganz gut in den Schlaf gebracht, aber nach 3-4 Stunden war ich trotzdem wieder wach.Sicher bin ich dann wieder noch mal eingeschlafen, aber durchgeschlafen habe ich trotzdem nicht.Nachdem die 10 Tabletten verbraucht waren, hatte ich erst mal 1 komplett schlaflose Nacht.....
Nun werde ich wieder grundsätzlich nach 2-3 Stunden wach. Wenn es gut läuft schlafe ich mit mehreren Unterbrechung zusammen gerechnet 5 Stunden. Das war dann aber ein gute Nacht.Oftmals liege ich auch lange wach bevor ich dann wieder für 1/2- höchstens 1-2 Stunden einschlafe.Es kommt auch vor das ich mal eine Nacht so gut wie überhaupt nicht schlafe. Guck ständig auf die Uhr und träume dann nur Müll für ein paar Minuten.
Seit Dezember nehme ich Doxipin, ist eigentlich gegen Depressionen.Hat mir mein Hausarzt verschrieben.Damit schlafe ich jetzt so wie oben beschrieben.Vorher war es noch schlimmer.....
Hab schon viel ausprobiert und nichts hat geholfen.
Übrigens schlafe ich im Urlaub genau so bescheiden wie zu Hause.......
hallo ihr beiden,
wie geht es mittlerweile mit dem schlafen? ich hoffe besser.
natürlich wäre es am sinnvollsten, ohne medikamente wieder einen natürlichen schlafrhythmus zu kommen. das könnte mit schlafrestriktion und entspannungsübungen klappen, auch eine verhaltenstherapie kann helfen, vor allem wenn eine depression diagnostiziert wurde. versucht es ohne druck, lasst euch zeit, denkt positiv, dann kann es klappen. ich wünsche es euch sehr.
ich lebe seit einigen jahren mit einer schlafstörung.
bei mir hat es leider nicht mit den oben beschriebenen maßnahmen funktioniert. nach vielen ärzten und therapien, schlaflaboren usw. konnte mir keiner helfen. ich habe aber irgendwann glücklicherweise eine medikamentenkombiniation aus zopiclon (schlafmittel) und trimipramin (schlafanstoßend, eigentlich ein antidepressiva) gefunden, die mich 7 stunden schlafen lässt und mein leben wieder lebenswert macht.
ich möchte euch nicht zu den medikamenten raten, doch man sollte sich auch nicht kaputt machen, nur weil man keine nehmen will. es ist nicht schädlich, zwischendurch etwas einzunehmen um auszuschlafen und kraft zu tanken.
ich wünsche euch viel kraft und schicke liebe sonnige grüße
sannama
hallo chizzo,
ich habe gerade schon meine erfahrung geschildert. ich wollte dir nur nochmal mut machen für die therapie. der schlaf wird sicher besser, wenn die depression einmal weg ist. beides geht miteinander einher. was ich aber auch noch erwähnen wollte, man empfindet seinen schlaf oft schlechter und weniger, als er eigentlich ist. die wahrnehmung ist oftmals verändert, wenn man ständig erwacht. doch die zeit dazwischen kann länger gewesen sein, als man denkt. und schon das ist eine erholung für den körper.
wie gesagt, eine medikamentenkombi mit einem antidepressiva kann helfen. das haben hier schon viele betroffene im forum bestätigt. habe geduld. auch wenn es schmerzhaft ist und deprimierend, anstrengend, du kannst auch eine zeit lang mit schlechtem schlaf exisitieren. sei stark und viel erfolg!
sannama
Ja, eine Trennung ist schmerzhaft und Liebeskummer nimmt einem gern den Schlaf. Es wird wirklich besser, wenn der Liebeskummer sich langsam legt. Wie bei jeder Lebenskrise. Wichtig ist, den Schmerz zu akzeptieren und das geschehene zu verarbeiten. Wenn man es durchgestanden hat, ist man stärker. Es hört sich komisch an, aber es kommt immer besser. Habe ich selbst erlebt und nachher war ich dankbar, dass ich es so erlebt habe. Nur Vertrauen. Für die Zwischenzeit können Medikamente helfen. Wenn das Zopiclon nicht hilft, kann es andere geben. Ich selbst habe anfangs Bromazepam genommen. Da ich aber nicht abhängig werden wollte, hat mir mein Dok nun Mirtazapin verschrieben, was auch wirklich gut hilft.
Hast Du schon mal Deinen Schlafplatz nach baubiologischen Grundsätzen untersuchen lassen? Eventuell liegst Du auf einer Wasserader, Verwerfung usw.. Oder die Schlafstörungen werden durch Elektrosmog (Radiowecker, Mobilfunkmast, WLAN, Handy am Bett, Heizdecken usw.) ausgelöst.
Elektrosmog wirkt auf die Zirbeldrüse ähnlich wie Licht und dadurch wird die Melatoninproduktion deutlich reduziert. Melatonin ist aber wichtig für einen gesunden Schlaf und für ein stabiles Immunsystem.
1-mal bearbeitet. Zuletzt am 13.05.11 09:34.
| Datum/Zeit | von Autor | Thema |
|---|---|---|
| 15.02.11 01:35 | Chizzo | |
| 15.02.11 01:36 | Chizzo | |
| 28.02.11 20:10 | farmaram | |
| 08.03.11 13:22 | sannama | |
| 08.03.11 13:30 | sannama | |
| 11.03.11 13:59 | bexx4me | |
| 11.04.11 09:02 | Kai37 | |
| 12.05.11 15:30 | Anonymer User |
Erfahren Sie im Ratgeber mehr rund ums Thema Gesund schlafen. mehr ...
Sudoku spielen fördert das logische Denken und die Konzentrationsfähigkeit und hilft Ihnen, Ihr Gedächtnis spielerisch zu trainieren. mehr ...
Wir erfüllen die afgis-Transparenzkriterien. Das afgis-Logo steht für hochwertige Gesundheits-informationen.
Wir befolgen den HONcode-Standard für vertrauensvolle Gesundheitsinformationen. Kontrollieren Sie dies hier.
Onmeda zählt zu den zertifizierten Gesundheitswebseiten nach den Medisuch-Kriterien.
© 2012 gofeminin.de GmbH – Das Informationsangebot rund um die persönliche Gesundheit auf www.onmeda.de dient ausschließlich Ihrer Information und ersetzt in keinem Fall eine persönliche Beratung, Untersuchung oder Diagnose durch einen approbierten Arzt. Die auf Onmeda zur Verfügung gestellten Inhalte können und dürfen nicht zur Erstellung eigenständiger Diagnosen und/oder einer Eigenmedikation verwendet werden. Bitte beachten Sie auch den Haftungsausschluss sowie unsere Hinweise zu den Bildrechten.