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Forum: Rheuma

Eröffnungsbeitrag des Themas:

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StephanieF
  • (1591 mal gelesen)
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Meine Freundin (39 J) hat eine Form der Arthritis die durch Yersinien Bakterien entstanden ist.
Sie bekam im Spanienurlaub am letzten Urlaubstag plötzlich Schmerzen in der Schulter. Sie konnte den Arm zwar rauf und runter aber nicht mehr nach recht und links bewegen.
Die Schmerzen wurden zu Hause immer schlimmer.
Schließlich brauchte sie starke Schmerzmittel.
Der Hausarzt untersuchte sie und nahm auch Blut ab.
Der Arzt stellte die Diagnose: Yersinien Bakterien.
Sie wurde dann mit speziellen Antibiotika behandelt.
Die Schmerzen verschwanden und die Schulter war wieder voll beweglich.
Eine neue Blutuntersuchung ergab, daß die Bakterien im oberen Grenzwert wären.
Eine weitere Behandlung wurde nicht angesetzt.
Z.Zt. hat meine Freundin leichte Schmerzen im unteren Rücken (über dem Po).
KAnn das auch von diesen Bakterien kommen.
Meine Freundin möchte nun wissen, ob die Bakterien irgendwann aus dem Körper verschwinden.
Kann jemand etwas über die Inkubationszeit nennen?
Wie werden Yersinien übertragen.
Sind Yersinien ansteckend?
Wie ist der weitere Verlauf?
Gibt es eine wirksame, dauerhaft wirksame, Behandlung?
Vielen Dank
Stephanie F.


Antworten zu diesem Thema:

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  • (820 mal gelesen)
  • Status: Experte

Yersinien werden über den Mund aufgenommen und können eine Darminfektion verursachen, sind also ansteckend. Wenn sie im Darm sind, benötigen sie eine gewisse (Inkubations-)Zeit bis zum Ausbruch der Durchfallerkrankung.
Meistens ist die Infektion selbstlimitierend, d.h. sie verschwindet auch ohne Antibiotika.
Manchmal verwechselt das eigene Abwehrsystem Strukturen von Yersinien mit denen der eigenen Gelenke und greift diese auch an, so dass begleitend oder nach der Infektion Gelenkschmerzen auftreten können, die aber in der Regel ebenfalls von selbst wieder aufhören.


Nach Wochen, besonders aber nach einer Antibiotika-Therapie sind keine lebenden Yersinien mehr im Körper, wohl aber noch Zellen des alarmierten Abwehrsystems, so dass diese bzw. ihre Produkte, die Antikörper noch lange im Blut nachweisbar bleiben.


MfG


Ulrichs

AndreaS.
  • (631 mal gelesen)
  • Status:

Mein Freund (37 J.) hat seit mehreren Jahren ein geschwollenes Knie mit Baker-Cyste. Eine OP brachte keinen Erfolg. Ende letzten Jahres sind mehrfach Antikörper gegen Yersinien und Streptokokken festgestellt worden.Auch sonst ist internistisch und orthopädisch alles abgeklärt worden, o.B. Wir vermuten eine chronische reaktive Arthritis. Vermutung wurde vom Arzt bestätigt.
Gibt es eine alternative Behandlung zu einer nochmaligen OP ?
Wer hat Erfahrung auf diesem Gebiet ? An wen können wir uns wenden ?


MfG
AndreaS

Datum/Zeit von Autor Thema
18.12.03 11:04 StephanieFYersinien Arthritis
22.12.03 09:32 Dr. UlrichsRE: Yersinien Arthritis
05.01.04 20:24 AndreaS.RE: Yersinien Arthritis
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