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Forum: Rheuma

Eröffnungsbeitrag des Themas:

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  • (69 mal gelesen)
  • Status: Med-Beginner Stern

Sehr geehrter Herr Dr. Ulrichs,


folgende Befunde habe ich, 30 Jahre alt,weiblich:


Autoantikörper-Diagnostik 1998, Uniklinik, damals 17 Jahre:


negative Befunde für ANA, cANCA, pANCA, Cardiolipin-IgG- und IgM, Ro/SSA/0, La/SSB/0, Sm/0, dsDNA, ss-DNA, mikrosomale Autoantikörper, Autoantikörper gg. Thyreoglobulin, glomeruläre Basalmembran


Komplement-Diagnostik,Uniklinik,1998: C3c, C4 und Gesamt Hämolytisches Komplement normal


HLA-Typisierung: HLA-Dr3 (Uniklinik 1998)


Diagnose, Uniklinik, 1998:
membranöse Glomerulonephritis Stadium III, eine sekundäre Form der Glomerulopathie konnte weitestgehend ausgeschlossen werden (keine Hepatitis B, keine vorausgegangene Medikamenteneinnahme, kein Hinweis f. einen Tumor, kein Hinweis f. einen systemischen Lupus erythematodes, keine Sarkoidose und zum jetzigen Zeitpunkt eine Thyreoiditis).


Im Jahre 2009 wurde ein erhöhter ANA-Titer festgestellt, dieser wechselt seither zw. 1:320 und 1:1280. Im Befund (Nephrologe) steht: "außer einem positiven ANA-Titer waren alle sonst bestimmten Auto-AK negativ, auch sonst fanden sich laborchemisch keine Hinweise auf einen aktiven system. Lupus erythematodes (kein neprhitisches Sediment, keine nennenswerte Proteinurie).


Können Sie mir sagen, was das zu bedeuten hat? Warum hatte ich damals diese ANA-titer nicht (siehe Autoantikörper-Diagnostik 1998)? Woher kommt dieser Wert jetzt auf einmal her. Ich verstehe das irgendwie nicht. Zumal die Nierenerkrankung momentan inaktiv ist. Können Sie mir den Zusammenhang bitte erklären?

Antworten zu diesem Thema:

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Autor
Datum
  • (23 mal gelesen)
  • Status: Med-Beginner Stern

Ich habe noch vergessen zu erwähnen: ich bekomme als Medikament von Anfang an ausschließlich nur Captopril ABZ. Kein Kortison o.ä.


Beim Rheumatologen war ich auch,der sagte dasselbe wie die Nephrologen siehe oben.

  • (41 mal gelesen)
  • Status: Experte

Woher die erhöhten ANA-Werte kommen, kann ich leider auch nicht sagen.
Sind aber weiter keine Werte erhöht oder verändert und fehlen auch typische Symptome und Beschwerden, hat ein erhöhter ANA für sich genommen keinen Krankheitswert. Dennoch sollte er weiter beobachtet werden.


MfG,


Ulrichs

Datum/Zeit von Autor Thema
19.12.11 10:12 Anni08Was bedeutet das?
19.12.11 10:56 Anni08Re: Was bedeutet das?
23.12.11 21:33 Dr. UlrichsRe: Was bedeutet das?
Derzeit online: Aschenbrödel, croatstyle
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