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Sehr geehrter Herr Dr.,
ich habe schon öfters geschrieben, aber das Thema lässt mich nicht los, da ich einen erhöhten ANA-Titer habe und eine Glomerulonephritis in der Vorgeschichte. Keiner findet für den Titer eine Erklärung und das "Ungewisse" bringt ständig Fragen auf.....
Nochmal kurz zu mir: ich bin 30 Jahre alt, weibl. und bei mir wurde 1998 mittels Biopsie eine membranöse GN festgestellt. Diese äußerte sich in einem nephrotischen Syndrom. Zum Zeitpkt. der Diagnosestellung waren sämtliche Autoantikörper negativ (auch ANA, ENA, dsDNA).
Seit 2009 habe ich einen erhöhten ANA-Titer zw. 1:320-1:1280 mit homogenen Muster und in Mitose positiv. Andere Autoantikörper waren bis heute negativ.
Jetzt habe ich im Internet auf einer Rheumaseite Folgendes gefunden:
"Lupusnephritis Klasse 5:
Membranöse Nephropathie - Ablagerungen von Immunkomplexen in der Basalmembran, aber geringe Entzündungszeichen. Hohe Proteinverluste über die Nieren. Im allgemeinen weniger schwer als der proliferative Typ. Ungewöhnlicherweise sind die Komplementspiegel normal und anti-DNS-Antikörper nicht vorhanden"
Heißt das, dass die Ärzte eventuell gar keine anderen Autoantikörper finden können? Es steht ja da "keine anti-DNS-Antikörper vorhanden"
Verstehe ich das richtig, dass man mit dieser Klasse 5 ohne dsDNA-Antikörper Lupus haben kann, nur allein mit einem ANA-Titer und eben der membranösen GN.
Wenn das so ist, bin ich schon am überlegen, ob ich nicht noch einmal einen anderen Rheumatologen aufsuchen sollte - diesmal vielleicht sogar an einer Uniklinik????!!!!!!???
Was meinen Sie, stimmt das, was ich in dem Artikel gefunden habe?
Wie gesagt, einen erhöhten Laborwert allein sollte man nicht als Diagnose sehen oder gar therapieren.
Dennoch sollte der Wert Anlass geben, weiter zu untersuchen, und das kann ein Rheumatologe am besten.
MfG,
Ulrichs
| Datum/Zeit | von Autor | Thema |
|---|---|---|
| 15.11.11 07:18 | kk9979 | |
| 16.11.11 22:35 | Dr. Ulrichs |
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