<?xml version="1.0" encoding="ISO-8859-1" ?>
<rss version="2.0">
  <channel>
    <title>Narkose &amp;amp; örtliche Betäubung</title>
    <link>http://www.onmeda.de/foren/forum-narkose/list.html</link>
    <description><![CDATA[Onmeda-Foren: Lesen und beobachten Sie die aktuellsten Beiträge rund um Narkoseverfahren und Betäubung aus dem Forum "Narkose &amp; örtliche Betäubung". Das Gesundheitsportal Onmeda bietet Ihnen in über 40 Diskussionsforen rund um die Themen Gesundheit, Medizin, Krankheiten, Ernährung sowie Kinderwunsch und Schwangerschaft die Möglichkeit zum Austausch unter Betroffenen und Ratschläge von Experten.]]></description>
    <language>de_DE</language>
    <pubDate>Tue, 22 May 2012 10:01:48 +0200</pubDate>
    <lastBuildDate>Tue, 22 May 2012 10:01:48 +0200</lastBuildDate>
    <category>Narkose &amp;amp; örtliche Betäubung</category>
    <generator>Phorum 5.1.15</generator>
    <ttl>600</ttl>
    <item>
      <title>Re: Sedierung bei Magenspiegelung</title>
      <link>http://www.onmeda.de/foren/forum-narkose/2104704/2104950/read.html#msg-2104950</link>
      <author>Alex77</author>
      <description><![CDATA[Hallo MarcEN,

danke für die schnelle und ausführliche Antwort. Leider haben weder die Ärzte noch ich selber eine Erklärung dafür, warum die Wirkung des Dormicum so lange angehalten hat. 
Ich muss zwar regelmäßig Medikamente nehmen (Tilidin ret. 50/4 mg, 1 am Tag (also die geringste Dosierung) sowie Pantoprazol, ) aber die habe ich bei den anderen Spiegelungen auch schon genommen, neu dabei war lediglich Domperidon. Und mit dem Valoron gab es nie Probleme, selbst als ich das noch in höherer Dosierung genommen hatte.
Im Nachhinein habe ich zwar erfahren, dass ich - auch zum Zeitpunkt der Untersuchung schon - deutlich erhöhte Leberwerte hatte (GOT 77,8 U/l und GPT 183 U/l). Aber die meinten alle, dass es daran nicht liegen könne (allerdings ist die Ursache für die erhöhten Werte auch immer noch unklar).

Sonstige Besonderheiten gab es eigentlich nicht, außer vielleicht, dass ich in den zwei Nächten vorher eher schlecht geschlafen hatte, weil ich so starke Magenschmerzen hatte (die Spiegelung ergab neben dem Polypenbefund noch eine starke Gastritis).

Dann werde ich das mal bei dem nächsten Termin mit meinem Gastroenterologen besprechen müssen, wie wir das dann machen werden. Ich denke mal, dass dann ein kurzer stationärer Aufenthalt wohl angezeigt wäre, oder?

Nochmals Danke! 

Viele Grüße, Alex]]></description>
      <category>Narkose &amp;amp; örtliche Betäubung</category>
      <guid isPermaLink="true">http://www.onmeda.de/foren/forum-narkose/2104704/2104950/read.html#msg-2104950</guid>
      <pubDate>Tue, 22 May 2012 10:01:48 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Re: OP ohne Schmerzbetäubung</title>
      <link>http://www.onmeda.de/foren/forum-narkose/2101344/2104802/read.html#msg-2104802</link>
      <author>Dr. Völkert</author>
      <description><![CDATA[Hallo Aennea,
leider geht Ihre Fragestellung sehr nahe in die Richtung einer gutachterlichen Stellungnahme, welche aus den bereits erwähnten Gründen über das Medium eines Internetforums nicht möglich ist. Dennoch möchte ich versuchen, Ihnen so neutral wie möglich zu antworten. 
-Für eine Sectio ist eine Ausbreitung des Anästhesieniveaus bis auf Höhe des 5. Brustwirbelkörpers erforderlich. Wenngleich der Hautschnitt gut toleriert und als nicht schmerzhaft empfunden wird, kann bei unzureichender Blockade eine Manipulation am Bauchfell als schmerzhaft empfunden werden.
In diesem Fall wäre unter Abwägung der konkurrierenden Risiken die Einleitung einer Vollnarkose notwendig, wenn ergänzende Medikamente, wie z. B. Ketamin nicht zu einer ausreichenden Schmerzreduktion führen
-Sauerstoffgabe dient nicht zur Erleichterung der Atemwege sondern der verbesserten Sauerstoffversorgung des mütterlichen und kindlichen Organismus
-die Gabe einer sog. Testdosis dient zum Erkennen einer möglichen Katheterfehllage im Spinalraum oder einem Blutgefäß und sollte im Protokoll vermerkt sein. Die Gabe einer Testdosis erlaubt keine Aussage über die Lage des Katheters im Periduralraum
-Schmerzmittel vom Opiattyp sollten vor Entwicklung des Kindes nicht gegeben werden, da eine kindliche Atemdepression ausgelöst werden kann. Die Gabe von Ketamin ist möglich. Ultiva wird kontrovers diskutiert.
Ich hoffe, meine Antworten können weiterhelfen.
Gruß F. V.]]></description>
      <category>Narkose &amp;amp; örtliche Betäubung</category>
      <guid isPermaLink="true">http://www.onmeda.de/foren/forum-narkose/2101344/2104802/read.html#msg-2104802</guid>
      <pubDate>Mon, 21 May 2012 19:43:45 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Re: Sedierung bei Magenspiegelung</title>
      <link>http://www.onmeda.de/foren/forum-narkose/2104704/2104766/read.html#msg-2104766</link>
      <author>MarcEN</author>
      <description><![CDATA[Hallo Alex,

klar geht das. Nur sollte man einiges beachten:

Unklar ist mir, warum das Dormicum in diesem Fall eine so lange Wirkungszeit hatte. Haben Sie selber eine Erklärung dafür? Noch andere Medikamente zu dem Zeitpunkt genommen? Oder sonstige Besonderheiten?
 Die Anwendung des Gegenmittels ist natürlich möglich - sollte aber immer nur in Ausnahmefällen erfolgen.

Bei einer Sedierung ist man nicht nur auf das Dormicum angewiesen: ebenso gebräuchlich ist z. B. das Propofol, das keinerlei chemische oder pharmakologische Ähnlichkeiten mit Dormicum hat und über einen entsprechend anderen Abbauweg verfügt.

Zum Anästhesisten:  die Anwendung all dieser Präparate beeinhaltet ein gewisses Risiko und verlangt &quot;einen in der Anwendung erfahrenen Arzt&quot;. Obwohl ich den Berufsstand des Anästhesisten sehr schätze (!!!!) will ich nicht bestreiten, daß auch ein geübter Untersucher Erfahrungen mit den besagten Medikamenten erworben hat. Aber immer wenn Komplikationen (wie z. B. bei Ihnen jetzt) zu erwarten sind, ist man mit der Anwesenheit eines Fachmanns ( =Anästhesist) gut beraten. Ich kann deshalb die Haltung der von Ihnen erwähnten Ärztin nur als vorbildlich bezeichnen.

Gruß

---MarcEN---]]></description>
      <category>Narkose &amp;amp; örtliche Betäubung</category>
      <guid isPermaLink="true">http://www.onmeda.de/foren/forum-narkose/2104704/2104766/read.html#msg-2104766</guid>
      <pubDate>Mon, 21 May 2012 18:11:27 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Sedierung bei Magenspiegelung</title>
      <link>http://www.onmeda.de/foren/forum-narkose/2104704/read.html#msg-2104704</link>
      <author>Alex77</author>
      <description><![CDATA[Guten Tag!

Vor ca. 5 Wochen wurde bei mir in einer Reha eine Magenspiegelung durchgeführt. Das war insgesamt meine 6. oder 7. Spiegelung. Bisher hatte ich immer eine Sedierung bekommen, in fast allen Berichten, die ich habe, stand das Mittel &quot;Dormicum&quot;. Da ich damit bisher keine negativen Erfahrungen gemacht hatte, habe ich das auch bei der letzten Spiegelung bekommen.

Leider war es dann so, dass ich nach der Spiegelung erstmal nicht wach geworden bin und sehr sehr lange geschlafen habe. 
Die Untersuchung war morgens um 9.30 Uhr und mittags gegen 16.30/17.00 Uhr hatte sich die Ärztin dann entschieden, mir ein Gegenmittel (irgendwas mit Flur...) zu spritzen, weil ich immer noch nicht wieder wach und ansprechbar war. Nachdem sie das gespritzt hatte, bin ich wohl auch relativ schnell wieder wach geworden, wobei meine richtige Erinnerung erst wieder etwas später einsetzt.

Jetzt muss leider erneut eine Magenspiegelung gemacht werden, weil man bei der letzten Spiegelung Polypen gesehen hatte, die jetzt nochmal genauer bestimmt und ggf. entfern werden sollen.
Die Ärztin in der Reha hatte sich nicht mehr getraut eine zweite Spiegelung zu machen und meinte, dass das in einer Akutklinik gemacht werden muss, wo ggf. auch ein Anästhesist anwesend ist. 

Besteht dann überhaupt noch die Möglichkeit, die Spiegelung mit Sedierung zu machen? Oder ist dieser Umstand, dass ich so lange geschlafen habe, eine Kontraindikation? Wie gesagt, sonst war ich immer nach 1, maximal 2 Std. wieder wach. Oder geht das jetzt tatsächlich nur noch mit Anästhesisten dabei?

Ich weiß zwar, dass man das eigentlich auch ohne Sedierung machen kann, aber zum einen habe ich immer einen sehr starken Würgreiz (teilw. schon beim Zähneputzen) und bin auch eher ein ängstlicher Typ. Außerdem bin ich mal während einer Spiegelung zu mir gekommen und fand das ziemlich furchtbar, auch weil ich mich gar nicht äußern konnte. Deswegen möchte ich das eigentlich immer nur mit Sedierung haben. 

Geht das jetzt noch?

Danke und viele Grüße]]></description>
      <category>Narkose &amp;amp; örtliche Betäubung</category>
      <guid isPermaLink="true">http://www.onmeda.de/foren/forum-narkose/2104704/read.html#msg-2104704</guid>
      <pubDate>Mon, 21 May 2012 15:16:50 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Re: OP ohne Schmerzbetäubung</title>
      <link>http://www.onmeda.de/foren/forum-narkose/2101344/2103152/read.html#msg-2103152</link>
      <author>Aennea</author>
      <description><![CDATA[Vielen Dank marcEn und Dr Völkert

für Ihre ausführlichen Antworten.
So wie ich das verstanden habe, sind Sie beide der Meinung, dass eine Aufklärung des Geschehens mit Hilfe der Klinik eher unwahrscheinlich ist. Gerade diese Klärung wäre aber für mich ausgesprochen wichtig, um mit dieser leidvollen Erfahrung abzuschließen. 
Nach der Erfahrung mit der Gutachterkommission der ÄK scheute ich eine gerichtliche Auseinandersetzung bisher aus einem bestimmten Grund: Uns wurde dort verdeutlicht, dass wir nicht beweisen könnten, ab welchem Moment ich Schmerzen verspürt hätte und wie lange diese anhielten. Im OP- Bericht etwa steht, die Schmerzen wären nach/bei der Eröffnung des Peritoneums offensichtlich gewesen (hätten also nur tieferliegende Regionen betroffen) und daraufhin wäre mit Ketanest S und Ultiva eine adäquate Analgesie hergestellt worden. Das wäre ein schicksalhaftes und nicht auszuschließendes Vokommnis bei einer Sectio, und auch im weiteren Verlauf wäre in allen Belangen regelgerecht gehandelt worden. 
Im OP-Bericht steht auch, dass ein Anästhesieniveau auf Th4 lokalisiert worden sei.
Meine Version (Beweglichkeit den Beine, deutliches Schmerzempfinden der Haut beim Zupfen und Hautschnitt und unbeschreiblich starke Schmerzen bis zur Entbindung) ist so im Protokoll nicht dokumentiert und könne nicht bewiesen werden, da würde auch meine Glaubhaftigkeit nicht viel nützen. Deshalb wurde von der Version der Ärzte ausgegangen und all unsere Einwände an der Vorgehensweise als unbegründet abgetan.

Nach meinem laienhaften Medizin. Verständnis war es zum Einen vor der OP erkennbar, dass keine ordentliche Betäubung vorlag und eine OP unter diesen Umständen sehr wohl vermeidbar. Zum Andern war nach meinem Gefühl während des Eingriffs die Reaktion auf meine Schmerzen nicht angemessen.

Weil ich die medizin. Seite in einigen Punkten schlecht einschätzen kann, hätte ich noch einmal die Bitte, mir Ihre Sicht auf folgende Fragen darzustellen:
- Auf meinen Hinweis, dass ich doch schon das Zupfen sehr deutlich gespürt habe und auch beschreiben konnte, wurde uns erklärt: Mein Mann habe ja nicht gesehen, wie weit die OP fortgeschritten sei, als ich Schmerzen äußerte. Meine Aussage sei in dem Punkt nicht maßgeblich, weil ich in der Situation nicht zwischen dem Schmerz eines Hautschnitts und einem tiefer liegenden Schmerz unterscheiden könnte, also das Öffnen tieferliegender Schichten für Zupfen und Hautschnitt gehalten haben könnte.
 - Auf unsere Frage, warum denn nicht sofort bei Auftreten der Schmerzen eine Vollnarkose eingeleitet wurde:
Eine Vollnarkose im Verlauf einer Sectio sei nicht mehr nötig, wenn zu dem Zeitpunkt, zu dem die Schmerzen auftreten, die Bauchdecke bereits eröffnet ist, (so lautet ja auch die Version der Ärzte). In dem Fall sei das Narkoserisiko höher zu bewerten als ein weiterer schmerzfreier Verlauf der OP (die schlimmsten Schmerzen seien dann ja schon überstanden).
 - Auf unsere Frage, warum denn kein Sauerstoff zur Erleichterung der Atmung gegeben wurde:
Es sei nicht notwendig, einer Patientin, die schreit und dabei kaum Luft holt, Sauerstoff zu geben (sie atmet ja eh kaum ein).

1) Halten sie diese Argumentationen, was Schmerzempfinden, Sinnhaftigkeit einer Vollnarkose und Sauerstoffgabe betrifft für allgemeinen medizin. Konsens?

Was die Medikation betrifft, wäre alles regelgerecht verlaufen. 
2) Sie erwähnten, eine Testdosis würde bei jedem neuen Aufspritzen verabreicht (beim Anlegen der PDA 3ml Bupivacain?). Beim Aufspritzen zur OP-Narkose kann ich das im Protokoll nicht mehr erkennen, auch im Bericht über die Medikation steht davon nichts. Hätte hier ebenfalls noch eine Testdosis gespritzt werden müssen und wäre dies dann im OP-Protokoll vermerkt? Wozu genau wird denn diese Testdosis verabreicht?

3) Welches Medikament könnte mir der hinzugekommene Facharzt unmittelbar nach der Geburt verabreicht haben? Man sagte mir, dass es erst nach der Entbindung möglich gewesen sei, mir dieses starke Schmerzmittel zu geben. Bei der Anhörung durch Gutachter wurde dieser Punkt übergangen. Ich denke, es wäre aber die einzige Medikamentengabe, die zeigen könnte, das ich bis zur eigentlichen Entbindung starke Schmerzen hatte. Könnte dieses Schmerzmittel eine Dosis Ketanest S(15ml) und Ultiva (25 + 15 ml) gewesen sein? Im Protokoll kann ich sonst wenig erkennen.

Mir ist sehr wohl bewusst, dass ich mit diesen Fragen sehr ins Detail gehe. Ihre Antworten könnten mir aber sehr bei der Entscheidung helfen, ob ich es wagen kann, in eine Klärung der Umstände (um mehr geht es mir nicht) noch einmal Energie zu stecken.
Für eine Antwort wäre ich sehr dankbar.
Herzliche Grüße

A.S.]]></description>
      <category>Narkose &amp;amp; örtliche Betäubung</category>
      <guid isPermaLink="true">http://www.onmeda.de/foren/forum-narkose/2101344/2103152/read.html#msg-2103152</guid>
      <pubDate>Mon, 14 May 2012 21:04:46 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Re: Bewußtlosigkeit, Krampfanfälle nach Narkose</title>
      <link>http://www.onmeda.de/foren/forum-narkose/2062250/2102734/read.html#msg-2102734</link>
      <author>Dr. Völkert</author>
      <description><![CDATA[Hallo Katharina,
inwiefern Ihr &quot;Beinahe-Krampfanfall&quot; durch Propofol hervorgerufen wurde, läßt sich schwer beurteilen, da eine  prokonvulsive (anfallsstimulierende) Wirkung der Substanz in der Literatur gegensätzlich diskutiert wird. Es gibt auch Studien, die nahelegen, daß Propofol die Krampfschwelle erhöht.
Wenn eine prokonvulsive Wirkung bei Ihnen nicht mit Sicherheit ausgeschlossen werden kann, wäre es sinnvoll, die Narkose mit einem Barbiturat (z. B. Thiopental) einzuleiten und mit einem modernen Narkosegas (z. B. Sevoflurane) aufrecht zu erhalten.
Bemerkenswert finde ich, daß Sie auf Diazepam und Midazolam völlig paradox reagieren (zur Richtigstellung:eine paradoxe Reaktion ist keine Allergie), wogegen Sie Clobazam und Lorazepam gut vertragen werden und diese Substanzen bei Ihnen auch krampflösend wirksam sind. Alle 4 Substanzen gehören zur Gruppe der Benzodiazepine, sind mit dem Diazepam verwandt und werden allesamt auch zur Behandlung von Krampfanfällen eingesetzt.
Wenn Sie nach der Narkose frierend aufgewacht sind und gezittert haben (sogenanntes &quot;shivering&quot;), ist dieses Phänomen nicht auf Ihr Anfallsleiden zurückzuführen. Vielmehr ist von einer kurzfristigen Störung der Temperaturregulation auszugehen, was leider bei vielen Patienten auftritt. Die Gabe von Pethidin (einem Opiat) oder ggfs. auch Clonidin führt bei den meisten der betroffenen Patienten zu einer deutlichen Besserung der Symptome, ebenso wie die Gabe von gewärmten Infusionslösungen während der Op ein Shivering häufig sogar verhindert.
Ich hoffe, ich konnte Ihnen mit meiner Antwort weiterhelfen.
Gruß
F. V.]]></description>
      <category>Narkose &amp;amp; örtliche Betäubung</category>
      <guid isPermaLink="true">http://www.onmeda.de/foren/forum-narkose/2062250/2102734/read.html#msg-2102734</guid>
      <pubDate>Sun, 13 May 2012 18:53:45 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Re: Narkose-Risiko bei mehrmaliger kleiner OPs?</title>
      <link>http://www.onmeda.de/foren/forum-narkose/2101902/2102198/read.html#msg-2102198</link>
      <author>Sharili</author>
      <description><![CDATA[Hallo Marc EN,

VIELEN DANK für Ihre Antwort!
Ich hoffe es zu überleben und werde natürlich die nächsten Tage bei dem Narkosegespräch alles genauestens nachfragen!!!


Herzliche Grüße,
Shari]]></description>
      <category>Narkose &amp;amp; örtliche Betäubung</category>
      <guid isPermaLink="true">http://www.onmeda.de/foren/forum-narkose/2101902/2102198/read.html#msg-2102198</guid>
      <pubDate>Fri, 11 May 2012 10:11:02 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Re: OP ohne Schmerzbetäubung</title>
      <link>http://www.onmeda.de/foren/forum-narkose/2101344/2102168/read.html#msg-2102168</link>
      <author>Dr. Völkert</author>
      <description><![CDATA[Leider kennt dieses Forum nicht die Möglichkeit zum Editieren von Beiträgen.
deshalb: in (4) soll es natürlich im letzten Absatz heißen &quot;unzureichende WIRKUNG der PDA&quot;

F. V.]]></description>
      <category>Narkose &amp;amp; örtliche Betäubung</category>
      <guid isPermaLink="true">http://www.onmeda.de/foren/forum-narkose/2101344/2102168/read.html#msg-2102168</guid>
      <pubDate>Fri, 11 May 2012 06:56:19 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Re: Bewußtlosigkeit, Krampfanfälle nach Narkose</title>
      <link>http://www.onmeda.de/foren/forum-narkose/2062250/2102164/read.html#msg-2102164</link>
      <author>katharina75</author>
      <description><![CDATA[Hallo Herr Dr. Völkert,
ich hatte Ihnen bereits am 27.4.2012 in diesem Forum geschrieben. Meinen Brief an Sie können Sie ,glaube ich, unter Suchen mit meinem Namen eingeben.
Aber ich erläutere gerne noch mal das wichtigste meines Briefes an Sie.

Ich bin 36 Jahre alt, bin mit Hypermotorischen (heute oft Komplexmotorischen) Anfällen geboren. Leider reagiere ich auf vieles Entgegengesetzt (Allergisch) wenn man will. Besonders Narkosemittel und Beruhigungsmittel sind da sehr schwierig. Ich reagiere auf alle Medikamente die zur Familie Valium gehören ( z.B. Deazepam,Dornekum, Valium pur usw)Andere Beruhigen sich mit Anfällen, meine werden dann besonders viel und stark.Mitlerweile weiß ich vieles was zu beachten ist und informiere mehrfach jeden Nakosearzt /OP Schwester und am Bett und Akte steht es auch Dick geschrieben.
Nimmt man ein Narkosemittel,was man bei Gehirnops verwendet, klappt das eigentlich gut.Und die Beruhigungstablette  lasse ich weg.
Zusätzlich habe ich zuvor Frisium (Clobazam) 10 mg -0-10 mg aufdosiert 
und -Gott sei Dank- hatten wir Tavor 2,5 mg mit unten.Die ich eigentlich nie benötige.
Die Arthroskopie am linkem Knie verlief ohne Probleme, nur als die Narkoseärtzin mich zum wecken auf dem OP-Tisch ansprach verkrampften sich meine Hände am Handtuch,ich hatte eine andere Wahrnehmung (gehört zu den Anfangssymtomen) und ich spürte stark sofort einen Anfall zu bekommen.Ich konnte nur stockend sagen &quot;Anfall gleich&quot; und &quot;Tavor sofort&quot;. Außerdem zitterte ich ganz stark als wenn ich friere. Dagegen bekam ich was gespritzt. Und auch wenn mich das zittern nicht schockt,hatte ich bei allen 7 Vollnarkosen (2 Gehirn Epilepsieops) noch nie. Die Narkoseärztin sagte zur OP Schwester vor der OP : &quot;..sowas wie Propofol.&quot;
Ob ich das bekommen habe,weiß aktuell noch nicht,aber meine Recherchen haben ergeben, dass Propofol bei Epilepsie Anfallsprovozierend ist.
Ich habe 3 andere Kliniken kontaktiert wegen den Op Berichten (Zwecks Vergleichsangaben,was gut geklappt hat), denn leider stehen diese Medikamente im Endbericht nicht drinn. Die betreffende Klinik meiner letzen OP  hat noch nichts geschickt.
Mir ist ganz wichtig, dass sie wissen, dass ich keinem etwas will.Ich habe nur große Angst, dass sowas noch mal passieren kann und möchte daher, für mich extrem wichtigen Infos erfahren,damit so etwas nie wieder passiert. Das ich (trotz der Frisiumsteigerung auf 30mg pro Tag, also nachmittags auf Station 10mg noch genommen ) nachts noch einen bekam, war nachvollziehbar und eher zu erwarten (auch wenn ich bei den letzten 3 OPs OHNE FRISIUM keine Anfälle hatte.
Dazu muß ich anmerken,ich war vor der OP über 1 Jahr Anfallsfrei und danach auch wieder.Daher habe ich die Vermutung,dass es am Narkosemittel lag
Meine Unverbindliche Frage an SIe als erfahrenen Arzt:
WIe schätzen Sie ,aus der Ferne, meine Schilderung ein und was kann ich tun? Ich will umbedingt wissen,was dort verwand worden ist (vermutl.Propfol).Schon alleine weil es mich so beschäftigt, dass ich mit diesen Bildern mit der Anfallssituaton auf dem OP-Tisch nachts hochschrecke.
Sollte ich Propofol nie wieder benutzen lassen? Hätten Sie einen Tipp,welche Medikamente Ihrer Meinnung nach gut funktionieren könnten.Wie gesagt, Narkosemittel die bei Gehirnops verwand werden, klappen eigentlich ohne Probleme.
Über Informationen,Tipps an Narkosemedikamenten die gut klappen bei Gehirnops und vorallem Ihre persönliche Einschätzung meiner Schilderung, wäre ich Ihnen sehr Dankbar !

Ob im Forum, oder als persönliche Email, mir ist das egal wie Sie mir antworten möchten.
Vielen Dank vorab.Ich finde es ganz toll ,hier Fachleute um Rat Fragen zu können. Denn ohne Op kann man nachträglich schwierig seine Fragen klären.
Das weiß ich sehr zu schätzen.Es wäre schön wenn Sie mir antworten würden.

Schönen Gruß
katharina75]]></description>
      <category>Narkose &amp;amp; örtliche Betäubung</category>
      <guid isPermaLink="true">http://www.onmeda.de/foren/forum-narkose/2062250/2102164/read.html#msg-2102164</guid>
      <pubDate>Fri, 11 May 2012 02:25:55 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Re: OP ohne Schmerzbetäubung</title>
      <link>http://www.onmeda.de/foren/forum-narkose/2101344/2102156/read.html#msg-2102156</link>
      <author>Dr. Völkert</author>
      <description><![CDATA[Hallo Aennea,
leider komme ich erst jetzt dazu, ergänzend zum Kollegen marcEn zu antworten. Da eine medizinrechtliche Bewertung, wie bereits ausgeführt, schwerlich möglich ist, beschränke ich mich auf die Fakten.
zu 1: folgt am Ende
2) nein
3) die medizinische Verantwortung  für den Erfolg der Regionalanästhesie obliegt dem Narkosearzt. Wenn das &quot;Zupfen&quot; mit der Pinzette noch als schmerzhaft empfunden wird, sollte nach meiner Erfahrung die Narkose durch andere, für den Geburtsverlauf unproblematische Medikamente, ergänzt werden. Ggs. muß eine Allgemeinanästhesie eingeleitet  oder, wenn noch möglich,  zusätzlich eine Spinalanästhesie durchgeführt werden. 
4) Eine Patientin mit Periduralanästhesie und für eine Schnittentbindung relevanter Dosierung an Lokalanästhetika sollte nicht selbständig auf den OP-Tisch umsteigen. Wenn dieses nach Gabe der LA in für eine Sectio geeigneter Dosierung noch möglich ist, spricht dieses für eine unzureichende Dosierung der PDA
5)Jeder (!) Patient hat Anspruch auf eine medizinische Versorgung auf Facharztstandard. Das heißt, die Versorgung muß dem Kenntnisstand und den manuellen Fertigkeiten eines Facharztes entsprechen, auch wenn der durchführende Arzt selbst noch nicht Facharzt ist. 
Verfügt der durchführende Arzt noch nicht über die erforderlichen Fähigkeiten, ist ein Facharzt zwingend hinzuzuziehen.
Auf den Punkt gebracht: ein Arzt, der nicht die Fähigkeiten besitzt, eine schwangere Patientin zu intubieren, befindet sich nicht auf Facharztniveau und darf eine Patientin zur Sectio nicht selbständig und alleine betreuen.
6) ja, siehe die ausführliche Antwort des Kollegen

Nach längerer Überlegung möchte ich mich etwas weiter aus dem Fenster lehnen und Ihnen raten, einen Fachanwalt für Medizinrecht in Anspruch zu nehmen, der Ihre Interessen vertritt. Auch nach 3 Jahren. 
Denn rechtliche Fragestellungen müssen nach zivilrechtlichen und strafrechtlichen Aspekten differenziert betrachtet werden. 
Zivilrechtliche Ansprüche sind im besonderen zu prüfen, wenn die Möglichkeit besteht, daß ein Übernahmeverschulden oder Aufklärungsversäumnis des durchführenden respektive des aufklärenden Arztes vorliegt  oder ggfs. auch ein sogenanntes Organisationsverschulden der Klinik anzunehmen wäre.
Mehr darf und kann ich an dieser Stelle nicht dazu sagen.
Ich hoffe, ich konnte Ihnen etwas weiter helfen!

Gruß F. V.]]></description>
      <category>Narkose &amp;amp; örtliche Betäubung</category>
      <guid isPermaLink="true">http://www.onmeda.de/foren/forum-narkose/2101344/2102156/read.html#msg-2102156</guid>
      <pubDate>Thu, 10 May 2012 23:06:34 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Re: Narkose-Risiko bei mehrmaliger kleiner OPs?</title>
      <link>http://www.onmeda.de/foren/forum-narkose/2101902/2102002/read.html#msg-2102002</link>
      <author>MarcEN</author>
      <description><![CDATA[Hallo Shari,

verschwenden Sie nicht Ihre Gedanken an das Hochhaus oder den nächsten Baum... Und fragen Sie nicht &quot;jeden&quot; (denn &quot;jeder&quot; hat immer eine Meinung, aber von nichts eine Ahnung...), sondern die Fachleute.

Also: Es gibt m. W. nicht eine einzige ernstzunehmende wissenschaftliche Studie, die eine Schädigung durch Mehrfachnarkosen nachweist.

Die modernen Medikamente haben heute eine Halbwertszeit, die im Minutenbereich gemessen wird. D. h. : schon nach mehreren Stunden haben die Anästhetika i. d. R. den Körper verlassen oder liegen zumindest unter der Nachweisgrenze.

Der Abstand zwischen wirksamer und schädigender Dosis der meisten Medikamente ist heute so groß, wie man es sich vor 40 Jahren nicht erträumt hätte. Auch das macht die Wahrscheinlichkeit einer Schädigung äußerst unwahrscheinlich.

Hinzu kommt die praktische Erfahrung an Millionen Patienten, u. a. auch an Kindern, die täglich narkotisiert wurden und die sehr sensibel reagieren:

Hinweise auf Schädigungen keine.

Fazit: Gegen eine in Ihrem Fall durchzuführende Allgemeinanästhesie spricht absolut gar nichts - auch nicht bei Mehrfachnarkosen.

Ich hoffe, ich konnte etwas zur Klärung beitragen und wünsche Ihnen eine unkomplizierte OP.

---MarcEN---]]></description>
      <category>Narkose &amp;amp; örtliche Betäubung</category>
      <guid isPermaLink="true">http://www.onmeda.de/foren/forum-narkose/2101902/2102002/read.html#msg-2102002</guid>
      <pubDate>Thu, 10 May 2012 13:54:23 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Narkose-Risiko bei mehrmaliger kleiner OPs?</title>
      <link>http://www.onmeda.de/foren/forum-narkose/2101902/read.html#msg-2101902</link>
      <author>Sharili</author>
      <description><![CDATA[Sehr geehrte Forianer,

da ich nach einem vor Jahren mit brachialer Gewalt durchgeführter, 4facher Weißheitszahn-Zahnentfernung nur noch unter Narkose behandelbar bin, stellt sich mir jetzt folgende Frage:

Ich hatte 07/2011 eine Kieferop unter Vollnarkose, welche ich sehr gut vertragen habe, ich habe auch keine Angst vor Narkosen.

Jetzt muß auf der anderen Seite der Eingriff wiederholt werden und ich bestehe auf eine Narkose weil es nicht anders geht. Die Seite ist zudem entzündet und eine lokale Anästhesie würde kaum wirken, lt. Zahnarzt.

Kann ich die Narkose problemlos nach den wenigen Monaten machen lassen? Ich bin ansonsten gesund, nix am Herz oder so, kein Übergewicht, rauche nicht und versuche halbwegs gesund zu leben was Bewegung etc. angeht.

Sollte noch ein weiterer Eingriff notwendig sein, kann ich auch diesen in diesem Jahr noch machen lassen? (Implantate setzen).

Verunsichert bin ich, weil jeder mir versucht einzureden wie schädlich Narkosen wären und wie gefährlich und die Nebenwirkungen etc...

ich möchte natürlich gerne weiterleben, auch nach der OP. Und bitte keine Hinweise das geht auch ohne Narkose, ich springe lieber vom Hochhaus oder fahre mit dem Auto gegen den nächsten Baum als das ich mir diese Gewalt und Schmerzen nochmals bei Bewußtsein antuen lasse.

Vielen DANK!

mfg
Shari]]></description>
      <category>Narkose &amp;amp; örtliche Betäubung</category>
      <guid isPermaLink="true">http://www.onmeda.de/foren/forum-narkose/2101902/read.html#msg-2101902</guid>
      <pubDate>Thu, 10 May 2012 08:34:42 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Re: OP ohne Schmerzbetäubung</title>
      <link>http://www.onmeda.de/foren/forum-narkose/2101344/2101454/read.html#msg-2101454</link>
      <author>MarcEN</author>
      <description><![CDATA[Hallo Aennea,

mit großem Interesse habe ich Ihren Beitrag gelesen und möchte zwei Dinge meinen Ausführungen voranstellen:

1. Ohne die konkrete Situation zu kennen und ohne die Durchsicht der entsprechenden Aufzeichnungen ist es sehr schwierig, die Ereignisse nachzuvollziehen, sie gar zu bewerten ist deshalb kaum statthaft. Ich meine damit eine Bewertung der medizinischen Fragen - für juristische bin ich eh nicht kompetent genug.

2. Die Sectio stellt per se für alle Beteiligten eine besondere Herausforderung dar - medizinisch wie psychologisch. Sie ist damit wie kaum eine andere Situation für Komplikationen jeder Art prädestiniert. Auch diese Tatsache sollte man nicht aus den Augen verlieren, weder die Patienten noch die Ärzte. Denn wenn man weiß, daß bei allen &quot;die Nerven blank lagen&quot;, hat man eher Verständnis für die Handlungsweise des anderen. 

Ihren Ausführungen entnehme ich, daß es nicht Ihre Absicht ist und war, Schuldzuweisungen vorzunehmen: eine m. E. sehr solide Basis für die Klärung von Sachverhalten. Ich teile diese Absicht und versuche, Ihre Fragen der Reihe nach aus meiner Berufserfahrung zu beantworten:

Ich möchte meine persönliche Einschätzung Ihrer Darstellung voranstellen:

Ich halte sie für klar und deutlich formuliert, sachlich und m. E. im Kern absolut glaubhaft. Daß dabei die Wahrnehmung der Abläufe situationsbedingt lückenhaft, verzerrt oder sogar fehlend sein kann  ist bekannt und soll hier nicht im einzelnen vertieft werden.

Zu Ihren Fragen:

ad 1. Auch hier kann ich nur meine persönliche Meinung wiedergeben: Offensichtlich ist in der Zwischenzeit versucht worden, die Ereignisse von damals zu klären - ohne nennenswerten Erfolg. Es gibt keine neuen Fakten zum Sachverhalt und es steht nicht zu erwarten, daß die Klinik ihr Procedere zur Klärung dieses Vorfalls ändern wird. Man wird das wahrscheinlich bedauernd hinnehmen müssen: Menschlichkeit lässt sich nur schwer verordnen.

ad2. Ein klares &quot;NEIN&quot;  - natürlich nicht: das oberste Gebot sollte sein, Schmerzen auf jeden Fall zu verhindern - wenn nötig durch die unverzügliche Einleitung einer adäquaten Schmerztherapie - evtl. auch in Form einer Vollnarkose.

ad3. Zunächst der Anästhesist. Es kann aber vorkommen, daß sich bei der OP herausstellt, daß &quot;tiefe&quot; Nervenleitungen nicht oder nur unzureichend blockiert wurden. I. d. R. wird der Eingriff dann kurz unterbrochen und ein geeignetes Verfahren - wie unter ad2 beschrieben - eingeleitet.

ad4. Ich stimme Ihnen völlig zu.

ad5. Die Frage lässt sich nicht pauschal beantworten: Chef- oder Oberarzt entscheiden. was der Assistent seinem Ausbildungsstand entsprechend machen darf und tragen dafür die Verantwortung. Dabei ist die Facharztqualifikation nicht entscheidend. 

ad 6. Aber natürlich kann das vorkommen. Deswegen ist z. B. die  sog. &quot;Testdosis&quot; in niedriger Dosierung vor jedem erneuten Anspritzen der PDA obligat. Dislokationen des Katheters können nie ausgeschlossen werden.

Die letzte Frage möchte ich nicht als Arzt sondern als Mensch beantworten:

Bei nicht einsichtigen und wenig empathischen Menschen lohnt sich die Kraft m. E. nach nicht. 

Ich wäre an anderen Meinungen sehr interessiert und hoffe, ich konnte Ihnen helfen.

Alle guten Wünsche für Sie

---MarcEN--]]></description>
      <category>Narkose &amp;amp; örtliche Betäubung</category>
      <guid isPermaLink="true">http://www.onmeda.de/foren/forum-narkose/2101344/2101454/read.html#msg-2101454</guid>
      <pubDate>Tue, 08 May 2012 15:52:47 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>OP ohne Schmerzbetäubung</title>
      <link>http://www.onmeda.de/foren/forum-narkose/2101344/read.html#msg-2101344</link>
      <author>Aennea</author>
      <description><![CDATA[Mit meinem Beitrag verbinden sich gleich einige Fragen. Allerdings braucht es eine längere Schilderung der Geschehnisse, bevor ich die stellen kann.
Bei meinem ersten Kaiserschnitt vor drei Jahren bekam ich keine Schmerzbetäubung. Die Geburt verlief nicht gut, deshalb Wehenhemmer, Wehentropf, PDA... (über den ganzen Einsatz lässt sich streiten, doch darum geht es mir nicht). Mit der gelegten PDA sollte ich &quot;Gymnastik&quot; machen und mich bewegen. Mir scheint, als wäre dabei der PDA-Katheter verrutscht. Als die Entscheidung zum sekundären sectio fiel (keine besondere Dringlichkeit), bemerkte ich, dass mit der PDA etwas nicht stimmte.  Die Anästhesie wurde von einer Assistenzärztin gemacht, damals noch keine Fachärztin. Sie wollte mich wohl möglichst schnell vorbereiten, das OP-Team wartete...
Die Narkose für die OP wurde über den bestehenden Katheter verabreicht. Die Narkosewirkung wurde über mein Kälteempfinden getestet. Ich gab an, keinen Unterschied zu spüren. Nach mehrmaliger Wiederholung des Tests und ungeduldigem Nachfragen gab ich an, dass es vielleicht einen Unterschied gäbe, ich den aber nicht bemerkte, weil ich inzwischen sehr fror. Daraufhin wurde ich in den OP gebracht und galt als betäubt. Meine Beine konnte ich noch bewegen. Danach ging alles sehr schnell: Das Zupfen des Operateurs auf der Haut spürte ich deutlich und überraschend schmerzhaft, war aber so perplex dass ich erstmal nichts sagen konnte. Ich wartete auf eine Nachfrage der Anästhesistin, ob ich was gespürt hätte, sie war aber mit anderen Dingen beschäftigt. Den Hautschnitt spürte ich ebenfalls sehr schmerzhaft und sagte das dann auch. Ich dachte noch, lieber sachlich sagen und nicht schreien, dann glaubt man dir eher. Dem war nicht so. Die Antwort der Anästhesistin: &quot;Sie spüren da nur einen leichten Druck, das ist kein Schmerz. Wir haben längst angefangen und sie habens nicht gemerkt.&quot; Die OP wurde fortgesetzt. Ab diesem Moment konnte ich nur schreien. Nach einiger Zeit eine Unterbrechung der OP für ein paar Minuten, in denen die Narkoseärztin einen Kollegen herbeirief, ansonsten aber mit der Situation überfordert war und lediglich etwas über den Katheter nachspritzte, was natürlich nicht viel brachte. Die OP musste dann fortgesetzt werden, weil mein Kind in der Zeit nicht überwacht werden konnte. An meiner Situation hat sich nichts geändert. Ich möchte nicht schildern, wie ich die weitere OP überstehen musste.  Außer meinem Mann, der versuchte, mich zum Luft Holen zu bewegen, redete niemand mit mir. Dabei war ich ausgesprochen aufnahmefähig und konzentriert, kann mich jetzt noch an den Wortlaut dessen erinnern was im OP gesprochen wurde. Kurz vor der Geburt meines Kindes kam der Anästhesiekollege dazu, mein Mann wurde rausgeschickt. Er war der erste, der mit mir redete: Ich hätte es gleich geschafft, die Schmerzen würden gleich nachlassen. Erst in dem Moment, als mein Kind geboren war, bekam ich ein starkes Schmerzmittel, das mich auf einen Schlag sehr benommen machte. Das Verschließen der Wunde spürte ich ebenfalls schmerzhaft, aber etwas gedämpft; außerdem war ich dabei so weit sediert, dass das nicht mehr so schlimm war.

Ich weiß, die Geschichte klingt unglaublich, hat sich haber so ereignet. Ich möchte betonen, dass ich während der OP keineswegs panisch war, sondern ausgesprochen konzentriert und rational. Ich bin mir absolut sicher, dass ich mir diese Schmerzen nicht eingebildet habe. Ich weiß auch, dass das allen bei der OP Anwesenden klar war: Nach der OP unterhielten sich Anästhesistin und hinzugekommener Kollege in meinem Beisein ausführlich darüber, was denn bei der Betäubung wohl schief gegangen sei. Sie dachten, ich würde schlafen, ich war aber lediglich so ausgelaugt, dass ich mich schlichtweg nicht rühren konnte. Auch mein Mann und die anwesende Hebamme sagten später, dass sie meine Schreie sofort als Schmerz interpretiert hätten. Angst hört sich einfach anders an, wer mich kennt,weiß auch, dass ich bei Angst sicher nicht auf diese Weise reagiert hätte.

Alle Versuche, mit den Beteiligten klärende Gespräche zu führen sind gescheitert. Auf direkte Fragen an die Anästhesistin bekamen wir zynische Antworten von ihrem Vorgesetzten (Von: Sie hätten halt schon beim Zupfen was Sagen sollen, über : Der Bauchraum ist ja recht schnell eröffnet, und dann haben Sie das Schlimmste ja eh schon überstanden, bis zu: es ist ja bekannt, dass sich Frauen bei einer sectio in einer extremen psychischen Lage befinden, da kann man so etwas schon mal übersteigern...
Ein Schiedsverfahren vor der Landesärztekammer ging ebenfalls schief. Alle beteiligten Ärzte machten völlig wiedersprüchliche schriftliche Aussagen über den Ablauf und erschienen aus den verschiedensten Gründen nicht zum Besprechungstermin, so dass
meine Aussage, ich hätte von Anfang an Schmerzen empfunden, nicht bewiesen und nicht widerlegt werden konnte. Also wurde festgehalten, dass es ein Fehlverhalten gegeben hätte, wäre meine Version belegbar. Da dies aber nicht der Fall sei, gehe man nicht von einem Fehlverhalten der Ärzte aus.

Mir geht es absolut nicht darum, irgendwelche Ärzte in Schwierigkeiten zu bringen. Schon gar nicht die junge Ärztin, die mit der OP von Anfang an überfordert war. Mir wäre es sehr wichtig, die Augen der Klinik für ihren Kommunikationsstil mit Patienten zu schärfen. Sowohl vor, während als auch in der ganzen Zeit nach der OP lief hier einiges schief. 
Jetzt meine Fragen:
- Halten Sie es für sinnvoll, nach der Zeit, die jetzt verstrichen ist, noch einmal mit diesem Anliegen an die Klinik heranzutreten? Ich will niemandem einen &quot;Ärztefehler&quot; nachweisen, aber zeigen, wie wichtig es ist, Patienten zuzuhören und ernst zu nehmen. Der Schiedsspruch der Ärztekammer beinhaltete auch, dass die Leitung der Abteilung Anästhesie auf mich zukommen sollte, um mit mir meine Fragen zu klären, was sie nie getan hat. 
- Stimmt es, dass Anästhesisten einem Patienten, der sich während einer OP über Schmerzen beklagt, grundsätzlich sagen, da wäre nichts, um Panik zu verhindern?
- Wer überprüft denn die Reaktion eines lokal betäubten Patienten, wenn zur Kontrolle noch einmal gezupft wird - der Chirurg oder der Anästhesist?
- Ist es ein üblicher und sinnvoller Test, einer vermeintlich betäubten sectio-Patientin zu sagen, sie solle von der Liege auf den OP-Tisch umsteigen? Ich konnte meine Beine noch bewegen, war aber nicht imstande, mich zügig aufzurichten, weil ich wegen Schlafmangel/langer Geburt kraftlos war/Schwindel hatte. Wäre es nicht sinnvoller, ganz direkt nach der Beweglichkeit der Beine zu fragen oder es ausprobieren lassen. Bei so einer Anweisung &quot;zum Schein&quot; fühl ich mich auch im Nachhinein als Patient nicht ernstgenommen
- Dürfen Anästhesisten, die aufgrund ihres Ausbildungsstandes Schwangere nicht intubieren dürfen und deshalb auch keine Vollnarkose machen können, eine sekundäre sectio als einziger Anästhesist betreuen?
- Kommt es vor, dass PDA-Katheter nach längerer Verweildauer und viel Bewegung verrutschen können und wirkungslos werden?
 Dazu hab ich ganz widersprüchliche Aussagen bekommen.

Ich habe aufgegeben, auf ein Zeichen der Entschuldigung zu hoffen, auch wenn mir das sehr helfen würde und mir manches Leid erspart hätte. Die Abwiegelungstaktik, die die Ärzteversicherungen ihren Ärzten aufzwingen, ist für Betroffene sehr verletzend. Aber ich kann diese Praktik verstehen.
Die Klärung einzelner sachlicher Fragen - ein Zeichen der Klinik, das wenigstens dieses Anliegen ernst genommen wird - wäre ein kleiner Ersatz dafür. 
Wie schätzen Sie das als Arzt ein - lohnt es sich, dafür Kraft zu investieren?

Aennea]]></description>
      <category>Narkose &amp;amp; örtliche Betäubung</category>
      <guid isPermaLink="true">http://www.onmeda.de/foren/forum-narkose/2101344/read.html#msg-2101344</guid>
      <pubDate>Mon, 07 May 2012 23:48:04 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Re: Narkose</title>
      <link>http://www.onmeda.de/foren/forum-narkose/2099596/2099672/read.html#msg-2099672</link>
      <author>Hammy2011</author>
      <description><![CDATA[Danke fur die schnelle antwort ;)]]></description>
      <category>Narkose &amp;amp; örtliche Betäubung</category>
      <guid isPermaLink="true">http://www.onmeda.de/foren/forum-narkose/2099596/2099672/read.html#msg-2099672</guid>
      <pubDate>Tue, 01 May 2012 15:54:27 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Re: Narkose</title>
      <link>http://www.onmeda.de/foren/forum-narkose/2099596/2099626/read.html#msg-2099626</link>
      <author>MarcEN</author>
      <description><![CDATA[Hallo,

grundsätzlich entscheidet diese Frage der Anästhesist, der die Narkose durchführt.

Dabei richtet man sich nach der Vorgeschichte und dem körperlichen Befund, z. B. ob die Lunge beim Abhören sich als frei darstellt, ob ggf. weitere Krankheitssymptome vorliegen und wie diese sich in den letzten Tagen entwickelt haben.

Bei Ihrer Schilderung und der kurzen OP-Zeit ohne Intubation spricht m. E. nichts gegen den Eingriff.

Aber - wie gesagt: die letzte Entscheidung liegt bei den Beteiligten.

Alle guten Wünsche

---MarcEN---]]></description>
      <category>Narkose &amp;amp; örtliche Betäubung</category>
      <guid isPermaLink="true">http://www.onmeda.de/foren/forum-narkose/2099596/2099626/read.html#msg-2099626</guid>
      <pubDate>Tue, 01 May 2012 12:09:57 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Narkose</title>
      <link>http://www.onmeda.de/foren/forum-narkose/2099596/read.html#msg-2099596</link>
      <author>Hammy2011</author>
      <description><![CDATA[Hallo!

Ich habe eine frage wegen narkose.  Ich habe ein termin fur eine ambulante gynalogische op nachsten freitag.  Es sollte eine kurze narkose sein ohne intubation. Das ganze op sollte nicht langer als 5 minuten dauern. Meine erste frage ist: Ich hatte fur zwei wochen eine brohncitis gehabt. Leider habe Ich noch etwas husten und ein bisschen kratzen im hals.  Bin noch ein bisschen verschleimt aber mein hausarzt meinte das meine lunge sind frei und horen sich gut an.  Muss Ich den termin verscheiben oder kann Ich trotzdem operiert wereden?  Bin bisschen verzweifelt weil Ich erst am Donnerstag abend mit dem narkosearzt per telefon sprechen. Danke!]]></description>
      <category>Narkose &amp;amp; örtliche Betäubung</category>
      <guid isPermaLink="true">http://www.onmeda.de/foren/forum-narkose/2099596/read.html#msg-2099596</guid>
      <pubDate>Tue, 01 May 2012 08:50:51 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Re: Bewußtlosigkeit, Krampfanfälle nach Narkose</title>
      <link>http://www.onmeda.de/foren/forum-narkose/2062250/2098396/read.html#msg-2098396</link>
      <author>katharina75</author>
      <description><![CDATA[Hallo Herr Dr. Völkert,
ich bin 36 Jahre alt, habe Epilepsie ( Hypmotrische ,heute Komplexmotorische Anfälle genannt) und bekam vor kurzem Anfälle nach einer Vollnakose (Arthroskopie). Leider ist Nakosemittel bei mir immer ziemlich heikel, da ich auf alle Valiumarten (z.B. Deazepam,Dornekum) Gegensätzlich reagiere. Das heißt, eine Anfallssteigerung,statt Reduktion.Und Beruhigungsmittel ebenfalls. Eigendlich war ich seit über einem Jahr Anfallsfrei und seit dieser Nacht nach der OP bin ich es weiterhin bis heute. Es wurden für die OP 20 mg Frisium aufdosiert.Auf Beruhigungsmittel vor der Op wurde verzichtet. 2009 verlief die letze Vollnakose (ohne Frisium) vollkommen Anfallsfrei. Erstmalig gab es allerdings einen Verlauf, den ich noch nie so hatte. Daher forsche ich nach Gründen, die man zuküftig Beachtet, damit dies nicht wieder passiert.
Ich bekam, nach jetztigem Kenntnissstand, eine Propofolnakose. Als mich die Anästhesistin weckte,erfolgte auf dem OP-Tisch eine Spontanreaktion. Ich verkrampfte meine Hände,hatte erste Symtome (andere Wahrnehmung der Umwelt)bei vollem Bewußtsein und konnte nur stockend &quot;Anfall sofort&quot; und &quot;Tavor&quot; (wir hatten 2,5 mg Tavor unten) , sagen. In aller letzter Millisecunde,konnte ein Anfall,durch das Tavor abgewendet werden. Zusätzlich zitterte ich am ganzem Körper als würde ich frieren. Hiergegen bekam ich etwas gespritzt. Ich steigerte die Frisiumdosis ab nachmittags auf 30 mg. Nachts kam es dann zu einem Anfall,wo ich anschließend erneut  2,5 mg Tavor bekam.Mehr zur Sicherheit,um die Möglichkeit weitere Anfälle zu reduzieren.Gott sei Dank,habe ich das operierte Bein,eigentlich dabei nicht viel bewegt.Die nächtliche Situation (Hauptsächlich Schlafgebundene Anfälle) verwunderte mich nicht.Ich mache mir große Sorgen, was zukünftig noch beachtet werden muß. Das Nakosemittel, die bei Gehirnoperationen verwendet werden,gut gehen,teilte ich der Anästhesistin vorab mehrfach mit. Was denken Sie? Wie konnte es (auf dem OP-Tisch,was zuvor NIE vorkam) zu einer solchen Reaktion führen und was sollte zukünftig anderes Verwendet werden ? Mitlerweile weiß ich durchs Internet, dass Propofol bei Epilepsie allgemein Anfallsprovozierend wirkt. Sollte Propofol nie wieder verwendet werden? Über Ihre unverbindliche Hilfe und Informationen wäre ich,bei meiner Recherche sehr dankbar. Haben Sie vielen Dank für Ihre Mühe vorab.]]></description>
      <category>Narkose &amp;amp; örtliche Betäubung</category>
      <guid isPermaLink="true">http://www.onmeda.de/foren/forum-narkose/2062250/2098396/read.html#msg-2098396</guid>
      <pubDate>Fri, 27 Apr 2012 13:54:35 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Re: Vor Op</title>
      <link>http://www.onmeda.de/foren/forum-narkose/2097064/2097086/read.html#msg-2097086</link>
      <author>MarcEN</author>
      <description><![CDATA[Hallo,

ich weiß nicht, woher diese merkwürdige Aussage stammt - aus Lehrbüchern der Anästhesie aber sicher nicht:

Wenn Sie nicht beabsichtigen, den Geburtstag mit Alkohomengen zu feieren, die einen Notarzteinsatz zur Folge haben (dann würde die OP eh ausfallen;-) , steht dem einen (oder auch anderen) Glas Bier nichts im Wege.

Viel Spaß

---MarcEN---

PS Restalkohol sollte am Dienstag aber nicht mehr vorhanden sein...]]></description>
      <category>Narkose &amp;amp; örtliche Betäubung</category>
      <guid isPermaLink="true">http://www.onmeda.de/foren/forum-narkose/2097064/2097086/read.html#msg-2097086</guid>
      <pubDate>Mon, 23 Apr 2012 12:09:14 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Vor Op</title>
      <link>http://www.onmeda.de/foren/forum-narkose/2097064/read.html#msg-2097064</link>
      <author>wollewolle</author>
      <description><![CDATA[Hallo,
werde nächste Woche DI an der Nasenscheidewand operiert mit anschließender Aspirindesensibilisierung. Leider habe ich bis heute noch keine Infomationen worauf ichh achten sollte vor der Op. Z.B. habe ich am Samstag Geburtstag und würde gerne rein Feiern. Nun habe ich gelesen kein Alkohol 14 Tage vor und 14 Tage nach der OP? Warum?
Danke
LG]]></description>
      <category>Narkose &amp;amp; örtliche Betäubung</category>
      <guid isPermaLink="true">http://www.onmeda.de/foren/forum-narkose/2097064/read.html#msg-2097064</guid>
      <pubDate>Mon, 23 Apr 2012 10:49:11 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Narkose und Ablauf der Tage vor Operation?</title>
      <link>http://www.onmeda.de/foren/forum-narkose/2096726/read.html#msg-2096726</link>
      <author>dachsmaedchen_1</author>
      <description><![CDATA[Hallo,

auch wenn es bei mir mit meiner Operation noch etwas dauert (Ende Juni) kommen doch langsam mehrere Fragen auf und auch etwas Neugierde. Ich stehe vor einer Fundoplicatio, vielleicht auch noch dazu eine Weisheitszahnop - aber das steht noch nicht fest, muss noch alles besprochen werden. Also geht erstmal nur von ersteren aus. Die Operation ist wie ihr sicher auch denkt stationär und wird laparoskopisch durchgeführt.

Wie läuft der Tag vor einer Operation bzw. die Tage seit der Einweisung (Im Regelfall ja so zwei oder drei Tage) ab? Was wird alles so gemacht? Was darf man nicht machen?...am Morgen vor der Operation würde ich auch noch dazu zählen, falls es da auch Erfahrungsberichte gibt. Aber bitte hauptsächlich der Tag vor der Operation.
Wie läuft so eine Narkose ab? Auf was muss ich mich gefasst machen?

Ich würde mich sehr freuen, wenn nicht so welche Antworten kommen würden, dass ich die Ärzte fragen soll. Ich stelle diese Frage hier, da ich nicht wegen jeden Gedanken zu der Operation zu einem Arzt laufen kann. Zudem würde ich gerne Erfahrungsberichte, sei es von euch selber oder von Erzählungen hören. - Ich bin sehr gespannt auf eure Antworten!

Viele Grüße
Annika]]></description>
      <category>Narkose &amp;amp; örtliche Betäubung</category>
      <guid isPermaLink="true">http://www.onmeda.de/foren/forum-narkose/2096726/read.html#msg-2096726</guid>
      <pubDate>Sun, 22 Apr 2012 07:33:22 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Re: Paracervikalblockade</title>
      <link>http://www.onmeda.de/foren/forum-narkose/2092376/2093412/read.html#msg-2093412</link>
      <author>Dr. Völkert</author>
      <description><![CDATA[Hallo,
ambulanter Eingriff im Krankenhaus ist nicht gleichbedeutend mit Klinikaufenthalt. Alternativ kann der Eingriff auch in begrenzter Spinalanästhesie im Sinne eines Sattelblocks durchgeführt werden. 
Gruß
F. V.]]></description>
      <category>Narkose &amp;amp; örtliche Betäubung</category>
      <guid isPermaLink="true">http://www.onmeda.de/foren/forum-narkose/2092376/2093412/read.html#msg-2093412</guid>
      <pubDate>Wed, 11 Apr 2012 22:32:16 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Re: Paracervikalblockade</title>
      <link>http://www.onmeda.de/foren/forum-narkose/2092376/2093338/read.html#msg-2093338</link>
      <author>Martha33</author>
      <description><![CDATA[Besten Dank für Ihre Antwort, Herr Dr. Völkert......das war eigentlich auch erst der Vorschlag meines Gyn. Ich will aber keinen Klinikaufenthalt und erst recht keine Vollnarkose. Die ganzen Kosten müsste ich dann selber bezahlen und das ist es mir einfach nicht wert. 

Dann werden wir die Mirena wohl oder übel wieder in der Praxis ohne Anästhesie einlegen müssen.....irgendwie wird das wohl schon gehen, bis jetzt hat es mein Gyn. immer geschafft, wenn auch unter grosser Anstrengung..


Schönen Abend noch und danke für Ihre Hilfe

Martha]]></description>
      <category>Narkose &amp;amp; örtliche Betäubung</category>
      <guid isPermaLink="true">http://www.onmeda.de/foren/forum-narkose/2092376/2093338/read.html#msg-2093338</guid>
      <pubDate>Wed, 11 Apr 2012 19:41:08 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Re: Paracervikalblockade</title>
      <link>http://www.onmeda.de/foren/forum-narkose/2092376/2093130/read.html#msg-2093130</link>
      <author>Dr. Völkert</author>
      <description><![CDATA[Hallo Martha,
grundsätzlich würde ich bei mir gar kein medizinisches Verfahren zur Anwendung bringen lassen, wenn der Arzt diesbezüglich keinerlei Erfahrung besitzt.
Probleme beim Einsetzen der Spirale kommen immer wieder einmal vor. In unserer Klinik bekommen die Patientinnen dann eine kurze (Masken) Vollnarkose. Deshalb meine Empfehlung: lassen Sie den kurzen Eingriff ambulant in der Klinik durchführen. Ihr Frauenarzt sollte für diese Vorgehensweise Verständnis haben.
Alles Gute!
F. V.]]></description>
      <category>Narkose &amp;amp; örtliche Betäubung</category>
      <guid isPermaLink="true">http://www.onmeda.de/foren/forum-narkose/2092376/2093130/read.html#msg-2093130</guid>
      <pubDate>Wed, 11 Apr 2012 06:57:36 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Paracervikalblockade</title>
      <link>http://www.onmeda.de/foren/forum-narkose/2092376/read.html#msg-2092376</link>
      <author>Martha33</author>
      <description><![CDATA[Sehr geehrter Herr Dr. Völkert

ich wende mich kurz an Sie, weil ich total verunsichert bin.
Ich möchte mir wieder die Spirale Mirena einsetzen lassen, das ist aber bei mir anatomisch bedingt sehr schwierig. Nun meinte mein Gyn, dass er es eventuell in Paracervikalblockade macht, allerdings hat er dies so noch nie gemacht. Dr. Scheufele im Gyn. Forum schrieb mir dazu, dass es für diese Narkose Erfahrung braucht.

Was meinen Sie dazu? soll ich mir die Spirale von meinem Gyn. so in der Praxis legen lassen oder wäre es sinnvoller, es in einem Krankenhaus einzulegen?

Besten Dank für Ihre baldige Einschätzung

Martha]]></description>
      <category>Narkose &amp;amp; örtliche Betäubung</category>
      <guid isPermaLink="true">http://www.onmeda.de/foren/forum-narkose/2092376/read.html#msg-2092376</guid>
      <pubDate>Sun, 08 Apr 2012 13:28:42 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Re: Depression nach Vollnarkose</title>
      <link>http://www.onmeda.de/foren/forum-narkose/1446354/2090992/read.html#msg-2090992</link>
      <author>osaka</author>
      <description><![CDATA[naja erreicht habe ich soviel, dass ich zu einem anderen Neurologen gegangen bin und der mir glaubte und sagte &quot;Es gibt nichts, was es nicht gibt&quot; und mir dann Citalopram verschrieben hat. Das hat mich am Anfang ganz schön runter gezogen, da sich die Depressionen sehr verstärkt haben, aber nach ca: 2 Wochen ging es mir besser. Mir geht es nun schon lange ziemlich gut. Ich habe mir im Internet viele Studien durchgelesen und bin auch wie meine &quot;Vorschreiber&quot; der Meinung dass es was mit den Botenstoffen im Gehirn zu tun hat. Genauer gesagt mit dem Serotonin, deshalb auch die Tabletten. So richtig helfen kann da wohl keiner, da die meisten Ärzte das Problem nicht einordnen können, aber für mich war wichtig, das mir einer geglaubt hat und er meinte auch dass wir vor einer anstehenden OP schon vorbeugen müssten//könnten.]]></description>
      <category>Narkose &amp;amp; örtliche Betäubung</category>
      <guid isPermaLink="true">http://www.onmeda.de/foren/forum-narkose/1446354/2090992/read.html#msg-2090992</guid>
      <pubDate>Tue, 03 Apr 2012 14:05:53 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Re: Depression nach Vollnarkose</title>
      <link>http://www.onmeda.de/foren/forum-narkose/1446354/2090972/read.html#msg-2090972</link>
      <author>osaka</author>
      <description><![CDATA[Hallo,

war ja nun lange nicht mehr in dem Forum, leider, sonst hätte ich gesehen was Du schreibst, ich kenne diese Leidensgeschichte und hoffe dass es Dir nun besser geht, ich habe heute schon auf 2 Reaktionen geschrieben, schau es Dir mal an, vielleicht hilft es weiter wenn es noch nicht viél besser geht.

LG Kerstin]]></description>
      <category>Narkose &amp;amp; örtliche Betäubung</category>
      <guid isPermaLink="true">http://www.onmeda.de/foren/forum-narkose/1446354/2090972/read.html#msg-2090972</guid>
      <pubDate>Tue, 03 Apr 2012 13:09:50 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Re: Depression nach Vollnarkose</title>
      <link>http://www.onmeda.de/foren/forum-narkose/1446354/2090968/read.html#msg-2090968</link>
      <author>osaka</author>
      <description><![CDATA[Hallo Finkendorf,

entschuldige dass ich mich erst jetzt melde, ich hatte lange nicht hier ins Forum geschaut, bin auch nicht benachrichtigt worden, dass hier so viele was zum Thema geschrieben haben.
Ich habe Serotonin-Wiederaufnahmehemmer genommen (Citalopram), haben mir sehr gut geholfen und ich bin wieder die Alte. Allerdings ging es mir richtig dreckig am Beginn der Einnahme, das hielt so 2 Wochen an und wurde dann besser.

LG Kerstin]]></description>
      <category>Narkose &amp;amp; örtliche Betäubung</category>
      <guid isPermaLink="true">http://www.onmeda.de/foren/forum-narkose/1446354/2090968/read.html#msg-2090968</guid>
      <pubDate>Tue, 03 Apr 2012 12:52:42 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Re: Depression nach Vollnarkose</title>
      <link>http://www.onmeda.de/foren/forum-narkose/1446354/2090966/read.html#msg-2090966</link>
      <author>osaka</author>
      <description><![CDATA[Hallo Yves,

ich möchte mich mal herzlich bei Dir bedanken, Dein Artikel war sehr aufschlussreich, auch wenn ich ihn erst jetzt gelesen habe, an den Spiegel-Artikel komme ich wohl leider nicht mehr ran, aber ich versuchs, ich selber habe auch Serotonin-Wideraufnahmehemmer genommen und zwar Citalopram, bin auch froh, dass es bei mir angeschlagen hat. Es geht mir gut. Aber ich hatte ja auch schon lange keine OP mehr. (:-))

LG Kerstin]]></description>
      <category>Narkose &amp;amp; örtliche Betäubung</category>
      <guid isPermaLink="true">http://www.onmeda.de/foren/forum-narkose/1446354/2090966/read.html#msg-2090966</guid>
      <pubDate>Tue, 03 Apr 2012 12:44:40 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Re: Angst das Örtliche Betäubung nicht wirkt</title>
      <link>http://www.onmeda.de/foren/forum-narkose/2087866/2089562/read.html#msg-2089562</link>
      <author>Dr. Völkert</author>
      <description><![CDATA[Hallo,
Ihr moderater Kaffekonsum hat nichts mit der Wirksamkeit von örtlichen Betäubungsmitteln oder gar Medikamenten zur Einleitung einer Vollnarkose zu tun.
Nach Einleitung einer  &quot;richtigen&quot; Vollnarkose (nicht &quot;Dämmerschlaf&quot; wie bei der Darmspiegelung) werden Sie sicherlich tief und fest schlafen und vom Eingriff nichts mitbekommen.
Alles Gute für Sie!
F. V.]]></description>
      <category>Narkose &amp;amp; örtliche Betäubung</category>
      <guid isPermaLink="true">http://www.onmeda.de/foren/forum-narkose/2087866/2089562/read.html#msg-2089562</guid>
      <pubDate>Thu, 29 Mar 2012 13:44:37 +0200</pubDate>
    </item>
  </channel>
</rss>

