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Unsere 18-jährige Tochter wurde in ein örtliches Krankenhaus eingewiesen, Diagnose viruelle Hirnhautentzündung. Liegen Erfahrungen vor zur Behandlung, Krankheitsverlauf und weiteres Verhalten
Hallo,
mit dieser Diagnose ist sicherlich eine virale (durch eine Virusinfektion verursachte Meningitis) gemeint. Eine virale Meningitis wird normmalerweise nicht behandelt. Eine Ausnahme stellt hierbei eine Herpesvirusinfektion dar. Diese sollte medikamentös behandelt werden.
Im Gegensatz dazu ist die bakterielle (eitrige) Meningitis zu nennen, die auf jeden Fall mit Antibiotika zu behandeln ist.
Mit freundlichen Grüssen
A. Mitschke
Mein Vater liegt ebenfalls mit solch einer virellen Hirnhautentzündung im Krankenhaus, allerdings schon 3 WOchen. Normalerweise wird mit einer Behandlung mit Breitbandantibiothika begonnen, Infusionen rund um die Uhr. Es wird Blut genommen oder auch Nervenwasser um den Erreger genau ausfindig zu machen, um nur noch spezielle Antibiotika zu verabreichen. Daraufhin sollten die Sympthome langsam zurück gehen, es ist aber eine sehr hartnäckige sache die durchaus sehr ernst zu nehmen ist!
Wie äußerte sich den das ganze bei ihrer Tochter?
Ich denke an Sie und hoffe das es ihrer Tochter bald wieder besser geht!!!
Das Kind hat folgende Symptome:
Gleichgewichtsstörungen, Erbrechen, starke Kopf- und Augenschmerzen, Lähmungserscheinungen, Konzentrationsprobleme
Hallo,
mein Partner wurde ebenfalls mit dieser Diagnose ins Krankenhaus (in Neuss) von seiner Hausärztin eingewiesen. Seine Symtome waren sehr starke Kopsschmerzen, Kreislaufprobleme bis hin zu Ohnmachtsanfällen und Nackensteifheit/ starke Nackenschmerzen. Vorher (ca 1 Woche) hatte er bereits migräneartige Kopfschmerzen.
Im Krankenhaus wurde dann die Liquorpunktion (Entnahme des Nervenwassers) gemacht.
Dar Ergebnis des Liquors war jedoch negativ und somit wurde die Meningitis zunächst ausgeschlossen.
Wie ich jedoch im Netz gelesen hab, ist der Liquor bei der Virusmeningitis nicht auschlussreich!?
Jedenfalls geht es ihm wirklich sehr schlecht. Er hat sehr starke Kopf- und auch Nackenschmerzen.
Es wurde bisher ein CT und MRT gemacht, ohne Ergebnis! Außerdem bekommt er starke Schmerzmittel. Die Ärzte schieben die Symtome auf die Punktur bzw. Migräne...
Ich habe einfach das Gefühl, dass er dort nicht richtig behandelt wird und mache mir daher GROßE SORGEN!
Wie wird eine Virusmeningitis denn festgestellt???
Bereits im Voraus danke für die Hilfe.
Hallo,
eine Virusmeningitis kann nur über die Punktion und Gewinnung des Rückenmarkwassers nachgewiesen werden. Zur schnellen Entscheidung wird das Rückenmarkswasser zunächst mikroskopisch auf bestimmte körpereigene Abwehrzellen untersucht. Hierbei kann dann schon in den meisten Fällen zwischen einer bakteriellen und viralen Infektion unterschieden werden.
Der Sinn dieser Punktion liegt bei den von ihnen beschriebenen Symptomen aber vor allem darin, eine bakterielle (eitrige) Meningitis unbedingt auszuschließen. Diese kann unbehandelt zu schwerwiegenden Komplikationen führen. Die Therapie bei bakteriellen !!! Infektionen besteht in einer Antibiotikagabe.
Mit freundlichen Grüssen
A. Mitschke
Hallo Alexander,
unsere Tochter (5) wurde an 30.4. mit der gleichen Diagnose eingeliefert. Vielleicht beruhigt es Dich, dass wir gestern wieder entlassen wurden. Viruserkrankungen können nicht medikamentös behandelt werden, das muss der Körper selber schaffen. Wichtig sind Flüssigkeitszufuhr (Trinken oder Tropf) und Ruhe, sowie medikamentöse Behandlung der Schmerzen. Wenn mittels Lumbalpunktion geklärt wurde, dass keine Bakterien beteiligt sind (was hoffentlich nicht der Fall ist - das ist die schwerwiegendere Diagnose) , dann dürfte relativ schnell Heilun geintreten.
Viele Grüsse
Franziska
Hallo,
eine Diagnose ist aus den von Ihnen gemachten Angaben so nicht zu stellen. Sie sollten die Ergebnisse der weiterführenden Untersuchungen abwarten.
Mit freundlichen Grüssen
A. Mitschke
Hallo zusammen,
meine Frau liegt ebenfalls seit fast 6 Wochen nun mit einer viralen Meningitis im Krankenhaus. Die ersten 2 Wochen wurde auch ein Breitbandantibiotukum rund um die Uhr verabreicht, was allerdings nichts genutzt hat. Seit Freitag liegt sie in einer anderen Klinik auf der Neurologischen Intensivstation, weil dort die Betreuung rund um die Uhr gewährleistet ist. Seit 6 Wochen kann sie nicht mehr reden, ausser ab und zu emotionale Redewendungen, dass sie mich liebt etc. Ansosnten redet sie fast nur mit Zahlen, aber meistens sehr unverständlich. Mittlerweile hat sie die 5te Liquorpunktion hinter sich. Ich hoffe, dass wir nun endlich bis Ende der kommenden Woche mehr erfahren. Momentan sind die Ärzte dabei etwas gegen ihre Unruhe zu tun. Ihre Hände sind ständig in Bewegung. Sie ist ausserdem sehr Schreckhaft und nimmt ihre Umgebung etwas verzögert wahr. Das Kurzzeitgedächtnis ist so gut wie weg, aber Dinge die sehr lange zurückliegen weiss sie. Sie spricht relativ oft Englisch (sie hatte 1 Jahr in Amerika studiert), wobei man sie dabei sehr gut verstehen kann.
Ich wünsche uns allen, dass sich bald eine Besserung einstellt. Mittlerweile habe ich auch begriffen, dass es noch ein langer Weg sein wird.
Gruß
Peter
| Datum/Zeit | von Autor | Thema |
|---|---|---|
| 04.10.06 21:03 | Eltern | |
| 04.10.06 23:37 | Alexander Mitschke | |
| 05.10.06 12:30 | Vaterliebe | |
| 05.10.06 19:34 | Eltern | |
| 05.10.06 21:54 | besorgtes Weibchen | |
| 05.10.06 22:50 | Alexander Mitschke | |
| 06.10.06 12:22 | franziska s | |
| 12.10.06 17:57 | Eltern | |
| 12.10.06 20:33 | Alexander Mitschke | |
| 22.10.06 23:35 | Beedaaah | |
| 02.10.08 22:04 | paubitoph | |
| 16.11.06 18:08 | MUTTER7777 | |
| 16.07.09 09:31 | Anonymer User |
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