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Hallo Dr.Kreutzig,
wie bekannt bekommen fast alle Männer die Viagra einnehmen
Kopfschmerzen.Wird dieser Schmerz durch Erhöhung des Blutdrucks
ausgelöst?Wenn ja, ist eine Dauereinnahme von ca.1/3 dieser
Tablette schädlich und was kann dadurch ausgelöst werden.
Eine 2.Frage geht in die Richtung ,ob man durch Einnahme von Viagra,sagen wir 6-8 Wochen (täglich )eine erek.Dysf.für immer
Beseitigen kann.Oder ist es so, einmal Schlappschwanz immer
Schlappschwanz und somit weiterschlucken.
danke
Pichula6



Zu Punkt 1. hat viejito recht.... der Blutdruck wird eher gesenkt. Die Kopfschmerzen sind eine harmlose, gruppentypische Erscheinung. Die alternativen Medikamente mal testen, ob sie besser vertragen werden.
Zur 2. Frage ist es so, daß längere Einnahme kleiner Mengen (z.B. 5mg Vardenafil (Levitra)) am Abend tatsächlich Reparatureffekte auf die Potenz haben kann.
Lieben Gruß
Dr. T. Kreutzig

Hallo Dr.Kreutzig,
auf Ihren Rat hin habe ich nun über mehrere Wochen jeden Abend ca. 25-30 mg Viagra
zu mir genommen.Kann leider keine Verbesserung feststellen.Mir ist ehrlich gesagt auch
nicht klar durch was eine Verbesserung eintreten soll.Muss mein Penis jeden Tag
stimuliert werden das es immer zu einer Erektion und dann zu einer Erschlaffung kommen
muß.Es ist ja allgemein bekannt das Viagra und Co. nur bei Stimulanz wirkt.Also sagt mir
mein nicht medizinischer Verstand nur schlucken bewirkt hier gar nichts.
Bitte erklären Sie mir doch einmal was wirklich im Körper passiert und worin der
Reparatureffekt liegt.
Danke für Ihre Mühe
pichula6
Ihre Überlegungen sind zunächst einmal ganz logisch und tatsächlich wirken die PDE5-Hemmer auch nur bei sexueller Stimulation. Was ist der Effekt der abendlichen Einnahme?
Eigentlich ganz einfach.... In der Nach hat jeder Mann Zyklen einer Erektion.... diese nächtlichen Erektionen werden durch die Anwesenheit der PDE5-Hemmer verstärkt.... In Untersuchungen konnte gezeigt werden, daß auch die Muskulatur der Schwellkörper mit der Zeit tatsächlich messbar kräftiger wird.
Die Effekte benötigen Zeit.... wieviel, ist vom Ausmass der Vorschädigung sehr abhängig.
Ferner bewirken PDE5-Hemmer auch an den Gefässen sehr günstige Effekte, was zu einer besseren Durchblutung führt. Dieser Effekt ist nicht auf den Penis beschränkt, sondern generell. Ein bekannter deutscher Kardiologe konnet Verbesserungen der Durchblutung an kleinsten Gefäßen nachweisen. Die Medikamente würden auf Dauer sicher auch der Prophylaxe eines Herzinfarktes dienen - da bin ich mir recht sicher. Das ist nur noch niemals mit dieser Fragestellung untersucht worden.
Lieben Gruß
Dr. T. Kreutzig

| Datum/Zeit | von Autor | Thema |
|---|---|---|
| 21.05.08 22:18 | pichula6 | |
| 22.05.08 02:42 | viejito | |
| 22.05.08 20:03 | Dr. Kreutzig | |
| 12.09.08 16:43 | pichula6 | |
| 12.09.08 22:25 | Dr. Kreutzig | |
| 18.09.08 20:58 | santino |
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