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Forum: Männergesundheit

Eröffnungsbeitrag des Themas:

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  • (2973 mal gelesen)
  • Status: Med-Beginner Stern

Hallo,


eine Woche nach einer behandelten Harnröhrenentzündung (vermutlich Tripper)habe ich am inneren Teil des Harnröhrenausgangs kleine rote Areale, ebenso eine leichte rötliche Schwellung des Ausgangs bekommen.


Nach mehreren Arztbesuchen habe ich einen kompletten STD-Check machen lassen. Es wurden keine Bakterien und Pilze gefunden, aber in der Harnröhre HPV low risk. Davon, meinte der Dermatologe, können die Beschwerden nicht kommen. (Die Abstriche in der Harnröhre waren sehr schmerzhaft).


Die ganze Sache zieht sich seit Anfang September hin. Außer Pilzcreme wurde nichts verschrieben, obwohl ja keine Pilze nachgewiesen wurden.


Zeitgleich habe ich mit der Einnahme vom Antibiotikum gegen die Harnröhrenentzündung eine Bildehautentzündung bekommen, die auch mit Augentropfen zur Befeuchtung der Augen nicht verschwindet.


Ich habe langsam Angst, dass das nicht mehr verschwindet. Von mangelnden sexuellen Aktivitäten ganz zu schweigen, den die Schwellung und Rötung des Harnröhrenausgangs nimmt dabei stark zu. Was kann die Ursache sein?


Vielen Dank für die Aufmeksamkeit. Anderas

Antworten zu diesem Thema:

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Datum
  • (1209 mal gelesen)
  • Status: Experte

Ich würde nun erst einmal etwas warten. Eine klare Ursache kann ich nach der eingehenden Diagnostik nicht zuordnen.
Lieben Gruß


Dr. T. Kreutzig

  • (885 mal gelesen)
  • Status: Med-Beginner Stern

Danke erstmal für die Antwort. Das mit dem Abwarten fällt aber schwer, weil die Beschwerden bereits seit Anfang September bestehen (Die Harnröhrenentzündung war Ende August). Ist es denn möglich , dass z. B. Chlamydien (ich komme drauf wegen der Bindehautentzündung) beim STD-Check nicht nachgewiesen werden, obwohl sie aktiv sind? Oder können HPV vielleicht doch solche Beschwerden auslösen? Das Pilzmittel hilft jedenfalls nicht. Manchmal ist die Harnröhre auch nach dem Wasserlassen sehr berührungsempfindlich.


Vielen Dank

  • (1025 mal gelesen)
  • Status: Experte

Chlamydien wären möglich, hier ist der Nachweis im positiven Falle sicher, im negativen Fall aber oft falsch negativ (Nachweis schwierig). 3 Wochen einer antibiotischen Therapie hatten Sie aber...oder? Sonst könnte das durchaus sinnvoll sein.


Lieben Gruß


Dr. T. Kreutzig

  • (788 mal gelesen)
  • Status: Med-Beginner Stern

Dr. Kreutzig schrieb:



> 3 Wochen
> einer antibiotischen Therapie hatten Sie
> aber...oder?



Nein, gegen die Harnwegsinfektion 5 Tage Ciprobeta, was auch sofort half, aber sonst nichts. Die Chlamydien wurden per tiefem Harnröhrenabstrich mittels SDA-Methode versucht nachzuweisen, negativ.


Wie sollte aber weiter vorgegangen werden, wenn der Verdacht (und natürlich die Beschwerden)für mich weiter bestehen. Derzeit soll ich auf Verdacht Metronidazol nehmen - bei den Nebenwirkungen!


Danke

  • (842 mal gelesen)
  • Status: Experte

5 Tage Ciprofloxacin für Chlamydien auf jeden Fall zu kurz. Entweder Ciprofloxacin oder Doxycyclin für 3 Wochen wäre eine Option.


Lieben Gruß


Dr. T. Kreutzig

  • (1180 mal gelesen)
  • Status: Med-Beginner Stern

Hallo,


Meine Hausärztin hat jetzt einen Chlamydienantikörpertest gemacht - negativ, genau wie der Abstrich. Einzig nachgewiesen in der Harnröhre ist eben HPV Typ 84, wie ich jetzt aus dem schriftlichen STD-Befund weiß. (Nachweis per Abstrich, ß-Globin allerdings negativ, was auf eine relativ geringe Zellzahl hinweist) Meine Beschwerden (Rötung und Schwellung des Harnröhreneingangs, kleine rote Areale im Eingang, Jucken, Kitzeln, Mißempfinden der Harnröhre nach dem Wasserlassen) bleiben seit drei Monaten unverändert.


Sind diese Beschwerden durch die HPV 84 möglich oder kann ich das ausschließen. Oder ist hier auch eine Autoimmunkrankheit möglich?


Vielen Dank von einem der bald die Hoffnung aufgiebt

  • (747 mal gelesen)
  • Status: Experte

Alle Testverfahren sind nicht definitiv beweisend bzw. oft auch falsch negativ. Ich bleibe bei meiner Empfehlung.


Lieben Gruß


Dr. T. Kreutzig

  • (641 mal gelesen)
  • Status: Med-Beginner Stern

Hallo Herr Dr. Kreutzig,


ich glaube Ihnen Ihre Vermutung, aber nach den vielen erfolglosen Arztbesuchen "vor Ort" werde ich mich dann wohl zu Ihnen auf den Weg machen müssen, was ich sofort machen würde, nur um diese Symptome loszuwerden.


Trotzdem vielen Dank für Ihre Info

  • (762 mal gelesen)
  • Status: Med-Insider SternSternStern

Lieber Andreas,
der geschilderte Sachverhalt erinnert mich an das Jahr 1981. Ich habe damals im Januar grünen Schleim am Penisausgang gehabt, dann wurde 7 Tage lang ein Antibiotikum verordnet. Dann war der Schleim weg, aber ich hatte noch monatelang ein Kältegefühl und unklare Beschwerden am Harnröhrenausgang.
Der Urologe wusste dazu nichts zu sagen.
Heute gehe ich davon aus, dass ich eine Prostatitis gehabt habe, die nicht auskuriert worden ist. (lt. Dr. Kreutzig reicht eine Woche Antibiotika nicht).
Mit Frühlingsbeginn, nach ca. 3 Monaten, war es dann gut.
Gruß vom Klaus

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