Startseite > Foren > Forum Männergesundheit > Syphilistest - Interpretation und w. Fragen
Hallo,
1.
Ich hatte mich schon vor einigen Monaten hier ueber Syphilis informiert. Der erste Test, welcher im August gemacht wurde war "weak reactive" und ich wurde daraufhin mit Penicilin behandelt.
Ein zweiter 3 Monate spaeter hat das selbe Ergebnis gebracht. Also "weak reactive".
Der Arzt meint man muesse hier nichts mehr behandeln. Was bedeutet das nun? Kann z.B. ich jemanden anstecken? Ist nun die Syphilis durch die Penicilingabe beseitigt? Oder kann da noch was kommen?
2.
Neben den Syphilistest wurde damals auch ein Urintest gemacht. Das Ergebnis war ein erhoehter Leukozytenwert (75?) worauf ich nacheinander mit verschiedenen Antibiotika behandelt wurde. Das letzte war Zythromax. Heute zeigt der Urin keine Auffaeligkeiten mehr.
3.
Eine andere Sicht... Koennte es sein, der erste Syphilistest aufgrund eines frueheren Syphiliskontakts "weak reactive" ausgefallen ist? Und dass das schmerzlose Geschwuer keine Syphilis war sondern etwas anderes? Z.B. eine Chlamydieninfektion (Lymphogranuloma venereum) was ja auch eher das Problem mit den erhoehten Leukozyten im Urin erklaeren wuerde?
Auf eine Chlamydienuntersuchung wurde damals verzichtet weil die sehr aufwaendig und damit sehr teuer sein soll.
Was waere hier die Konsequenz in einem solchen Fall? Sind die Chlamydien (falls jemals vorhanden gewesen ) durch die verschiedenen Antibiotika mitbehandelt worden oder muesste man in einem solchen Fall noch etwas machen?
Viele und etwas komplexe Fragen,
1. Der Arzt meint man muesse hier nichts mehr behandeln. Was bedeutet das nun? Kann z.B. ich jemanden anstecken? Ist nun die Syphilis durch die Penicilingabe beseitigt? Oder kann da noch was kommen?
Gefahr der Ansteckung eher nein - ich würde die Serologie sicherheitshalber in 6-8 Wochen noch mal prüfen .... Titerverlauf?
2. 75 Leukos können schon mal vorkommen, wenns jetzt ok ist.... nichts mehr machen
3. Eine andere Sicht... Koennte es sein, der erste Syphilistest aufgrund eines frueheren Syphiliskontakts "weak reactive" ausgefallen ist?
Ja
Und dass das schmerzlose Geschwuer keine Syphilis war sondern etwas anderes? Z.B. eine Chlamydieninfektion (Lymphogranuloma venereum) was ja auch eher das Problem mit den erhoehten Leukozyten im Urin erklaeren wuerde?
JA
4. Was waere hier die Konsequenz in einem solchen Fall? Sind die Chlamydien (falls jemals vorhanden gewesen ) durch die verschiedenen Antibiotika mitbehandelt worden oder muesste man in einem solchen Fall noch etwas machen?
Chlamydien sind schwer nachweisbar. Die antibiotische Therapie hat sie mit recht hoher Sicherheit mit behandelt. Wenn keine Beschwerden mehr sind würde ich nichts machen. Wenn noch Beschwerden bestehen .... 3 Wochen Doxycyclin.
Lieben Gruß
Dr. T. Kreutzig
| Datum/Zeit | von Autor | Thema |
|---|---|---|
| 12.11.07 11:54 | helioxal | |
| 13.11.07 02:19 | Dr. Kreutzig |
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