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Forum: Männergesundheit

Eröffnungsbeitrag des Themas:

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  • (2419 mal gelesen)
  • Status: Med-Beginner Stern

Guten Tag!


Mein "Problem" ist evtl. etwas untypisch:


Seit meiner Pubertät habe/hatte(!) ich eine mit Flüssigkeit gefüllte Zyste im Bereich des linken Nebenhodens, welche im Laufe der Zeit auf ca. 1 cm Durchmesser angewachsen war und dann für Jahre in dieser Größe verblieben ist.


Währenddessen haben mir diverse Urologen eine Spermatozele diagnostiziert, die man, wenn sie nicht weiter wächst, unbehandelt lassen könne.


Soweit dazu. Vor einigen Monaten jedoch (nach knapp 30 Jahren) bildete sich die Zyste innerhalb von 3 Wochen merklich zurück und wurde auch irgendwie "weicher"; sie ist nun nicht mehr zu ertasten bzw. vom Nebenhoden nicht mehr zu unterscheiden ... Der linke Hoden ist auch etwas größer als der rechte (was aber normal sein dürfte, oder?)


Eigentlich sollte ich mich ja darüber freuen, allerdings wusste ich bisher nicht, dass Spermatozelen überhaupt von selbst rückbildungsfähig sind und habe deshalb ein recht mulmiges Gefühl, ob da unten wirklich alles mit rechten Dingen zugeht oder ob diesem untypischen Prozess - schließlich handelt es sich um eine deutlich fühlbare Veränderung der Hoden"architektur" - etwas Ernsthaftes zu Grunde liegen könnte, zumal es zurzeit "da unten" (v.a. im linken Hoden, unterer Anteil) auch etwas zieht.


Diese leichten ziehenden Schmerzen kann ich allerdings nicht richtig orten, sie kommen wohl eher irgendwo "aus dem Innern", aus dem Dammbereich bzw. dem inneren und ganz oberen Anteil des linken Oberschenkels. Die Hoden ansich schmerzen bei Berührung eigentlich nicht.


Zu erwähnen ist noch, dass ich seit ca. 4 Wochen wegen einer Sportverletzung im LWS-Bereich auch (mitunter in die linke Gesäßhälfte und den äußeren linken Oberschenkel ausstrahlende)Rückenschmerzen habe, die evtl. für die Schmerzen/Missempfindungen im Genitalbereich (mit)verantwortlich sein könnten. (?)


Ich bitte um eine Beurteilung.


Gruß, jordan

Antworten zu diesem Thema:

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  • (797 mal gelesen)
  • Status: Med-Beginner Stern

Ergänzung:


Vor fast exakt 1 Jahr wurde die - damals noch vorhandene - Zyste letztmalig per Ultraschall untersucht und für harmlos befunden.
Ein zur Sicherheit durchgeführter Tumormarkertest fiel negativ aus. Die Östrogen-/Testosteronwerte waren in Ordnung.

  • (1043 mal gelesen)
  • Status: Experte

Es ist durchaus möglich, daß eine Spermatocele sich dann spontan zurück bildet, wenn die Zyste wieder Anschluß an das Samenleitungssystem findet. Ich denke, daß die Beschwerden andere Ursachen haben.
Lieben Gruß


Dr. T. Kreutzig

  • (853 mal gelesen)
  • Status: Med-Senior SternSternSternStern

Hallo,
ich hatte auch eine Spermatozele, die sich nach etlichen Jahren weitgehend zurückgebildet hat. Früher machte sie manchmal gewisse Beschwerden, jetzt gar keine mehr.


Das Älterwerden hat eben doch seine Vorteile ;-)


Grüße
thomas

  • (673 mal gelesen)
  • Status: Med-Beginner Stern

Vielen Dank für die schnellen Antworten - aus Theorie und Praxis. ;)

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