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Forum: Männergesundheit

Eröffnungsbeitrag des Themas:

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  • (520 mal gelesen)
  • Status: Med-Beginner Stern

Hallo,


habe seit vier Tagen Schmerzen am Penis - zunächst nur während der Masturbation, seit gestern ist es aber ein Dauerschmerz (also auch im schlaffen Zustand).
Ich war gestern beim Urologen, der schickte mich in die Klinik, da er befürchtete, daß etwas gerissen sein könnte und ich impotent werden könnte.
In der Klinik wurde Ultraschall gemacht und dabei nichts Auffälliges entdeckt (kein Hämatom etc.) Als ich nochmal nachfragte, meinte der Arzt, das könnte vielleicht eine Mikrofraktur sein. Also wurde ich nach Hause geschickt. Heute ist der Schmerz aber wesentlich schlimmer geworden und die Schmerzmittel, die der Arzt mir verschrieb (Voltaren 25 mg), helfen überhaupt nicht.


Was könnte das sein? Und könnte das die Potenz beeinträchtigen?
Kann man impotent werden, wenn man eine Mikrofraktur hat? Oder kann es was anderes sein? Wie lange könnte das dauern?


Ich habe so etwas noch nie gehabt, obwohl mein Sexualleben aktiv ist, und im Moment kann ich vor Schmerzen und vor Sorge nicht arbeiten. Ich wollte vorhin nochmal zur (anderen) Klinik, um es nochmal checken zu lassen, aber dann fand ich's einfach übertrieben und hab es sein lassen.


Normalerweise masturbiere ich mehrmals täglich. Vielleicht war's einfach zu viel des Guten. Oder vielleicht hat das auch eine andere Ursache?
(Jetzt mag ich an Sex natürlich gar nicht denken - der Arzt meinte auch, ich solle mich 2 Wochen lang enthalten).


(Falls das bei der Diagnose hilft: heute früh hatte ich eine Art Morgenlatte - also ist alles doch in Ordnung!?)


Vielen Dank für den Ratschlag schon im Voraus!!

Antworten zu diesem Thema:

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  • (193 mal gelesen)
  • Status: Experte

Kein Sex! Weiter arbeiten! Und keine Sorge machen!!


Lieben Gruß


Dr. T. Kreutzig

  • (116 mal gelesen)
  • Status: Med-Beginner Stern

Sehr geehrter Dr. Kreutzig,


die o.g. Problembeschreibung trifft auf mich voll zu. Bereits seit 1,5 Wochen bestehen diese Beschwerden.


Ich frage mich, wie ich diese Beschwerden möglichst bakd loswerde, um den Kopf u.a. auch für die Arbeit frei zu bekommen. Gibt es eine klare Empfehlung? Welches Schmerzmittel ist zu empfehlen?


Die mir verschriebene Salbe (Heparin Rathiopharm 180.000) verschlimmert die Gesamtproblematik aufgrund der Erhöhung der Berührungsempfindlichkeit und die damit verbundene Erregung. Es gelingt nicht deutlich länger als eine Woche die Selbstbefriedigung sein zu lassen. Danach sind die Schmerzen zum Teil schlafstörend.


Ich bedanke mich im Voraus!


Viele Grüße

  • (82 mal gelesen)
  • Status: Experte

Ich würde Ibuprofen nehmen....


Lieben Gruß


Dr. T. Kreutzig

  • (85 mal gelesen)
  • Status: Med-Beginner Stern

Hallo Herr Dr. Kreutzig,


zu oben genannten Beschwerden wurde eine Penisvenenthrombose diagnostiziert, die optisch, oberflächlich nicht sichtbar ist. Halten Sie Infrarotbestrahlung für eine sinnvolle ergänzende Maßnahme? Oder sind andere Behandlungsmethoden erfolgsversprechender?


Viele Grüße und vielen Dank für die bisher immer so eindeutigen und zügigen Antworten!

  • (80 mal gelesen)
  • Status: Experte

Wärme würde ich eher nicht raten. Nix machen und abwarten ist wahrscheinlich ebenso gut wie jede Therapie .....


Lieben Gruß


Dr. T. Kreutzig

  • (72 mal gelesen)
  • Status: Med-Beginner Stern

Sehr geehrter Herr Dr. Kreutzig,


leider hat sich noch keine wesentliche Besserung eingestellt. Es besteht ein (teilweise ganztägiger) ziehender, stechender, brennender Schmerz im Bereich des rechten Schwellkörpers in etwa an dem Übergang zur Eichel. Je stärker eine Erektion ist, desto stärker sind die Schmerzen an den nächsten Tagen. Nach Masturbation zunächst teilweise schlafstörend. Nach ein paar Tagen Ruhe klingt der Schmerz etwa ab und wird "dumpfer".


1. Diagnose: Penisvenentrombose - Hexarin 180.000, 1 Woche,
2. Diagnose: Vermutung Chlamydien - Doxy, 1 Woche sowie Betaisadona-Eichel-bäder
3. Diagnose: unklare Mikroverletzung des Schwellkörpers oder des Bindegewebes - Ruhe verordnet bekommen und Hexarin 180.000


eingesetze Diagnoseverfahren: Ultraschall, Urinproben, Urinstrahlmessung, Abstriche


Es stellte sich im Verlauf immer wieder eine Besserung ein, die nach Masturbation oder heftiger Erregung wieder dahin war.


Haben Sie eine Idee, was der Grund für diese Beschwerden sind? Kennen Sie dann auch geeignete Behandlungsverfahren?


Besten Dank für Ihren Ratschlag! Ich wünsche schonmal eine frohe Weihnachtszeit!


Viele Grüße

  • (77 mal gelesen)
  • Status: Experte

Passt doch zu einer Schwellkörperverletzung....


Also mal etwas Ruhe rein bringen...


Lieben Gruß


Dr. T. Kreutzig

  • (58 mal gelesen)
  • Status: Med-Beginner Stern

Hallo Herr Dr. Kreutzig,


ich hatte weiter oben schon mehrfach geschrieben. Da ich immer noch etwas ratlos bin, was die Ursache für meine Beschwerden sind, möchte ich Sie hiermit nochmals fragen. Vielen Dank für Ihre geduldigen Antworten.


Verlauf:
vor 7 Wochen: Zunächst langsam stärker werdendes Brennen in Eichelnähe innerhalb vom Penis, tendenziell rechts, zunächst nur abends, dann aber auch tagsüber
Vor 6 Wochen: Starke Zunahme des Brennens nach Erektionen und Selbstbefriedigung, insbesondere am folgenden Tag
Arztbesuch: Ultraschall und Urin unauffällig, Vermutung: Penisvenentrombose, Behandlung: Heparin und Vermeidung von Erregung
Vor 5 Wochen: langsame Abnahme des Brennes und eher dumpferer Schmerz, Behandlung: Vermeidung Erregung, Heparin, Iburpofen 2x400 mg am Tag
Vor 4 Wochen: Zunahme des Brennens, Erregung läßt sich nicht immer vermeiden, zur Uniklinik überwiesen, Vermutung Chlamydien, Behandlung: 7 Tage Doxy 200 mg, Vermeidung Erregung, Betaisadonnabäder
Vor 3-4 Wochen: zunächst deutlich abnehmender Schmerz, nach Selbstbefriedigung wieder zunehmend, Beendigung der Doxy Behandlung
Vor 2 Wochen: kein Befund von Abstrich und Urinprobe der Uniklinik, Ultraschall unauffällig, Vermutung: Schwellkörperverletzung, Behandlung: Ibuprofen 2x400, Vermeidung Erregung, Voltaren Salbe, Wobenzym
Seit einer Woche: Verlagerung und Veränderung der Schmerzen. Brennen, Jucken und sehr hohe Empfindlichkeit der Eichel innen und außen, keine Schmerzen im rechten Schwellkörper, Voltaren abgesetzt, Betasisadonnabäder wieder aufgenommen, keine wesentliche Verbesserung, aufgrund Empfindlichkeit der Eichel hohes Lustempfinden, Nach Ejakulation Abnahme des Brennens und des Juckreizes


Ich vermute nun a) eine Nervenentzündung oder b) eine Prostataentzündung


Wie sollte ich weiter verfahren? Ein neuen Termin beim Urologen werde ich Anfang Januar natürlich vereinbaren.


Beste Grüße und einen Guten Rutsch

  • (59 mal gelesen)
  • Status: Experte

Wenn es sich um die Symptomatik einer Prostatitis handelt, könnte es sein, dass die antibiotische Therapie zu kurz war (3 Wochen wären hier die minimale Länge).



Lieben Gruß und guten "Rutsch"


Dr. T. Kreutzig

Datum/Zeit von Autor Thema
13.05.10 21:05 romatovSchmerzen am Penis
15.05.10 21:07 Dr. KreutzigRe: Schmerzen am Penis
26.11.11 02:28 Unbekannternr1Re: Schmerzen am Penis
26.11.11 13:25 Dr. KreutzigRe: Schmerzen am Penis
29.11.11 22:24 Unbekannternr1Re: Schmerzen am Penis
30.11.11 13:01 Dr. KreutzigRe: Schmerzen am Penis
18.12.11 10:36 Unbekannternr1Re: Schmerzen am Penis
18.12.11 16:16 Dr. KreutzigRe: Schmerzen am Penis
30.12.11 12:32 Unbekannternr1Re: Schmerzen am Penis
30.12.11 13:42 Dr. KreutzigRe: Schmerzen am Penis
30.12.11 14:29 Unbekannternr1Re: Schmerzen am Penis
30.12.11 16:23 Dr. KreutzigRe: Schmerzen am Penis
04.02.12 12:24 Unbekannternr1Re: Schmerzen am Penis
05.02.12 13:24 Dr. KreutzigRe: Schmerzen am Penis
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