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Forum: Männergesundheit

Eröffnungsbeitrag des Themas:

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  • (621 mal gelesen)
  • Status: Med-Beginner Stern

Hallo Herr Dr. Kreutzig,
Ich habe schon seit längerer Zeit einen verdrehten und abgeschwächten Harnstrahl. Ich hatte keine weiteren Beschwerden. Vor 4 Tagen jedoch fasste ich den Mut und ging zum Urologen. Dieser führte die rektale Abtastung der Prostata durch, welche mir keine Beschwerden/Schmerzen verursachte. Außerdem machte er einen Ultraschall der Prostata. Es stellte sich heraus, dass meine Prostata vergrößert ist. Dazu muss ich sagen das ich erst 24 Jahre alt bin und keine Vorerkrankungen habe. Keine Urinprobe und keine Blutentnahme erfolgte. Er gab mir einen Termin für September und das war's.
Seit ca. 5 Tagen habe ich nun Erektionsstörungen, d.h. Die Erregbarkeit hat abgenommen. Ich benötige mehr Zeit bis die Erektion erreicht ist, kann Sie nur schlecht halten und die Härte der Erektion hat ebenfalls abgenommen. Ich habe Angst das dies so bleibt. Morgendliche Erektion nicht mehr vorhanden und wenn doch, dann nur halb. Dies würde ich nicht als Erektion benennen.
Außerdem läuft das Ejakulat bei einem Orgasmus nur noch raus. Das dies alles am Stress liegen soll kann ich mir nicht vorstellen. Ich habe eine langjährige Beziehung und Rede mit meiner Freundin über alles ganz offen.
Desweiteren "spüre" ich die Prostata, was sich durch einen leichten Druck/Brennen bemerkbar macht an der Stelle wo die Prostata ist. Außerdem strahlen leichte Schmerzen in den Penis aus mit zusätzlich zeitweisem Stechen. Beim sitzen spüre ich den Druck der Prostata auch rektal. Ich möchte hier nicht von starken Schmerzen sprechen... Es sind nur leichte, jedoch dauerhaft spürbar und unangenehm. Ich muss dazu noch ca. Aller 1,5 - 2,5 Stunden auf Toilette. Ich habe keine Schmerzen beim Wasser lassen oder der Ejakulation. Was könnten diese Symptome Aussagen? Diagnose? Prostatitis?
Welche Behandlung ist angeraten und was für Untersuchungen?

Antworten zu diesem Thema:

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Autor
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  • (314 mal gelesen)
  • Status: Experte

Was hat denn der urologische Kollege geraten.....
In Ihrem Alter ist eine Prostatitis wahrscheinlich.... Eine Therapie ist vordringlich.... antibiotische Therapie wenigstens 3-4 Wochen.
Weitere Untersuchungen sind eigentlich nicht zwingend....


Lieben Gruß


Dr. T. Kreutzig

  • (259 mal gelesen)
  • Status: Med-Beginner Stern

Hallo Herr Dr. Kreutzig,
Ich danke Ihnen für ihren Rat. Der urologische Kollege hat eben nichts gesagt außer das ich im September wiederkommen soll. er sagte manche jüngere Leute haben auch ohne weitere Beschwerden eine leicht vergrößerte Prostata.
Ich habe nach ihrer Rückantwort in der urologischen Praxis angerufen und meine Probleme kurz geschildert, da ich heute noch die Sprechstunde wollte, doch die Schwestern vertrösten mich auf morgen. Kann bis morgen eine weitere Verschlechterung der Erektion eintreten? Können Spätfolgen bleiben wenn ich morgen erst gehe? Oder soll ich trotzdem einfach zur Sprechstunde gehen.
Da ich heute aus der Nachtschicht kam, stehe ich jetzt erst auf. Die Beschwerden wurden im Warmen Bett besser, doch als ich aufgestanden bin spürte ich ca. 5 Minuten danach erneut diesen leichten Druck-/Brennschmerz in der Prostatagegend. Wie soll ich mich verhalten?


Mit freundlichen Grüßen


Onkelz2000

  • (228 mal gelesen)
  • Status: Experte

Bis morgen warten ist sicher kein Problem.... Viel trinken und Wärme!!


LIEBEN GRUSS


DR. T. KREUTZIG

  • (220 mal gelesen)
  • Status: Med-Beginner Stern

Hallo Herr Dr. Kreutzig,
Ich war am 10.06.2011 wieder bei meinem Urologen und habe meine Symptome (wie oben beschrieben) geschildert. Diagnose war eine Reizung der Prostata. (war Ende Mai in Teneriffa Urlaub - Baden - kein Badehosenwechsel und oft keine Sonne und starker Wind! Kalt! - leichtsinnig von mir)
Ich erhielt Antibiotika (Ciprofloxacin 250; 10 Tabletten; 2 mal 1) über 5 Tage, Ibuprofen 600 auch 2 mal 1 und ein pflanzliches Präparat (Cystinol akut Dragees) 3 mal 2 Dragees!
Ich habe keine Beschwerden mehr, außer den verdrehten Harnstrahl, doch der ist schon viel länger vorhanden. Lt. Urologen liegt das an meiner leicht vergrößerten Prostata.
Reicht bei mir die Antibiotikatherapie aus? Nur 5 Tage?
Was wenn es doch eine Prostatitis war? Ich habe diese Problematik (Reizung Prostata/Prostatitis) das erste mal überhaupt und ehrlich gesagt wäre ich froh wenn ich so etwas nie wieder bekomme! Ist eine weitere Gabe von Antibiotika erforderlich bzw. eine Art Behandlung? Wenn ja welches und welche Dosierung? Möchte nicht eine Art Rückfall haben und dann öfters Brschwerden haben!


Liebe Grüße

  • (197 mal gelesen)
  • Status: Experte

Wenns gut bleibt ist es gut.... Wenns wieder kommt würde ich eben länger therapieren!


Lieben Gruß


Dr. T. Kreutzig

  • (188 mal gelesen)
  • Status: Med-Beginner Stern

Hallo Herr Dr. Kreuzig,
Ich hatte durch meinen Urologen eine diagnostizierte Prostatareizung/Prostatitis und erhielt für 5 Tage Antibiotika (Ciprobeta 250 ; 2x1) , Ibu und pflanzl. Präparat. Beschwerden waren daraufhin weg ( war letzten Freitag beim Urologen-keine Beschwerden). Kurz nach dem Urologenbesuch (Wochenende 18./19.06.) verspürte ich nur ein minimales brennen im Dammbereich, welches nur zeitweise spürbar war. Am Samstag hatte ich auch zeitweise leichte Schmerzen in einem Hoden. Gestern Abend im Bett spürte ich deutlicher wieder schmerzende Hoden ((beide). Ich war heute Arbeiten und hatte fast die ganze Zeit diese Schmerzenden Hoden. Der Schmerz ist nicht das ich sage ich halte es nicht aus, aber oft/ständig spürbar. Dir Schmerzen strahlen auch zeitweise in den Unterbauch aus. Dieses Gefühl ist als ob man von einen Fußball dort erwischt worden wäre. Wie gesagt... Die Schmerzen sind erträglich.Das brennen ist auch zeitweise spürbar im Dammbereich. Trotzdem Warnsignal?
Was für eine Behandlung wäre angeraten? Antibiotika erneut? Wie lange und welches ist zu empfehlen? Wie dringend ist der Arztbesuch? Ich möchte auf keinen Fall einen chronischen Krankheitsverlauf haben. Kann es sein das ich schon chronische Beschwerden habe? Meine Prostata ist ja auch vergrößert ( bin erst 25 Jahre ). Und Symptome sind zu schwach für eine akute Sache. Oder?
Liebe Grüße

  • (161 mal gelesen)
  • Status: Experte

M.E.war die antibiotische Therapie zu kurz.....
Nun erst einmal Wärme, viel trinken......


Lieben Gruß


Dr. T. Kreutzig

  • (151 mal gelesen)
  • Status: Med-Beginner Stern

Guten Morgen Herr Dr. Kreutzig,
Ich hatte wie ich Ihnen schon geschrieben habe eine Prostatareizung/Prostatitis - 5 Tage Antibiotika erhalten - alles in Ordnung - ein paar Tage danach traten Synptome erneut auf - Besuch des Urologen - Urin wieder nicht in Ordnung - jetzt erhalte ich 20 Tage Ciprofloxacin 250 früh und abends eine - Außerdem hatte mir mein Urologe ein Medikament gegeben welches sonst nur ältere Männer bekommen (Alfuzosin Retardtabletten) wegen meiner Prostatavergrößerung. Wie ich gelesen habe wirkt dies gegen die Symptome der Prostatavergrößerung schon nach Tagen.
Ich merke jedoch keine Verbesserungen, sondern eher negatives: z.B. Ich habe wieder solche Erektionsstörungen. Seit der ersten Behandlung/Beschwerden habe ich diese. Penis ist nicht mehr so hart bzw. Ich habe Probleme eine Erektion zu bekommen. Auch hat die Sensibilität abgenommen. Früher war ich leicht erregbar und die Erektion war richtig hart. Dies wurde zwischenzeitlich mal wieder etwas besser, doch jetzt ist es dafür um so auffäliger. Ich bekomme nur ganz schwer eine Erektion und die morgendliche Erektion welche früher ausgeprägt war ist eigentlich keine mehr. Außerdem kommt bei der Masturbation nur sehr wenig Sperma und auch nur rausgeflossen. Ich habe den Eindruck es kommt gar nicht richtig raus. Alfuzosin hat lt. Packungsbeilage eigentlich nicht diese Nebenwirkungen, doch haben Sie vielleicht schon von Patienten so etwas gehört. Desweiteren habe ich den Eindruck es bringt nichts, denn ich musste heute morgen den Urin mit Einsatz von Muskeln rausdrücken. Hatte sonst noch keine Abflussstörungen. Ich habe Angst die Erektionsstörungen bleiben. Ich möchte unbedingt mal Kinder bekommen und bin erst 24 Jahre alt. Was ist mit mir los? Was soll ich gegen Symptome tun und was für eine Behandlung machen? Sollte ich zum Andrologen?
Weitere Nebensymptome:
Zeitweise Kältegefühl im Damm- bzw. Genitalbereich
Zeitweise Erschwerter Stuhlgang
Schwacher Harnstrahl leicht verdreht



Liebe Grüße

  • (185 mal gelesen)
  • Status: Experte

Eine Prostatitis braucht viel Geduld....... Wochen bis Monate!


Die erektile Dysfunktion können Sie frohen Mutes mit den passenden PDE-5-Hemmern (Viagra/Cialis/Levitra) behandeln. Es gibt keine Gewöhnung..... eher einen positiven Trainingseffekt.


Ggf. ist eine 2. (längere) antibiotische Therapie erforderlich.


Lieben Gruß


Dr. T. Kreutzig

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