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Forum: Männergesundheit

Eröffnungsbeitrag des Themas:

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  • (1841 mal gelesen)
  • Status: Med-Beginner Stern

Guten Abend zusammen!


Ich habe da seit letztes Jahr ein Problem und zwar geht es um, wie das Thema schon sagt, die Hodentorsion.


Ich will kurz meinen Werdegang zu diesem Thema erzählen.


Bei mir wurde 2003 auf Grund einer linksseitigen Hodentorsion eine beidseitige Orchidopexie durchgeführt. Ich konnte den Hoden zwar wieder in die richtige Position bringen aber mir wurde empfohlen eine Orchidopexie durchführen zu lassen, was ich ehrlich gesagt auch sehr begrüßte.


Nach der OP war ich auch guter Dinge aber dennoch besteht seit diesem Erlebnis immer die Angst wieder eine Hodentorsion zu bekommen. Ich kontrolliere seit dieser Sache jeden Tag meine Hoden.


Letztes Jahr trat genau das ein wovor ich die ganze Zeit angst hatte. Mein rechter Hoden hatte sich um 180 Grad gedreht aber Gott sei Dank konnte ich auch dies wieder selber beheben aber ich bin dennoch sofort zum Urologen gelaufen um den Hoden begutachten zu lassen. Habe dem Urologen auch von der Operation erzählt, da ich nun bei einem anderen Urologen bin und der meinte auch, daß er den Vorfall erst einmal nur Vermerken wird.


Leider ist mir heute um 20:00IUhr der gleiche Mist erneut passiert aber diesmal beim linken Hoden. Wieder einmal drehte sich der Hoden um 180 Grad aber auch dieses Mal war ich in der Lage das Problem selber zu beheben. Bis jetzt habe ich auch keine Schmerzen aber werde morgen dennoch zum Urologen gehen.


Nun kommt meine Frage.


Muß ich auf Grund dieser beiden Geschichten nach der Orchidopexie erneut auf den Operationstisch oder wäre es unnötig?


Gruß


Pechvogel

Antworten zu diesem Thema:

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Autor
Datum
  • (743 mal gelesen)
  • Status: Experte

Wenn eine Orchidopexie korrekt gemacht wurde ist das Problem einer Torsion oder Teiltorsion eigentlich ein für allemal erledigt.
In Ihrem Fall ist das wohl nicht so.... Ich persönlich würde Ihnen in dieser Situation zu einer erneuten (und korrekt ausgeführten) Orchidopexie raten.


Lieben Gruß


Dr. T. Kreutzig

  • (501 mal gelesen)
  • Status: Med-Beginner Stern

Guten Morgen Dr. Kreutzig,


ich möchte mich für Ihre schnelle Antwort bedanken.


Irgendwie hatte ich die befürchtung genau diese Antwort zu bekommen.
Jedoch muß ich zugeben, daß ich mir darüber eigentlich schon im Klaren war und nur auf eine Bestätigung gewartet habe.
Ich werde mich dann gleich mal zum Urologen begeben, den Hoden einmal überprüfen lassen und ein ausführliches Gespräch mit meinem Urologen führen.


Nochmals vielen Dank für die schnelle Antwort.


Gruß


Pechvogel

  • (438 mal gelesen)
  • Status: Med-Beginner Stern

Nachtrag:


Leider ist mein Urologe heute nicht im Haus also habe ich, als ich meine Überweisung abgeholt habe, meinen Hausarzt gefragt ob er mir noch einen anderen Urologen empfehlen kann. Doch auch dieser hat nicht geöffnet.
Da die ganze Geschichte nun schon ungefähr 15 Stunden her ist und sich bei mir noch keine Schmerzen oder Schwellung bemerkbar machten, werde ich wohl morgen zu meinem Urologen gehen, da dieser morgen wieder im Hause ist.
Mal schauen was sich morgen ergibt.

  • (508 mal gelesen)
  • Status: Experte

Wenn akut keine Beschwerden bestehen..... haben Sie alle Zeit der Welt!


Lieben Gruß


Dr. T. Kreutzig

  • (432 mal gelesen)
  • Status: Med-Beginner Stern

Meine Angst hat letzten Endes überhand genommen und ich bin zum Arzt gegangen.
Die Ultraschallluntersuchung hat ergeben, daß alles in Ordnung ist und das die Operation eigentlich hätte Wirkung zeigen müssen. Er meinte, daß er mich jetzt nicht ins Krankenhaus schicken möchte aber ich bei erneuter Drehung sofort vorbeikommen soll.


Ich werde im nächsten Quartal dennoch einmal zu meinem eigentlichen Urologe gehen und die Sache mit ihm besprechen. Mal sehen was er meint.
Ich für meinen Teil werde wohl bis dahin schlaflose Nächte haben aber die überstehe ich auch noch, schließlich mußte ich schon einige andere Operationen überstehenm dann werden die Nächte nicht so schlimm sein.


Vielen Dank Herr Dr. Kreutzig für Ihre schnellen und hilfreichen Antworten!
Ich bin sehr erfreut, daß es Menschen gibt die einen auch im Internet mit Rat und Tat beiseite stehen.


Mit freundlichen Gruß


Pechvogel

  • (380 mal gelesen)
  • Status: Med-Beginner Stern

Hallo zusammen!


Da ich kein neues Thema erstellen wollte, schreibe ich wieder in mein altes Thema.


Im Februar diesen Jahres entschloss ich mich erneut operieren zu lassen und es verlief auch wirklich gut. Die Ärzte meinten, daß es diesmal nicht mehr passieren sollte.


Leider war dies nur für 5 Monate der Fall! Vor genau 2 Wochen hatte ich zum dritten Mal eine Hodentorsion und konnte diese selber beheben. Dennoch bin ich damit sofort ins Krankenhaus gefahren, weil ich das Gefühl hatte kurz vor einem Herzinfarkt zu sein.
Dort wollte man mir nicht glauben und hielt mich für einen der Gebrüder Grimm.
Man fragte mich, warum ich damit ins Krankenhaus gekommen bin und nicht zu meinem Urologen? Diese Frage fand ich ziemlich unverschämt, da ich fix und fertig war.
Man untersuchte mich dennoch und konnte nichts feststellen, weil ich den Hoden wieder in die richtige Position gebracht hatte. Da nichts festgestellt werden konnte wurde mir indirekt unterstellt zu simulieren.
Der Oberarzt meinte, dass man laut Vorgabe den Hoden freilegen muß. Leider kam die Formulierung in einem Ton, der sich eher anhörte als wollte man mir angst machen. Frei nach dem Motto "Vielleicht überlegt er sich seine Aussage noch einmal.".
Ich verstehe natürlich, daß eine erneute Hodentorsion vielleicht unglaublich erscheint, aber ich bin wirklich nicht scharf auf eine Operation.
Ich stimmte der Hodenfreilegung zu und wurde umgehen operiert. Nach der Hodenfreilegung und erneuter bds. Orchidopexie kam der der Arzt in das Zimmer und bestätigte meine eigene Diagnose. Der Hoden war schon stellenweise bläulich verfärbt.


Das soweit zum Verlauf.


Leider ist mein Urologe im Urlaub und deswegen bin ich zu meinem Hausarzt gegangen bzw. zu seinem Kollege, da auch mein Hausarzt nicht da war und er eine Gemeischaftspraxis hat.
Der Kollege hat mich jetzt auch bis letzten Freitag krankgeschrieben und ich soll heute wieder vorbeikommen.


Jetzt ist meine Frage, ob ich bereits wieder meinen Nebenjob ausüben kann?
Ich arbeite in einem Baumarkt und muß dort schwer heben.
Meine Wunde blutet jedoch noch ununterbrochen und die Fäden sind auch noch nicht aufgelöst.


Ich habe ziemlich große Angst, daß ich zu früh mit der Arbeit anfange und ich nicht weiß, ob sich der Arzt mit der Sache auskennt. In 7 Jahren hatte ich mittlerweile insgesamt 8 Operationen, die ihre Spuren bei mir im Kopf hinterlassen haben und diese OP verlief für mich persönlich diesmal nicht so gut.
Vorallem sieht auch die Wunde wesentlich schlimmer aus als bei den anderen beiden Orchidopexien.


Ich hoffe, sie können mir weiterhelfen.


Gruß


Pechvogel

  • (425 mal gelesen)
  • Status: Experte

Schonung ist sicherlich noch sinnvoll. Wenigstens noch 7 Tage würde ich bei normalem Verlauf nicht schwer heben....


Lieben Gruß


Dr. T. Kreutzig

  • (306 mal gelesen)
  • Status: Med-Beginner Stern

Vielen Dank für Ihre schnelle Antwort!


Mit freundlichen Gruß


Pechvogel

Datum/Zeit von Autor Thema
05.01.09 23:11 PechvogelHodentorsion!
06.01.09 07:56 Dr. KreutzigRe: Hodentorsion!
06.01.09 08:14 PechvogelRe: Hodentorsion!
06.01.09 12:02 PechvogelRe: Hodentorsion!
06.01.09 15:39 Dr. KreutzigRe: Hodentorsion!
06.01.09 16:37 PechvogelRe: Hodentorsion!
10.08.09 11:38 PechvogelRe: Hodentorsion!
10.08.09 12:56 Dr. KreutzigRe: Hodentorsion!
10.08.09 16:36 PechvogelRe: Hodentorsion!
Derzeit online: brinaH.
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