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Hallo,
ich habe seit einigen Wochen das Problem, dass mein rechter Hodenmuskel nichtmehr den Hoden hochzieht.
Vorher war alles in Ordnung, beide Hodenmuskel haben gleich "stark" gearbeitet und die Hoden normal angehoben.. Dann hatte ich übers Wochenende eine ungewöhnliche Schmerzempfindlichkeit im rechten Hoden, war am Montag darauf auch sofort beim (HAus-)Arzt, obwohl die Schmerzen inzwischen abgeklungen waren. Der hat Urin- und Blutbild gemacht, konnte allerdings nichts feststellen. Kurz darauf ist mir diese neue Asymmetrie (linker Hoden zieht normal an, rechter garnicht) aufgefallen, woraufhin ich mich sofort zum Urologen hab überweisen lassen, welcher allerdings überhaupt nichts feststellen konnte und meinte, das ganze könne durch unterschiedlich starke Kontraktion der Hodenmuskeln vorkommen.
Nun sind allerdings wie gesagt einige Wochen vergangen und der rechte Hodenmuskel hat in dieser Zeit garkeine Reaktionen gezeigt, lediglich die zusammenziehende Haut hält den Hoden selber noch nach oben.
Schmerzen oder ähnliches hab ich nicht, allerdings ist es in manchen Situationen etwas ungemütlich und störend, beispielsweise beim Geschlechtsverkehr.
Außerdem liegt der rechte Hoden seither so locker im Hodensack, dass ich ständig Angst habe mir selber eine Hodentorsion zuzufügen (wahrscheinlich übertriebene Panikmache, aber ich bin lieber über-vorsichtig bei solchen Dingen)
Was könnte das ganze sein? Kann es passieren, dass der Hodenmuskel derart aussetzt?
Ich hoffe Sie können mir helfen
mfg JD
Vor einer Hodentorsion müssen Sie nach der Beschreibung wohl keine Angst haben. Wie verhält sich der Hoden in der Kälte? Eine isolierte Funktionssstörung des Hodenmuskels ist zumindest nicht als Erkrankung beschrieben., Ich würde noch abwarten.
Lieben Gruß
Dr. T. Kreutzig
Er zieht sich bei Kälte schon zusammen, allerdings auf der linken („richtig" funktionierenden) Seite stärker, während er auf der rechten Seite quasi "durchhängt", er wohl nur durch die sich ebenfalls zusammenziehende Haut aufgefangen wird.
Ungewöhnlich finde ich das ganze in erster Linie dadurch, dass ich 20 Jahre lang weitgehend symmetrische Hoden hatte und dann quasi über Nacht diese doch deutliche Veränderung eingetreten ist.
Wie gesagt, ich habe keine wirklich als Beschwerden zu bezeichnenden Probleme, im alltäglichen ist das ganze aber doch manchmal ein wenig störend.
Ich würde mal eine neurologische Untersuchung vorschlagen. Möglicherweise haben Sie auch durch ein Bandscheibenproblem speziell diesen Nerv eingeklemmt...
Lieben Gruß
Dr. T. Kreutzig
okay werd ich in angriff nehmen, vielen dank für den rat!
So, noch etwas anderes:
Auf Grund besagter Umstände taste ich meine Hoden in letzter Zeit ab und an vorsichtig selber ab, habe dabei (schon länger) eine Art "Schlaufe" des Samenstranges bemerkt.. Oder zumindest kommt es mir so vor. Hier wieder die Frage, ob das normal ist oder mit besagten Muskelproblemen zusammenhängen kann?
Schmerzen hab ich keine und erhärtet ist auch nichts, genauso wenig kann ich eine Schwellung bemerken, es fühlt sich wie gesagt einfach nur danach an, als würde der Samenstrang hier eben eine Schlaufe bilden.
Wie schon erwähnt war ich auch vor etwa einem Monat beim Urologen, damals war mir das ganze noch nicht aufgefallen, vielleicht also noch nicht da?
Möglicherweise wieder übertrieben, aber wenn es um das beste Stück geht, will ich lieber übertreiben.. ;)
mfG
Ich habe dazu keine Vermutung... aber auch die beste Beschreibung kann die Untersuchung nicht ersetzen...
Lieben Gruß
Dr. T. Kreutzig
| Datum/Zeit | von Autor | Thema |
|---|---|---|
| 10.03.07 19:21 | garfield | |
| 11.03.07 23:24 | Dr. Kreutzig | |
| 12.03.07 18:44 | garfield | |
| 12.03.07 19:00 | Dr. Kreutzig | |
| 14.03.07 13:30 | garfield | |
| 18.03.07 18:43 | garfield | |
| 18.03.07 21:16 | Dr. Kreutzig |
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