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Hallo zusammen,
ich habe eine Frage, die mich schon seit längerer Zeit beschäftigt.
Ich leide seit einigen Jahren an einer Atrophie des rechten Hodens. Er ist nur noch etwa so groß wie eine Kirsche. Davon abgesehen, dass ich dadurch ziemlich gehemmt bin, wüsste ich gerne, ob bei einem atrophierten Hoden eine erhöhte Gefahr einer malignen Entartung besteht. D.h. sollte man ihn besser entfernen lassen oder kann er drinbleiben? Gibt es irgendwelche aktuellen Studienergebnisse bei pubmed dazu ?
Weiterhin habe ich mir überlegt, mir ein Hodenimplantat einsetzen zu lassen. Ich weiß, es ist letztendlich immer eine Frage des Selbstbewusstseins, aber ich will einfach nicht weiter mit nur einem Hoden leben ... Es ist mir einfach persönlich wichtig, dass da wieder etwas hinkommt, wo jetzt nicht mehr viel ist ...
Außerdem böte es sich quasi an, dass in der OP mit der Entfernung machen zu lassen, wenn eine Entfernung nötig ist.
Hat jemand Erfahrungen damit, inwieweit solche Eingriffe von der Krankenkasse übernommen werden ?
Weiterhin wäre ich sehr erfreut, wenn Sie mir einen erfahrenen Behandler aus dem Bonner Raum nennen könnten oder soll ich mich eher direkt an die Uniklinik wenden ?
Über eine kurze Antwort wäre ich sehr erfreut !
Zunächst zum Krebsrisiko: hier hängt es von der Ursache der Atrophie ab. Ist sie die Folge eines Leistenhodens, ist das Krebsrisiko erhöht. In allen anderen Fällen (z.B. nach Torsion oder Entzündung) besteht kein erhöhtes Krebsrisiko.
Die Frage der Kostenübernahme ist sehr individuell und hängt von verschiedenen Faktoren ab wie Lage des Einzelfalls und beurteilung durch die eigene Krankenkasse.
Es gibt sicher eine Reihe von guten Urologen in Ihrem Gebiet, die das machen können. Fragen Sie doch ruhig zuerst mal die Uni.
Lieben Gruß
Dr. T. Kreutzig
| Datum/Zeit | von Autor | Thema |
|---|---|---|
| 03.06.07 00:47 | Abess | |
| 03.06.07 09:34 | Dr. Kreutzig |
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