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Forum: Männergesundheit

Eröffnungsbeitrag des Themas:

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  • (1092 mal gelesen)
  • Status: Med-Beginner Stern

Sehr geehrter Herr Doktor,
entschuldigen sie die sehr lange Geschichte, mein problem lässt sich in 2 worten nicht mehr beschreiben.


Ich bin Männlich, 20 und bis vorher gesund gewesen. Eines morgens, nach masturbation beim wasserlassen plötzliches brennen in der harnröhre, vorallem unteren teil des penis, und danach kam tropfend hell rotes blut! Sehr starkes brennen und ständiger harndrang einen ganzen tag danach - und nach jedem wasserlassen tröpfelnd blut. Am nächsten tag hat mir ein urologe ciprofloxacin verschrieben. Dieser schien zu helfen, nach 3 tagen musste ich es jedoch absetzen da ichs nicht vertragen hab.


Die symptome waren bis auf leichtes brennen beim wasserlassen weg, auch kein blut. Der arzt wollte aber erst kultur machen bevor er entscheidet ob er neue antibiotiker verordnet: kultur wurde negativ. Schmerzen wurden langsam stärker. Dann war ich beim anderen urologen, der leukozyten im urin festgestellt hatte und kepinol verschrieben wurde. Dieser hatte keine wirkung. Strahl wurde nach tagen schlecht (nachm wasserlassen sehr langes nachtröpfeln), urin schien dunkler als gewohnt, ich hab mich abends an ein klinikum gewandt: mir wurden abstriche genommen und weitere urinprobe. Doxycyclin wurde verschrieben für 7 tage.


Es wurde wieder langsam besser, jedoch nach den 7 tagen hab ich immernoch brennen, am anfang des wasserlassens und gleich danach, sowie noch stärkeres berennen stunden nachdem man ejakuliert hat.
Abstriche: einer ganz negativ, auf dem anderen hieß es "vereinzelt streptokokken", was aber auch negativ sein soll.
Wieder zum urologen, der meint ich solle keine antibiotiker mehr nehmen und einfach viel wasser trinken und zuhause sitzen: "das würde in meinem alter schon von selber weggehen"?!?


Ich quäle mich schon seit 3 wochen, wie lange soll es denn noch "von selber weggehen"? Ab heute nehm ich keine antibiotiker mehr und ich kann noch nicht sicher abschätzen ob es schlechter wird, besser jedenfalls nicht sichtlich. Wenn man in die kälte rausgeht wird das brennen auch stärker.



Früher waren die schmerzen im unteren teil des penis, da wo wahrscheinlich ein blutgefäß geplatzt war und geblutet hat, nach den letzten antibiotikern brennt es aber eher im forderen teil, außerdem gibts ab und zu leichte schmerzen an der eichel. Ich weiß nicht ob man den abstrichen trauen kann, weil damals waren die schmerzen ja eben tiefer, als die abstriche gemacht wurden.
Andererseits hätte doxycyclin ja nach einer woche alle bakterien töten sollen! Ausfluss bemerk ich sichtbar keinen, jedoch fühlt sich der ausgang irgendwie immer naß an. Ärztin im klinikum meinte damals farblosen ausfluss gesehen zu haben.


ahja, und ich hatte vor der geschichte seit 2 monaten keinen sex, und vorher auch immer geschützt!


Wenn eine auch nur langsame verbesserung zu spüren wäre würd ich mir ja nicht so viel sorgen machen, aber ob gestern, vorgestern, oder heute - ich spür sicher keinen positiven unterschied, vielleicht wirds sogar schechter, ist sehr schwer einzuschätzen...


Was kann/soll ich machen?

Antworten zu diesem Thema:

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  • (516 mal gelesen)
  • Status: Med-Beginner Stern

Ahja, noch eine kurze Frage: wodurch kann es eigentlich plötzlich zu sowas kommen? Ich habe gelesen dass unter anderem auch Vitaminenmangel das Begüntigen kann - ich ernähre mich oft nicht wirklich gesund, bzw hab fruktoseintoleranz die das etwas erschwert. Außerdem hab ich noch Akner und oft trockene Augen -- Vitamin A-Mangel soll sowas auslösen können.


Wäre vielleicht eine Vollblutuntersuchung sinnvoll um eventuelle Abweichungen festzustellen und eine entsprechende Diät zu planen?

  • (243 mal gelesen)
  • Status: Experte

Schnell geht eine Steinentwicklung nie. - Wichtigste Vorbeugung: viel trinken (Urin immer wasserklar bis hellgelb).


Lieben Gruß


Dr. T. Kreutzig

  • (163 mal gelesen)
  • Status: Med-Beginner Stern

(sind nun 2 Monate vergangen)
ich trinke nun viel und regelmäßig, Urin ist heller geworden. Dennoch beim Wasserlassen und auch nach Ejakulation leichtes aber störendes Brennen an mehreren Stellen des Penis (auch sehr unangenehm beim Sex...). Strahl sieht nicht sehr stark aus, aber tröpfeln gibts keins und auch keine Probleme wasserzulassen.


Urin - teststreifen zeigt keine Leukos an, Nitrit-feld ist nicht ganz weiß aber auch noch nicht +.


Ph-Wert des urins zwischen 6 und 7.


!!! Ich habe etwas frischen Ejakulat auf ein Ph-Indikator getropft, dieser färbte sich dunkel blau, weit über die 8 (ende der Skala) hinaus (mit einer skala ausm internet scheints bei mindestens 9 zu liegen). Laut meiner recherche ists sehr viel - könnte es ein hinweis auf eine prostatits sein? Oder reizt vielleicht auch einfach das viel zu alkalische Sperma die Harnröhre?

  • (162 mal gelesen)
  • Status: Experte

Schmeissen Sie Ihre Teststreifen weg und recherchieren Sie nicht bei dubiosen Quellen!
Der pH sagt nix..... und hängt vor allem von der Ernährung ab.


Lieben Gruß


Dr. T. Kreutzig

  • (132 mal gelesen)
  • Status: Med-Beginner Stern

Tut mir leid, wenn man verzweifelt ist nützt man eben jeden hinweis...



Ich hatte heute eine Urethroskopie - der Arzt ist nur bis zum ansatz des Penis gegangen (wo es trotz betäubing heftig wehgetan hat) und meinte weiter muss man gar nicht geht - man sieht es ist entzündet.
(Urintest aber wieder unauffällig)


Wieder 5 Tage CoTrim verschrieben mit anschließender Kontrolle in 2 wochen. Bin skeptisch, habe cotrim ja schon mal gehabt ohne besserung..



Wie kann es denn dazu kommen, dass eine Entzündung vorliegt aber im urin alles ok ist?

  • (136 mal gelesen)
  • Status: Experte

Das ist theoretisch durchaus möglich, wenn es sich um intrazelluläre Erreger wie Chlamydien handelt. allerdings ist dann auch Cotrim kein besonders brauchbares Antibiotikum und die Dauer zu kurz!


Lieben Gruß


Dr. T. Kreutzig

  • (121 mal gelesen)
  • Status: Med-Beginner Stern

Sehr geehrter Herr Doktor,



der Cotrim hatte keine Veränderungen bewirkt. Beim Kontrolltermin beim Urologen hatte dieser darauf nur mit schultern gezuckt und gesagt es sei im Urin eben alles in Ordnung. "Punkt".


Meine Hausärztin empfahl mir einen anderen Urologen zu konsultieren und einen Uricult zu bitten.


Untersuchungsergebnis des neuen Urologen (ausm Kopf):
Verdickte bzw doppelte Blasenwand (8mm?), Prostata sei nach Abtastung nicht dramatisch vergrößert, doch für meinen alter größer als gut (er sagte was von 2.5cm). Im Urin sei Protein auffällig!


Diagnose: Prostatadynie
(er meinte eine schwellung der Harnröhre sei deswegen möglich warum sie mir auch wehtut - und wenn mans nicht behandle könne es zu Sticktur führen)


Verschreibung: Furadantin für 3 Wochen + Voltaren Zäpfchen.


Er meinte Uricult nach all den Antibiotikern bringe eh nichts.




Ich habe hervorragenden (persöhnlichen) Eindruck von dem Urologen.. Doch möchte ich Ihren Rat nochmal einholen:


Auf Furadantin steht es dürfe nicht bei Neurologischen Erkrankungen verwendet werden, irreversible neurologiche Nebenwirkungen seien möglich.


Ich leide seit der Ciprofloxacin-Einnahme damals unter heftigen neurologischen Problemen (Schwindel, vegetative Dystonie, Zittern, Augenflimmern, Tinnitus) und auch öfteren Darmproblemen (Durchfälle), die mich extrem beeinträchtigen - Ursache unbekannt (außer einer Blockierung in HWS. Auch einen Termin beim Psychosomatik-Arzt erwarte ich). Jetzt darauf noch Furadantin zu nehmen habe ich Angst...



Was soll ich bloß machen? Kann man auf weniger riskante Antibiotiker ausweichen die ich bekanntlich vertrage (Amoxi, Doxyciclin?). Wäre Uricult vielleicht doch möglich?


Oder wäre gar ein psychosomatischer Auslöser der Entzündung denkbar und ich sollte erst denn Psychosomatik-Arzt konsultieren?



Entschuldigen Sie die lange Nachricht. Ich bin langsam total verzweifelt, da ich mich seit nun einem halben Jahr nur noch schlecht fühle...

  • (112 mal gelesen)
  • Status: Med-Beginner Stern

Noch ein nachtrag: im Laufe der Untersuchung des Schwindels wurde Blut untersucht.


Pathologische Werte: PTT: 44sek.


Rest ist normal. Müsste bei Bakterieller Ursache nicht ein ENtzündungszeichen drin sein?

  • (149 mal gelesen)
  • Status: Experte

Es ist ganz häufig so, daß die Bakterien nicht nachzuweisen sind. Von der Urinkultur würde ich auch eher nichts erwarten....
Abstriche sind ja auch nur im positiven Fall zu verwerten, im negativen Fall bleibt ein Fragezeichen.
Die neurologische Symptomatik dem Ciprofloxacin anzulasten halte ich für eher seeehr unwahrscheinlich. Psychosomatische Überlagerungen sind natürlich möglich. Ich habe aber nach Chlamydien- und Mykoplasmen-Infektionen auch schon sehr lange Beschwerdeepisoden erlebt (bis zu einem Jahr). Eventuell kann eine Therapie mit Doxycyclin über 6 Wochen sinnvoll sein.
Partnertherapie dann bitte nicht vergessen!


Lieben Gruß


Dr. T. Kreutzig

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