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Forum: Männergesundheit

Eröffnungsbeitrag des Themas:

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(247 mal gelesen)
Status: Med-Beginner Stern

Guten Tag,
vor ca 40 Jahren wurde vermutlich infolge mehreren Kathederuntersuchungen, Blasenspiegelungen in der Harnröhre erkrankt. Ich war damals 12 Jahre alt und wurde ursprünglich auf Verdacht auf Nierensteine in einer damals renomierten Klinik stationär behandelt. Nierensteine wurden nicht gefunden, dafür musste ich(damals Privatpatient) unzählige Untersuchungen über mich ergehen lassen. So dass ich nach den Entlassungen kaum noch Urin ablassen konnte. In einem anderen Krankenhaus wurde dann ein Narbenstrang in der Harnröhre"gesprengt". Mir wurde eine Öffnung der Harnröhre nahegelegt. Zum Glück konnte ich meine Eltern zur Zustimmung abhalten. Seitdem habe ich immer wieder Harnweginfekte mit brennen in der Harnröhre und teilweise gedrehter nicht besonders starker Urinstrahl. Gegenwärtig habe ich wegen einer Unterkühlung einen Harnweginfekt. Hunderttausende Bakterien im Urin. Hatte 40 Grad Fieber. Nehme seit einer Woche 2 Mal 750 mg Ciprofloxacin. Mir geht es jetzt wieder viel besser, jedoch ist das Brennen in der Harnröhre immernoch vorhanden. Mein Hausarzt stellte nur eine wenig vergrößerte Prostata ,, allerdings beim Ultraschall mit Kalkeinlagerungen fest. Blasenwand keine Verdickung.
Bei den bereits geschilderten Problemen habe ich keine Urologen mehr konsultiert. Auch sprechen die Erfahrungen in den Foren mit der Harnröhrenschlitzungen auch nicht für diese Behandlung.
Gibt es denn keine schonende Behandlungsmöglichkeiten evtl. Entspannungen im Harnröhrenbereich. Können Medikamente aus der Ayuverdamedzin oder zum Beispiel Granufinkprosta zu Verbesserung führen? Gibt es denn auch Urologen im Rhein Main Gebiet, die die Harnröhre nicht nur aus chirurgischer Sicht sehen?
Besten Dank für eine Anwort
Palme

Antworten zu diesem Thema:

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Dr. Kreutzig
(106 mal gelesen)
Status: Experte

Es ist leider eine mögliche Folge endoskopischer Eingriffe, dass sich eine Enge (Narbe) in der Harnröhre bildet. Eine Enge ist eine Enge...... Sie kann Ursache recht unangenehmer Infektionen mit ggf. schweren Folgen sein. Die Enge muss also in jedem Fall beseitigt werden, sofern sie da ist. Ob die Prostata bei Ihnen auch noch eine Mitursache ist, vermag ich auf diesem Weg kaum zu sagen. Ich denke Sie brauchen eine vernünftige (und gefühlvolle) urologische Beratung und Diagnostik.... Einen speziellen Kollegen kann ich Ihnen in Ihrer Region nicht nennen... Ich kann Ihnen nur ganz sicher sagen, daß es leider KEINE "alternative Heilmethode" für Ihr Problem gibt!


Lieben Gruß


Dr. T. Kreutzig

Datum/Zeit von Autor Thema
17.02.10 14:39 palme harnröhrenstriktur alternative Heilmethoden
17.02.10 19:45 Dr. Kreutzig Re: harnröhrenstriktur alternative Heilmetho
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