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Forum: Männergesundheit

Eröffnungsbeitrag des Themas:

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  • (1900 mal gelesen)
  • Status: Med-Beginner Stern

Hi,
ich beobachte schon seit längerer Zeit eine eindeutige Rötung und Schwellung am Harnröhrenausgang. Ich hatte bisher keinerlei Beschwerden beim Wasserlassen oder irgendwelche Schmerzen im Bereich Penis/Becken, keine Errektionsprobleme, hatte in schon längere Zeit keinen Geschlechtsverkehr mehr (und noch nie ugeschützten) und letzter Auslandsaufenthalt sind 2 Jahre her.


Aus Scham (da bin ich ganz ehrlich) bin ich noch nicht zum Urologen gegangen. Da ich seit heute beobachte dass ich öfter Wasserlassen muss, mache ich mir jetzt echt sorgen und will zum Urologen gehen. Da das wohl noch ein paar Tage dauern wird, brauche ich unbedingt die Info ob das was gefährliches sein kann.


Bitte um baldige Hinweise
JG

Antworten zu diesem Thema:

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Autor
Datum
  • (1107 mal gelesen)
  • Status: Experte

Etwas gefährliches ist das wohl eher nicht. Eventell eine Infektion, die behandelt werden sollte. Ich rate Ihnen die Scham doch zu überwinden und einen netten Urologen aufzusuchen.
Lieben Gruß


Dr. T. Kreutzig

  • (975 mal gelesen)
  • Status: Med-Beginner Stern

Danke für ihre Antwort Herr Dr. Kreutzig.


Seit heute morgen ist eine zusätzliche Symptomatik aufgetreten, es fing an mit einem nicht näher beschreibbaren Druckgefühl im rechten Hoden. Daraufhin habe ich die Situation dort mal mit den Händen etwas genauer untersucht.


Ergebnis:
der rechte Hoden ist ganz eindeutig härter als der linke. Eine abnorme Oberfläche habe ich nicht gespürt, ebensowenig eine Größenveränderung (aber das kann man durch die unterschiedliche Härte eigentlich gar nicht so genau sagen).


Ich habe daraufhin (schon in leichter Panik) sofort für morgen einen Termin beim Urologen gemacht.


Frage 1: welche Krankheiten gibt es bei denen ein Hoden deutlich härter ist als der andere ?


Da ich schon längere Zeit mit einem diffusen Krankheitsbild zu kämpfen habe (rezide Infekte, Husten, übermäßiges Schwitzen) habe ich im Moment ernsthafte bedenken dass es Hodenkrebs ist.


Wäre schön wenn sie im Laufe des Tages noch antworten könnten, ich weiß nicht genau wie ich das bis morgen nachmittag durchstehe.


Noch Frage 2: ist die Diagnostik abtasten+Ultraschall eindeutig ? Soll ich dem Arzt auf das bestehende diffuse Beschwerdebild hinweisen ?


Danke
JG

  • (852 mal gelesen)
  • Status: Experte

Das kann schon zu dem passen, was ich geschrieben habe. Eine Entzündung des Nebenhodens oder Hodens kann gleichzeitig auftreten. An Hodenkrebs würde ich da erst einmal nicht denken.
Die Ultraschalluntersuchung durch den Urologen sollte die Diagnose 100%ig sein.


Lieben Gruß


Dr. T. Kreutzig

  • (540 mal gelesen)
  • Status: Med-Beginner Stern

Vielen Dank für ihre Antwort, ich bin jetzt doch etwas beruhigter. Hatte (bei allen Problemen in letzter Zeit) noch nie Probleme im Genitalbereich, deswegen habe ich wohl etwas überreagiert.


Danke nochmal und viele Grüße
JG

  • (569 mal gelesen)
  • Status: Med-Beginner Stern

Hallo,
ich hätte noch ne Frage. War seit der Threaderstellung 2mal beim Urologen. Zuerstmal war diese Rötung wohl harmlos. Das Problem bestand dann in einem (eindeutig) rechtsseitigen Druckgefühl im Hoden, und da war wohl irgendwas leicht geschwollen. Ich sollte es dann kühlen was ich auch getan habe. Am Samstag war es eigentlich wieder gut und ich habe mich gefreut. Sonntag abend ging es wieder los, Montag dann extremer. Diesmal war das Druckgefühl aber eher diffus und nicht unbedingt auf eine Seite beschränkt (da könnte ich mich aber auch irren). Es wurde dann kurz die Prostata untersucht und nochmal Entzündungswerte gecheckt (da war nix). Da ich auch sonst keine erhöhte Temperatur etc habe lag wohl kein entzündlicher Prozess mehr vor. Naja das dümpelt jetzt immer noch so vor sich hin, ich versuche nicht dran zu denken und nehme Tamsulosin Tabletten.


Problem: seit diese Geschichte letzte Woche angefangen hat habe ich eine deutlich schwächere Errektion und allgemein geringe Libido. Da ich annahm dass es mit dieser Geschichte zu tun hat, habe ich es nicht weiter erwähnt, aber jetzt mache ich mir schon etwas Gedanken. Kann das vorliegende Beschwerdebild schuld sein ? Kann zusätzlich eine unbewusste psychische Komponente vorliegen ? Kann man das überhaupt voneinander abgrenzen ? Ich hatte noch NIE (bin 25) Errektionsprobleme. Dass die die Errektion im Zeitablauf schwächer wird weiß ich natürlich das ist auch ok. Aber es ist halt dieser festdefinierte Zeitpunkt und die Kurzfristigkeit, woraus ich eine Assoziation ableite.


Danke und viele Grüße
JG

  • (705 mal gelesen)
  • Status: Med-Beginner Stern

noch eine Sache: ich weiß grad nicht ob ich im Gespräch irgendwelche Angaben falsch gemacht habe. zB auf die Frage ob es denn noch so wie beim ersten Besuch nur rechtsseitig wäre, antwortete ich dass ich es nicht mehr genau sagen könnte, eher in der Mitte. Die richtige Antwort wäre eigentlich gewesen dass es so alternierend ist (jetzt zB grad linksseitig)


Können Beschwerden die von der "Mitte" herkommen denn auch derart ausstrahlen, dass man den Eindruck hat dass es ein Hodenbereich ist ?


Ich bin ob meiner 25 Jahre völlig verunsichert, da ich wie gesagt bisher null Probleme in diesem Bereich hatte. Ich hab einerseits eine gewisse Angst dass sich da was verschleppt, andererseits sagt die Diagnostik dass da nichts großartig ist (Abtasten, Sono, Urinprobe, keine erhöhte Temperatur, Prostatauntersuchung).


Da ist aber definitiv ein diffuses (links/rechts wechselndes) Druckgefühl und Missempfinden. Ich habe jetzt schon die Befürchtung dass ich als Simulant abgestempelt werde wenn ich ein drittes Mal hingehe...Haben sie einen Tipp für mich ? Ist es ok wenn ich jetzt ne Woche schaue ob das Tamsulosin Besserung bringt, oder besteht die Gefahr dass da was verschleppt wird ?


Danke
Das Nervenbündel...:(

  • (593 mal gelesen)
  • Status: Experte

Insgesamt könnten Ihre Beschwerden auch mit einer Prostatitis zu tun haben. Auch Hoden-Ziehen kann dabei auftreten. Tamsulosin kann die Beschwerden etwas bessern. Evtl. würde ich bei Persistenz aber doch eine antibiotische Therapie über 3 wochen (Doxycyclin) machen. Die Entzündungswerte sind auch bei einer Prostatitis oft normal.
Deshalb sind Sie sicher kein Simulant. Evtl. bessern sich die Beschweden aber auch durch Wärme (lange in der heissen Badewanne) und reichlich Trinken. Fahrrad nicht benutzen bis es weg ist!


Lieben Gruß


Dr. T. Kreutzig

  • (404 mal gelesen)
  • Status: Med-Beginner Stern

Hallo JG!


Ein Ziehen im linken Hoden habe ich vor einigen Jahren auch mal gehabt! Der Arzt hat dann einen Ultraschall gemacht und mir dann gesagt, es dürfte einfach nur ein Nerv etwas eingeklemmt sein, was dann in den Hoden reinzieht. Vielleicht bist Du wie ich Student und hast gelegentlich Phasen längeren Sitzens...? :-)

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