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Forum: Männergesundheit

Eröffnungsbeitrag des Themas:

Titel
Autor
Datum
(1035 mal gelesen)
Status: Med-Beginner Stern

Sehr geehrter Herr Dr. Kreutzig,


für eine Rückmeldung, an welchen Merkmalen man eine chronische Nebenhodenentzündung erkennt bzw. wie sich eine solche diagnostizieren lässt, wäre ich Ihnen dankbar.


Meine Vorgeschichte:
Ich hatte vor etwa 4 Monaten erstmals eine Nebenhodenentzündung, aufgrund derer ich bis heute Beschwerden habe.
Seit gestern versprüre ich regelmäßig ein Brennen im Penisbereich, der Nebenhoden ist angeschwollen und ich habe einen dauerhaften Druckschmerz, der allerdings von der Intensität nicht mit den Schmerzen der Nebenhodenentzünung von vor 4 Monaten vergleichbar ist.


Vielen Dank für Ihre Mühe.


Grüße

Antworten zu diesem Thema:

Titel
Autor
Datum
Dr. Kreutzig
(504 mal gelesen)
Status: Experte

Genau so, wie Sie es beschreiben, kann eine Nebenhodenentzündung aussehen bzw. sich bemerkbar machen. Die Diagnose wird via Sono und UNtersuchung gesichert.


Lieben Gruß


Dr. T. Kreutzig

(372 mal gelesen)
Status: Med-Beginner Stern

Vielen Dank für die Rückmeldung.


Heißt das, dass die Nebenhodenentzündung chronisch geworden ist wenn diese Symptome nun wieder nach etwa 4 Monaten auftreten ?


Bzw. kann es auch sein, dass die beschriebenen Beschwerden, insbesondere das Brennen im Penis von der bei mir diagnostizierten Spermatocele herrühren.


Die Schwellung hat innerhalb eines Tages stark nachgelassen, Schmerzen und Brennen im Penis ist auch etwas besser geworden. Keine Medikameteneinnahme.


Viele Grüße

Dr. Kreutzig
(406 mal gelesen)
Status: Experte

Chronisch ist sicher ein dehnbarer und manchmal auch etwas unglücklicher Begriff.... meist denkt man dann "das geht nicht wieder weg...."
Bei der Nebenhodenentzündung braucht man eben einfach manchmal lange Geduld...
Die Spermatocele kann durchaus auch mal "merkwürdige" Beschwerden verursachen...



Lieben Gruß


Dr. T. Kreutzig

(286 mal gelesen)
Status: Med-Beginner Stern

Vielen Dank Herr Dr. Kreutzig.


Viele Grüße

(286 mal gelesen)
Status: Med-Beginner Stern

Dann werde ich mich nochmals um einen Termin beim Urologen bemühen, danke.


Die Schmerzen sind mittlerweile wieder derart stark, dass ich nachts nicht schlafen kann. Von Arbeiten kann ich nichtmal träumen.


der schmerz fühlt sich derart an, als würde die spermatocele ständig auf einen nerv drücken.


nachdem die urologen, außer einer für mich derzeit nicht in frage kommenden op, ratlos sind, würden sie mir aufgrund dieses schmerzes der sich wie ein nerv anfühlt eine orthopädische/neurologische abklärung empfehlen ?


Viele Grüße

Dr. Kreutzig
(306 mal gelesen)
Status: Experte

Die neurologische Untersuchung ist sicher sinnvoll. Man könnte z.B. auch einen Test machen, ob Sie nach Betäubung des Nerven völlig beschwerdefrei sind...


Lieben Gruß


Dr. T. Kreutzig

(276 mal gelesen)
Status: Med-Beginner Stern

Guten Tag.


Den Nerv zu Testzwecken kurzzeitig zu betäuben hört sich interessant an, nur war ich heute beim Urologen, der auf meinen Hinweis mit dem Nerv die Auffassung vertrat, dass das ein etwaiger schmerzender Nerv ohnehin nicht lokalisiert werden könnte. Die einzigste Mgl. wäre die operative Entfernung.


Ich nehme jetzt für 2 Wochen Ibuprofen/Diclo dispers, könnten diese Mittel aufgrund Ihrer entzündungshemmenden Wirkung die Reizung des Nervs dauerhaft beheben ?


Ich teilte dem Urologen überdies meine Bedenken hinsichtlich des Vorliegens einer Prostatatis mit, die Symptome hatten Sie bereits als verdächtig eingestuft. Der Urologe hat ausschließlich das Urin untersucht, welches ohne Befund blieb. Eine von mir angesprochene rektale Untersuchung wurde abgelehnt mi dem Hinweis, man könne allein anhand der Urinuntersuchung die Prostatitis ausschließen. Können Sie diese Aussage bestätigen ?


Ich danke Ihnen sehr für Ihre Hilfe.


Viele Grüße
charlie31080

Dr. Kreutzig
(303 mal gelesen)
Status: Experte

Nun ich bin an verschiedenen Punkten anderer Meinung als Ihr Urologe....


1. Im Urin ist die Prostatitis eben keineswegs auszuschließen!
2. Die OP halte ich eher für die allerletzte Option...
3. Mit Ibu/Diclo könnte das zumindest eine Besserung geben....



Lieben Gruß


Dr. T. Kreutzig

(250 mal gelesen)
Status: Med-Beginner Stern

Ich sehe das genauso wie Sie. Da bleibt mir wohl nichts anderes übrig, als den Urologen nochmals zu konsultieren.


Auch habe ich dieselbe Ansicht wie Sie, dass eine OP der Spermatocele das letzte Mittel ist.
Ich habe mir folgende Ansätze überlegt, erst wenn diese keine Früchte tragen werde ich mich einer OP unterziehen.
Falls Sie noch Ideen zur Ergänzung hätten, wäre ich Ihnen sehr dankbar.


1. Diclo/Ibuprofen für 2 Wochen.
2. Bromelain für 3 Wochen
3. Orthopäden/Neurologen konsultieren
4. Enge Unterhosen tragen
5. Heilpraktiker konsultieren falls vorgannte Maßnahmen keinen Erfolg bringen.


Ich danke Ihnen sehr für Ihre Hilfe


Viele Grüße
charlie31080

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