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Startseite > Foren > Forum Krebserkrankungen > Sterben im Krankenhaus
![]() Eröffnungsbeitrag des Themas:Titel
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Guten Tag,
Antworten zu diesem Thema:Titel
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(503 mal gelesen)
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Erst mal sterben in unserer Zivilisation fast alle im Spital, aber nur jeder sechste an Krebs. Die grosse Mehrheit verstirbt also NICHT auf einer Krebsstation...
(427 mal gelesen)
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Meine Frage geht an den Mediziner im Forum.
(363 mal gelesen)
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ich glaube nicht,das sterben im Krankenhaus stinking,dreckig usw. ist.
(377 mal gelesen)
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Sicher gibt es das. Meine Mutter kolportierte eine Geschichte, wo nach der Sonntagsmesse in der Kirche ein alter Mann einfach nicht mehr aufgestanden ist. Der ist so still gestorben, dass die rechts und links neben Ihm Sitzenden nicht mal was gemerkt haben. Ein schöner Tod, wenn man das so sagen darf.
(386 mal gelesen)
Status:
Hallo,
(504 mal gelesen)
Status: Experte
In der Onkologie sollte das Sterben (wenn kein akuter Notfall vorliegt, sondern die Unheilbarkeit der Erkrankung festgestellt wurde) im Idealfall zu Hause stattfinden. Dazu werden zunehmend auch ambulante Dienste eingerichtet (Hospiz o.ä.). Wichtig ist dabei eine ordentliche symptomatische Therapie (z.B. Schmerzbe-handlung), die genauso gut ambulant (also zu Hause) erfolgen kann. Die meisten Patienten sind natürlich lieber in ihrer vertrauten häuslichen Umgebung und im Kreis ihrer Angehörigen (das meinen Sie ja vielleicht mit Würde). Im Krankenhaus kann man nicht so viel tun (medizinisch ist ja alles ausgereizt). In der eher anonymen Atmosphäre kann man insbesondere oft nicht in der wünschenswerten Weise aus Zeitgründen auf die Bedürfnisse der Sterbenden eingehen. Eigentlich ist ein Krankenhausaufenthalt nur dann angebracht, wenn die Angehörigen (vor allem aus pflegerischen Gründen) überfordert sind. Dann können (und sollen) die Angehörigen beim Patienten in einem separaten Zimmer sein und ihn begleiten. Wesentlich mehr kann man aus meiner Sicht nicht tun. Natürlich soll das Personal freundlich sein, den richtigen Ton finden und das medizinisch und pflegerisch Notwendige (und Sinnvolle) tun. Etwas anderes ist es, wenn ein Sterbender keine Angehörigen hat. Dann wäre es wünschenswert, dass ein Arzt oder eine Pflege-kraft sich etwas mehr kümmert. Leider scheitert das oft an alltäglichen Dingen, insbesondere an der Überlastung des Personals.
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Sehr geehrter Herr Prof. Wust,
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für Herrn Prof. Wust
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Guten Tag,
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