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Sehr geehrter Herr Doktor,
meine Mutter ist an einem malignen Melanom mit Metastasenbildung erkrankt. 2 Metastasen im Gehirn wurden im August entfernt. Weiters hat sie Metastasen in der Brust und der Lunge. Die Lymphknoten nahe der Brust sind ebenfalls angefallen. Der Primärtumor wurde nicht gefunde.
Meine Mutter muss nun alle 4 Wochen ins Krankenhaus - Chemo! Ich habe gelesen dass beim Melanom eine Interferontherapie eine sehr gute Behandlunsmethode ist, diese wird ihr jedoch nicht verabreicht? Meine Fragen:
Warum bekommt Sie diese Therapie nicht verabreicht?
Wie sieht die Lebeserwartung aus?
Gibt es vielleicht irgendwelche anderen Therapiemöglichkeiten? (auch alternative Formen)
Vielen Dank für Ihre Unterstützung!!!!
Mit freundlichen Grüßen
Michaela Ha
Es sind sowohl Chemo- als auch Immuntherapie oder Kombinationen möglich. Es ist sinnvoll stufenweise vorzugehen. Die Immuntherapie kann zu einem späteren Zeitpunkt eingesetzt werden, wenn die Chemotherapie nicht (mehr) ausreichend wirkt.
| Datum/Zeit | von Autor | Thema |
|---|---|---|
| 09.10.03 15:08 | MichaelaHalb | |
| 10.10.03 22:38 | Prof. Wust |
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