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Hallo,
vor ca. 6 Wochen fühlte ich einen vergrößerten Lymphknoten submandibulär, links. Konnte aber erst (wegen Seminar) 10 Tage später zum Arzt. Dieser überwies mich zu einem HNO-Arzt. Der HNO-Arzt schallte den Lymphknoten (ca. 1 Minute!) und überwies mich weiter in die HNO-Klinik ,mit V.a. auf "mediane Halszyste".
In der Klinik: wieder Ultraschall und weitere, geschwollene Lymphknoten an Hals und Schlüsselbein (alle über 2 cm Durchmesser). Es folgte Blutentnahme auf div. Erreger, großes BB, eine MRT, mit dem Ergebnis: V.a. Lymphom DD: Lymphadenopathie.
Anschließende Feinnadelbiopsie brachte das Resultat "unspezifische Lymphadenitis".
Zwei Tage später kam der Laborbefund: EBV und Toxoplasmose IgM-Titer stark erhöht (vor allem der der Toxoplasmose). Mittlerweile ist geklärt, EBV ist falsch positiv, da Kreuzreaktion.
Es wurde eine 3-wöchige Doxycyclin-Therapie angesetzt, die jetzt beendet ist, aber im Ergebnis nichts gebracht hat. Alle Lymphknoten sind nach wie vor geschwollen und mein Befinden (überwiegend Abgeschlagen-und Müdigkeit) hat sich auch nicht gebessert.
Heute Termin in der Inneren: erneuter Ultraschall mit dem Ergebnis, dass auch ein Lymphknoten axillär, li. vergrößert ist.
Ebenso wurde Thorax geröngt, aber das Ergebnis liegt noch nicht vor.
Mein Problem ist jetzt, dass ich überhaupt nicht weiß, wie ich vorgehen soll. Die Toxoplasmose finde ich eher unwahrscheinlich (die Internisten sehen das auch so), da ich überhaupt nichts mit Katzen zu tun habe, kein rohes Fleisch esse etc.etc. Könnte auch hier eine sog. Kreuzreaktion vorliegen?
Dadurch, dass jetzt so viele Ärzte involviert sind und jeder was anderes sagt, bin ich total verunsichert.
Vorschlag heute: erneute Biopsie, diesmal Stanzbiopsie. Warum keine Entnahme des Lymphknotens? Würde doch viel bessere Ergebnisse erzielen. Zumal Biopsien keine 100% Resultate bringen.
Die HNO sagt , Lymphknoten entnehmen, wenn noch in zwei Wochen vergrößert.
Die Innere meint , Lymphknoten nicht entnehmen, Stanzbiopsie reicht.
Ich habe keine Ahnung, was ich jetzt machen soll. Nochmal 2 Wochen warten, damit ich 100% weiß, Lymphom ja oder nein? Nächste Woche Stanzbiopsie, damit wahrscheinlich weiß, was es ist? Aber eben nicht genau.
Rennt mir nicht langsam die Zeit davon, wenn es doch ein Lymphom sein sollte?
Wie geht man normalerweise in so einem Fall vor? Da muss es doch ein Schema geben oder?
Wäre für einen Rat sehr dankbar!
hallo anne .. lass ihn raus nehmen .. bin auch 8 monate von arzt zu arzt .. auch biopsie gemacht die nur eine entzündung zeigte .. aber am ende (endlich nach einer lymphknotenentnahme durch mein drängen) war es dann morbus hodgkin... ich wünsche dir das es was harmloses ist .. aber lass es abklären.. mfg nina
Hallo Nina,
vielen Dank!!! Ich denke, dass ich das auch tun werde.
Ich hoffe, Dir geht es inzwischen wieder besser!!!
LG, Anne
hi anne .. ja war ok .. war vor 13 jahren und mit behandlung auch erfolgreich gestoppt ..hatte auch solange ruhe ,, aber nun was neues (siehe stichwort arimidex von 9.10).. aber auch da muss ich durch .. .. erzähl wie die sache ausging .... mfg nina
Hallo Nina,
drücke Dir ganz fest die Daumen...!
Habe heute ´nen Anruf aus der Inneren bekommen. Nach Prüfung der MRT-Bilder vom Chef, ist jetzt Stanzbiopsie vom Tisch und Lymphknotenentnahme vorgesehen...Dann sehen wir weiter.
Möchte Dir nochmal herzlich danken, Nina und alles, alles Gute wünschen!
LG, Anne
hi anne .. danke .. und ich wünsche dir das alles ganz harmlos ist .. man muss ja auch mal glück haben.... meld dich nochmal .. lieb grüß
| Datum/Zeit | von Autor | Thema |
|---|---|---|
| 18.10.06 18:55 | Anne45 | |
| 18.10.06 22:50 | -Nina | |
| 18.10.06 23:15 | Anne45 | |
| 19.10.06 14:52 | -Nina | |
| 19.10.06 20:23 | Anne45 | |
| 19.10.06 22:41 | -Nina |
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