Sie befinden sich hier:

Startseite > Foren > Forum Krebserkrankungen > Leberzirrhose

Forum: Krebserkrankungen

Eröffnungsbeitrag des Themas:

Titel
Autor
Datum
  • (281 mal gelesen)
  • Status: Med-Beginner Stern

Meine Mutter ging eigentlich zum Arzt wegen Schluckbeschwerden beim Essen. Es wurde ein Blutbild gemacht und Ultraschall. Der Arzt hat Verdacht auf Leberzirrhose und eine Oberbauchentzündung. Am Donnerstag bekommt meine Mutter eine MRT gemacht. Auf der Überweisung steht noch RF anderer Art. Was genau soll das heißen? Meine Mutter kann zur Zeit nichts mehr essen, alles was sie zu sich nimmt (mal ein Stück Apfel) muss sie gleich wieder erbrechen, es bleibt nichts in ihr. Hat das was mit der Leberzirrhose zu tun? Und kann man anhand der MRT feststellen in welchem Stadium die Leberci ist?


Sawadee

Antworten zu diesem Thema:

Titel
Autor
Datum
  • (114 mal gelesen)
  • Status: Experte

Der Arzt ist offensichtlich noch am Anfang mit der Abklärung. Wenn Ihre Mutter nahezu alles erbricht, was sie zu sich nimmt, ist die Angabe „Schluckbeschwerden“ etwas verharmlosend, oder? Also muss man nach verschiedenen Ursachen suchen, u.a. auch nach einem Tumor im Oberbauch (RF = Raumforderung). Man würde in einer MRT auch das Ausmaß einer Leberzirrhose abschätzen können. Aber ob diese Verdachtsdiagnose wirklich zutrifft, ist für mich noch nicht klar.

  • (119 mal gelesen)
  • Status: Med-Beginner Stern

Hallo Hr. Prof.Wust,
nach der MRT hat sich herausgestellt dass die Leber in Ordung ist. Es wurde folgendes festgestellt.
Große Läsion auf Höhe des distalen Ösophagus (kraniokaudal 7,5 x mediolateral 4xantero-posterior 4cm) es sind Schleimhautfalten in longitudinale Richtung nachweisbar, welche zum Magen konvergieren. In erster Linie handelt es sich um eine große axiale Gleithernie mit praktisch kompletter Verlagerung der Kardia nach intrathorakal. Ein maligner Prozess kann jedoch nicht sicher ausgeschlossen werden. Nebenbefundlich zeigt sich ein kräftiger Perikaderguss mit einer maximalen Ausdehnung von 13 mm auf Höhe des linken Ventrikel. Isointenses Signal in T1 nativ, kräftig hyperintenses Signal T2 sowie keine Kontrastmittelaufnahme.
Kann dass die Ursache sein, dass bei meiner Mutter nichts mehr im Magen bleibt? Eine Magenspiegel wird nächste Woche gemacht um einen ein Ösophaguskarzinom auszuschließen. Denke sie, dass es Krebs ist bei der Größe der Läsion, oder kommt dies durch die Gleithernie? Und wodurch kommt eigentlich das Wasser ums Herz?
Im voraus danke für ihre Antwort.

  • (83 mal gelesen)
  • Status: Experte

Eine axiale Gleithernie müsste sich eigentlich schon früher bemerkbar machen. Allerdings ausschließen kann man nicht, dass eine Gleithernie die Beschwerden verursacht. Dann könnte man die Beschwerden operativ leicht beseitigen. In dem Alter muss man allerdings mit anderen Ursachen rechnen. Leider ist der Perikarderguss ein Hinweis, dass doch noch etwas anderes dahinter steckt und es keine alleinige Gleithernie ist. Man muss jetzt die Gastroskopie abwarten. Spekulieren hilft nicht weiter.

Datum/Zeit von Autor Thema
31.10.10 16:28 sawadeeLeberzirrhose
06.11.10 20:54 Prof. WustRe: Leberzirrhose
10.11.10 13:05 sawadeeRe: Leberzirrhose
14.11.10 20:53 Prof. WustRe: Leberzirrhose
RSS-IconBeobachten Sie die aktuellsten Beiträge dieses Forums als RSS-Feed. Geben Sie hierzu die folgende Adresse in Ihren RSS-Newsreader ein: http://www.onmeda.de/foren/forum-krebserkrankungen/rss.xml

Das könnte Sie auch interessieren

Krankheitsgebiet Krebs

Krankheitsgebiet Krebs

Erfahren Sie im Überblick alles über Krebs, mögliche Therapien und wie Sie vorbeugen können. Lesen Sie außerdem, wie Sie den Alltag mit Krebs meistern und ein weitgehend normales Leben führen können. mehr ...

Weitere Themen:

Am häufigsten gelesen

Sudoku

Sudoku

Sudoku spielen fördert das logische Denken und die Konzentrationsfähigkeit und hilft Ihnen, Ihr Gedächtnis spielerisch zu trainieren. mehr ...

Weitere Themen:

PartnerangeboteAnzeige

Disclaimer:

© 2012 gofeminin.de GmbH – Das Informationsangebot rund um die persönliche Gesundheit auf www.onmeda.de dient ausschließlich Ihrer Information und ersetzt in keinem Fall eine persönliche Beratung, Untersuchung oder Diagnose durch einen approbierten Arzt. Die auf Onmeda zur Verfügung gestellten Inhalte können und dürfen nicht zur Erstellung eigenständiger Diagnosen und/oder einer Eigenmedikation verwendet werden. Bitte beachten Sie auch den Haftungsausschluss sowie unsere Hinweise zu den Bildrechten.