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Forum: Kinderwunsch

Eröffnungsbeitrag des Themas:

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  • (245 mal gelesen)
  • Status: Med-Beginner Stern

Hallo,


seit ich die Pille nicht mehr nehme (letzte Einnahme im Mai 2008) habe ich zwischen zwei und (wie zur Zeit) zehn Tagen vor der Menstruation Schmierblutungen/blutig eingefärbten Zervixschleim (alles zwischen gelblich-rötlich, rötlich, rosa, braun).
Solche Probleme hatte ich vor der Pilleneinnahme nicht, was mich die Pilleneinnahme sehr bereuen lässt.


Seit Februar oder März diesen Jahres nehme ich L-Thyroxin, im Mai wurde eine Hashimoto-Thyreoiditis als Ursache meiner Unterfunktion festgestellt. Mittlerweile nehme ich 75 µg L-Thyroxin und meine Schilddrüsenwerte sind jetzt gut eingestellt (TSH 0,39, fT3 3,81, fT4 12,5) und ich fühle mich wohl. An der Schilddrüse kann es jetzt ja eigentlich nicht mehr liegen, dass ich immer noch tagelange Schmierblutungen habe, oder?



Im Juni diesen Jahres haben wir uns entschieden, eine Familie zu gründen. Im Juli 2011 hatte ich leider eine frühe Fehlgeburt bei 5+0, in dem Zyklus hatte ich auch über eine Woche vor der fälligen Menstruation Schmierblutungen, welche dann für ein paar Tage aufhörten (da hielt ich einen positiven Test in den Händen). Nach ca. 3 blutungsfreien Tagen begannen die Schmierblutungen wieder und endeten letztendlich mit der Fehlgeburt.


Drei Tage vor der Fehlgeburt wurde ein vaginaler Ultraschall durchgeführt, bei dem die Gebärmutterschleimhaut aber (trotz der tagelangen Schmierblutungen) gut aufgebaut war (1 cm).


Seit der Fehlgeburt im Juli bin ich leider noch nicht wieder schwanger geworden, hatte aber auch weiterhin jedes Mal mehrere Tage vor der fälligen Blutung Schmierblutungen/blutig eingefärbten Zervixschleim.


Im letzten Zyklus 6 Tage vor der Menstruation, diesen Zyklus bereits ab dem 5. Hochlagentag!


Diese Schmierblutungen belasten mich allmählich sehr und außerdem fürchte ich, dass diese Schmierblutungen bzw. deren Ursache auch Schuld an meiner Fehlgeburt und der nicht erneut eintretenden Schwangerschaft sind.




Im aktuellen Zyklus mit den Schmierblutungen ab dem 5. Hochlagentag wurde am 7. Hochlagentag (mittluteal) Blut abgenommen, um den Progesteronwert zu bestimmen. Außerdem wurde ein vaginaler Ultraschall gemacht ("Die Gebärmutterschleimhaut sieht aber gut aus." - leider weiß ich nicht, wie viele mm sie aufgebaut war)


Der Progesteronwert liegt bei 32,1 (auf der Webseite unseres örtlichen medizinischen Labors wird als Einheit nmol/l angegeben, allerdings kein Hinweis auf Normwerte). Mein Frauenarzt meinte, der Wert wäre in der Norm und ich bräuchte mir deswegen keine Sorgen zu machen, mit meinem Gelbkörper wäre wohl alles in Ordnung.



Auf Seiten wie wunschkinder, netdoktor oder med4you sind als mittluteale Normwerte Werte von mehr als als 12 µg/l angegeben.
Lediglich auf einer Seite fand ich einen Normwert von mehr als 10 µg/l.


Der Umrechnungsfaktor von µg/l zu nmol/l für Progesteron ist 3,18.
Wenn ich mein Ergebnis umrechne, komme ich auf 10,09 µg/l.


Laut wunschkinder, netdoktor und med4you erfülle ich diesen Mindestwert nicht, und den niedrigeren Mindestwert erfülle ich nur ganz knapp.


Könnte nicht doch eine Gelbkörperschwäche vorliegen?



Vielen Dank schon mal für Rat und Hilfe

Antworten zu diesem Thema:

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  • (75 mal gelesen)
  • Status: Med-Beginner Stern

Hallo Evita 88,
ich habe ganz ähnliche Probleme. Seit der 2. Fehlgeburt im Mai 2011 habe ich ca. 4 Tage vor dem Einsetzen der Periode Schmierblutungen, die Zyklus ist verkürzt und die Blutungen noch sehr stark (mit Gewebebrocken). Ich habe auch nachgelesen und stoße in diesem Zusammenhang immer wieder auf die Gelbkörperschwäche. Ich habe früher (vor ca. 1 Jahr) vor der 1. Fehlgeburt einen Hormontest machen lassen und es hieß damals Progesteron wäre grenzwertig aber noch ok. Das Kind habe ich auch vorloren. Nach der 2. Fehlgeburt wurde eine Untersuchung der Gebärmutterschleimhaut vorgenommen und mir wurde gesagt, sie wäre super viel aufgebaut worden. Auch im 1. Zyklus nach der 2. Fehlgeburt bekam ich nach dem Ultraschall gesagt, die Schleimhaut würde sich super gut aufbauen. Trotzdem befürchte ich, dass ich eben wegen dem verkürzten Zyklus und den Schmierblutungen eine Gelbkörperschwäche habe. - Aber denke da kann man mit Tabletten was machen- ich werde mich gleich am Montag mal bei meiner Frauenärztin melden - Ich habe halt auch nicht mehr sooo viel Zeit- bin schon 40!
Alle lieben Wünsche!
JohannMatteo

  • (68 mal gelesen)
  • Status: Experte

Eine Gelbkörperschwäche ist zumindest denkbar.

  • (54 mal gelesen)
  • Status: Med-Beginner Stern

Zitat:
D. Glöckner
Eine Gelbkörperschwäche ist zumindest denkbar.


Vielen Dank für Ihre Antwort.


Und was mache ich nun? Ich habe das Gefühl, dass ich von den Ärzten nicht so recht ernst genommen werde mit meinen Bedenken bezüglich der Blutungen... Ich werde immer nur beschwichtigt, von wegen, ich hätte ja Eisprünge und bin ja schon mal schwanger geworden...
Aber seitdem bin ich es eben nicht wieder geworden, was mich bei dem ständigen Rumgeschmiere auch nicht wundert, wie soll sich da was einnisten?!


Schade, dass man Ihnen nicht privat antworten kann, sonst hätte ich Ihnen mal meine Kurvenaufzeichnungen zugeschickt, vielleicht könnten Sie meine Situation dann besser einschätzen?

  • (55 mal gelesen)
  • Status: Med-As SternSternSternSternStern

Hallo,


Sie können Ihre Aufzeichnungen doch problemlos hier ins Forum setzen - dann sich Herr Glöckner das Ganze auch anschauen.


Viele Grüße,
Claudia

  • (53 mal gelesen)
  • Status: Med-Beginner Stern

Zitat:
ClaudiaM
Hallo,


Sie können Ihre Aufzeichnungen doch problemlos hier ins Forum setzen - dann sich Herr Glöckner das Ganze auch anschauen.


Viele Grüße,
Claudia


Ja, mir ist schon bewusst, dass das geht.
Da dies aber ein öffentliches Forum ist, können auch alle anderen (registrierte sowie nicht registrierte User) meine Kurvenaufzeichnungen sehen und das möchte ich nicht.

  • (51 mal gelesen)
  • Status: Med-As SternSternSternSternStern

Dann müssen Sie es halt lassen.


Man kann aber auch Namen bzw. private Daten löschen.
Anders würde ich auch nichts von mir in ein Forum stellen wollen.


Gruß,
Claudia

  • (28 mal gelesen)
  • Status: Experte

Vielleicht sollten Sie dann doch Hilfe in einem speziellen Kinderwunschzentrum suchen, ggf. auch bei einem Endokrinologen. Ich denke, dass man sie dort ernst nehmen wird.

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