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Forum: Kinderkrankheiten

Eröffnungsbeitrag des Themas:

Titel
Autor
Datum
Tanja Höpfl
  • (2131 mal gelesen)
  • Status:

Guten Tag,


meine Tochter ist 4 Jahre alt und besucht einen Kinderladen. Vor zwei Tagen erfuhr ich, daß eine Erzieherin an Scharlach und (anscheinend gleichzeitig) an dem Pfeifferschen Drüsenfieber erkrankt ist. Heute nun, waren nur noch 8 Kinder in der Einrichtung. Der Rest hat Scharlach.
Meine Tochter und mich hat es noch nicht erwischt, und deshalb würde ich wissen, ob es eine Vorbeugung gibt, damit sich die Streptokoken erst gar nicht ausbreiten. Kann man vorbeugend Penicilin nehmen?
Außerdem habe ich versucht mich über Scharlach schlau zu machen, aber es ist schwer. Manche Seiten im Web sagen, es sei so ansteckend, daß man nach Erkrankung alle Spielsachen, Kleidungsstücke, Bettwäsche usw., die das Kind während der Inkubationszeit berührt hatte, wegwerfen muß, weil die Erreger mit Desinfektionsmittel nicht abgetötet werden können. Ich finde, das ist ein Ding der Unmöglichkeit.
Bei der Dauer der Ansteckungsgefahr variieren die Angaben zwischen 24 h und bis zu 5 Tagen nach der ersten Penicilineinnahme.


Wer kann mir weiterhelfen und mir sagen, wie es wirklich ist?


Mit freundlichen Grüßen


Tanja Höpfl

Antworten zu diesem Thema:

Titel
Autor
Datum
Barbara
  • (481 mal gelesen)
  • Status:

Meine Tochter 4 1/2 hatte auch Scharlach aber ohne Ausschlag nur die sogenannte Strepptokokken-Angina. Beim Kinderarzt hat man mir dann Antibiotika gegeben für die Tochter und ihren jüngeren Bruder 3, vorbeugend, damit er es nicht bekommt. Hat aber nicht genützt. 14 Tage später hatte ihr Bruder Scharlach mit Ausschlag am ganzen Körper und dann hat er nochmal Antibiotika bekommen. Ein nächstes mal werde ich bei einer Kinderkrankheit nicht mehr vorbeugend Antibiotika verschreiben lassen. Dann ist es mir lieber ich lasse bes darauf ankommen ob das andere Kind auch krank wird und dann bekommt es erst Antibiotika wenn es sie wirklich braucht.
Ich glaube sowieso bei deiner Tochter wäre die Prophylaxe zu spät. wenn sie Glück hat ist sie gesund und wenn nicht hat sie halt Scharlach. So eine schlimme Krankheit ist das nähmlich nicht, wenn gleich mit Antibiotika therapiert wird beim Ausbruch der Krankheit.


Gruss Barbara

Prof. Wahn/reibel
  • (546 mal gelesen)
  • Status:

Scharlach wird durch Streptokokken der Gruppe A ausgelöst. Es muß ein drekter Kontakt gegeben sein, Alle "berührten" Gegenstände müssen also nicht weggeworfen werden. Bei Krankheitssymptomen und pos. Rachenabstrich sollte über 10 Tage mit Penicillin behandelt werden.
Nach 24 Stunden Antibiotikagabe besteht keine Ansteckungsgefahr mehr.


Tanja Höpfl schrieb:



Guten Tag,


meine Tochter ist 4 Jahre alt und besucht einen Kinderladen. Vor zwei Tagen erfuhr ich, daß eine Erzieherin an Scharlach und (anscheinend gleichzeitig) an dem Pfeifferschen Drüsenfieber erkrankt ist. Heute nun, waren nur noch 8 Kinder in der Einrichtung. Der Rest hat Scharlach.
Meine Tochter und mich hat es noch nicht erwischt, und deshalb würde ich wissen, ob es eine Vorbeugung gibt, damit sich die Streptokoken erst gar nicht ausbreiten. Kann man vorbeugend Penicilin nehmen?
Außerdem habe ich versucht mich über Scharlach schlau zu machen, aber es ist schwer. Manche Seiten im Web sagen, es sei so ansteckend, daß man nach Erkrankung alle Spielsachen, Kleidungsstücke, Bettwäsche usw., die das Kind während der Inkubationszeit berührt hatte, wegwerfen muß, weil die Erreger mit Desinfektionsmittel nicht abgetötet werden können. Ich finde, das ist ein Ding der Unmöglichkeit.
Bei der Dauer der Ansteckungsgefahr variieren die Angaben zwischen 24 h und bis zu 5 Tagen nach der e....

Prof. Wahn/reibel
  • (428 mal gelesen)
  • Status:

Scharlach wird durch Streptokokken der Gruppe A ausgelöst. Es muß ein drekter Kontakt gegeben sein, Alle "berührten" Gegenstände müssen also nicht weggeworfen werden. Bei Krankheitssymptomen und pos. Rachenabstrich sollte über 10 Tage mit Penicillin behandelt werden.
Nach 24 Stunden Antibiotikagabe besteht keine Ansteckungsgefahr mehr.


Tanja Höpfl schrieb:



Guten Tag,


meine Tochter ist 4 Jahre alt und besucht einen Kinderladen. Vor zwei Tagen erfuhr ich, daß eine Erzieherin an Scharlach und (anscheinend gleichzeitig) an dem Pfeifferschen Drüsenfieber erkrankt ist. Heute nun, waren nur noch 8 Kinder in der Einrichtung. Der Rest hat Scharlach.
Meine Tochter und mich hat es noch nicht erwischt, und deshalb würde ich wissen, ob es eine Vorbeugung gibt, damit sich die Streptokoken erst gar nicht ausbreiten. Kann man vorbeugend Penicilin nehmen?
Außerdem habe ich versucht mich über Scharlach schlau zu machen, aber es ist schwer. Manche Seiten im Web sagen, es sei so ansteckend, daß man nach Erkrankung alle Spielsachen, Kleidungsstücke, Bettwäsche usw., die das Kind während der Inkubationszeit berührt hatte, wegwerfen muß, weil die Erreger mit Desinfektionsmittel nicht abgetötet werden können. Ich finde, das ist ein Ding der Unmöglichkeit.
Bei der Dauer der Ansteckungsgefahr variieren die Angaben zwischen 24 h und bis zu 5 Tagen nach der e....

Datum/Zeit von Autor Thema
26.01.01 23:14 Tanja HöpflScharlach
28.01.01 12:53 BarbaraRE: Scharlach
29.01.01 11:06 Prof. Wahn/reibelRE: Scharlach
29.01.01 11:06 Prof. Wahn/reibelRE: Scharlach
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