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Forum: Kinderentwicklung & Elternsorgen

Eröffnungsbeitrag des Themas:

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  • (911 mal gelesen)
  • Status: Med-Beginner Stern

ich bitte hiermit betroffene eltern und fachdienste zum erfahrungsaustausch .


mein sohn ist 6 jahre alt und sottert massiv , er leidet selber sehr darunter .
will sich aber in einzeltherapie nicht behandeln lassen ,zZ besuchen wir eine stottergruppe bei einer logopädin .


wir haben auch schon einen kinderpsychologen aufgesucht der sagte - das sottern wir im pupertätsalter sowieso verschwienden .was ich nciht ganz glauben kann . auch die logopädin sagte dazu , sie glaube nicht daran ...


ich bitte um erfahrungsaustausch mit eltern deren kinder weiter gestottert ahben oder sogar flüssig geworden sind .


dankeschön


alexablue

Antworten zu diesem Thema:

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Autor
Datum
  • (389 mal gelesen)
  • Status: Med-Insider SternSternStern

Hallo Alexablue,
die Logopädin wird euch doch bestimmt auch schon gute Tipps gegeben haben, oder? Dann würde ich mich als erstes einmal daran halten. Zu viele verschiedene Ansätze würden deinen Sohn auch wieder nur verunsichern.


Im Laufe unserer sprachlichen Entwicklung treten bei ca. 80% aller Kinder im Alter von 3-5 Jahren sogenannte Redeunflüssigkeiten auf. Lediglich bei ca. 2 % verfestigt sich diese Redeunflüssigkeit zu einem Stottern. Und bei einem geringen Anteil kann sich dies zu einem chronischen Stottern entwickeln (bei ca. 1% der Bevölkerung).


Hier noch ein paar Tipps für das richtige Verhalten der Eltern:


Was Sie NICHT tun sollten:
- Ermahnen zu besserem Sprechen, z.B. "Sprich langsam!"
- Dem Kind mehr Aufmerksamkeit schenken, wenn es stottert.
- Kritik an der Sprechweise des Kindes, z.B. "Sprich deutlicher!"
- Wegschauen, wenn das Kind stottert.


Wie Sie Ihrem Kind HELFEN können:
- Bleiben Sie selbst gelassen und ruhig, auch wenn es Ihnen schwer fällt.
- Versuchen sie, den Mut und die Freude Ihres Kindes am Sprechen zu entwickeln.
- Nehmen Sie sich ZEIT für Ihr Kind, hören Sie ihm zu, lassen Sie es ausreden.
- Verbessern Sie Ihr Kind nicht mehr als nötig.
- Geben Sie Ihrem Kind das Gefühl, dass es Ihnen nichts ausmacht, wenn es einmal hängen bleibt.
- Schauen Sie Ihr Kind beim Sprechen an und blicken nicht weg, wenn es Sprechschwierigkeiten hat.
- Nehmen Sie den Inhalt des Erzählten ernst.
- Zeigen Sie Ihrem Kind, dass Sie es verstanden haben, z.B. "Da war - da ist - da ist einer in-in-in den Zaun gefahren." Sie: "Ja, der Zaun ist kaputt. Er muss repariert werden."
- Singen Sie mit ihrem Kind. (Beispiel "I´m a Scatman")
(Quelle: stotter-infoseiten)


Liebe Grüße, Lucky

  • (280 mal gelesen)
  • Status: Med-Beginner Stern

ja - dankeschön LUCKY ....


jetzt waren ferien und mein sohn hat den kiga nicht besucht . in diesen 2 wochen hat er fast nur flüssig gesprochen ...


die ansätze die du mir aufgezeigt hat sind mir sehr bewusst -es ist nicht wichtig WIE er was sagt -sonder WAS er sagt !!


danke nochmal


lieber gruß


alex

Anonymer User
  • (252 mal gelesen)
  • Status:

Hallo,


ich habe soeben Ihre Nachricht gelesen und wollte mich erkundigen, wie es Ihnen und Ihrem Sohn geht.
Ich kann Ihnen sagen, dass Stottern kein psychologisches Problem ist und es auch nicht einfach in der Pubertät verschwindet. Eine logopädische Therapie ist unumgänglich.
Damit möchte ich sagen, dass Stottern keine psychische Ursache hat, allerdings durch psychische Gegebenheiten verstärkt werden kann. Stottern ist genetisch bedingt.
Es ist sehr wichtig, dass Ihr Sohn an der Therapie Freude gewinnt. Ich weiß, das ist nicht sehr einfach für die Betroffenen/ Kinder. Es gibt auch ein sogenanntes Stottercamp, wo man in den Sommerferien hingehen kann, ich werde mich noch einmal erkundigen, mit wie vielen Jahren man dort hingehen kann. Dort sind auch andere Kinder und Jugendliche, man fühlt sich nicht alleine und hat auch Spass.
Ich würde mich freuen, von Ihnen zu hören.


LG chicky_mouse

  • (171 mal gelesen)
  • Status: Med-Senior SternSternSternStern

Hallo alexablue,


habt ihr schon mal darüber nachgedacht das das stottern etwas mit der Kita zu tun hat? Da du geschrieben hast das es besser wurde als er jetzt nicht mehr in der Kita war....??


Wäre ja mal wert drüber nachzudenken und auch mal die Erzieherin zu fragen ob vielleicht etwas vorgefallen ist... Dies wird wohl nicht der Auslöser sein (wenn es so ist..) aber es wird das Stottern deines Sohnes sicherlich nicht gerade verbessern.


LG, dani

Anonymer User
  • (180 mal gelesen)
  • Status:

Hallo,


Stottern hat keine psychologische sondern eine genetische Disposition, doch es kann durchaus möglich sein, dass er unglücklich im Kindergarten ist und dies somit das Stottern noch verstärkt.


LG chicky_mouse

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