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Forum: Kinderentwicklung & Elternsorgen

Eröffnungsbeitrag des Themas:

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Hallo zusammen,


meine Cousine (11 Jahre) leidet an Dyskalkulie. Schon seit der ersten Klasse kommt die mit Mathe gar nicht klar, jetzt ist sie auf der Hauptschule und hat weiterhin sehr schlechte Mathenoten.
Sie war ca. 1 Jahr lang in einer Art Therapie oder Nachhilfe (ich kann leider nicht genau sagen, um was es sich konkret gehandelt hat) und am Schluss hat man mit einem Test festgestellt, dass ihre Fähigkeiten nicht besser geworden sind. Deswegen haben ihre Eltern es abgebrochen. Seitdem erhält sie keine Förderung mehr!
Das finde ich ziemlich unverantwortlich, da so eine Therapie doch meist etwas Zeit braucht, bis sie anschlägt!! Was meint ihr dazu? Kennt sich jemand genauer aus mit Dyskalkulie? Würde Ergotherapie helfen?


Außerdem mache ich mir große Sorgen um ihre Zukunft. Sie wird wiederholen müssen, wenn nicht dieses dann nächstes Jahr und ihr Abschlusszeugnis wird sicher auch schlecht ausfallen! Ich habe Angst, dass sie später keine richtigen Berufschancen haben wird.


Ihre Eltern machen sich darüber wohl keine allzu großen Sorgen, wenn sie nichts mehr gegen ihre Dyskalkulie unternehmen.... Es ist ihnen wohl zu viel Arbeit und Stress!!


Vielleicht kann mir ja jemand helfen. Würde mich freuen!
Vielen Dank,
Luna

Antworten zu diesem Thema:

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(347 mal gelesen)
Status: Med-As SternSternSternSternStern

also ich kenne es von der Legasthenie, da geht die Förderung über Jahre. Wenn das Kind wiederholen muss, dann so schnell wie möglich. Und um Gottes Willen die Förderung weiter laufen lassen.


Bei einem anerkannten Legastheniker ist es so, dass die Kinder zu Diagnosestellung verschiedene Tests absolvieren müssen, mein Sohn hat das an der Erziehungsberatungsstelle machen können. Anschließend wird das Kind noch von einem Kinder- und Jugendpsychiater (vom Gesundheitsamt) untersucht. Danach bekamen wir die Anerkennung. Zur Förderung wird jährlich ein neuer Test erhoben. Anhand diesen Testes wird die Förderung für das neue Schuljahr festgelegt.


Mein Sohn hat auch ein Schuljahr wiederholt, dadurch hatte er die Möglichkeit sich auf die Förderung zu konzentrieren und trotzdem in der Schule gut mitzukommen. Kurz und knapp, es hat ihm gut getan. Ich schätze mal, dass die Richtlinien für Dyskalkulie ähnlich sind, wie die für Legasthenie.


Ob Ergotherapie hilfreich ist, sollte man durch eine ergotherapeutische Diagnosestellung beurteilen lassen. Meinem Sohn hat sie (allerdings wegen Wahrnehmungsstörungen) extrem geholfen. Er bekam über 4 Jahre Ergotherapie.


Liebe Grüße
Beate

Anonymer User
(332 mal gelesen)
Status:

Ein vorzeitiges Beenden der Therapie ist unverantwortlich.


Ein Ergotherapie oder auch Logopädie kann helfen die Dyskalkulie zu beheben.

(341 mal gelesen)
Status: Med-Beginner Stern

Hallo Luna,
mneine Tochter leidet auch an Dyskalkulie, welche leider erst im 5. Schuljahr Realschule festgestellt wurde. Danach bekam sie 18 Monate lang professionelle Hilfe (teuer). Jetzt, im 7. Schuljahr, geht sie zweimal die Woche zur "normalen" Nachhilfe und es wird merklich besser.
Liebe Grüße
rizzitelli

Datum/Zeit von Autor Thema
03.11.07 11:49 LunaStella Dyskalkulie
03.11.07 12:53 Beate Ullmann Re: Dyskalkulie
03.11.07 17:25 Anonymer User Re: Dyskalkulie
28.01.09 13:01 rizzitelli Re: Dyskalkulie
Derzeit online: Bittersweet59, cgh66
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