Startseite > Foren > Forum Kinderentwicklung & Elternsorgen > Ärzte glauben nicht an ADHS??!!
Hallo, ich bin ganz neu hier!
Es geht um meinen 6 1/2 jährigen Sohn.
Ich fang mal vorne an:
Schon als Baby schrie er viel und wollte immer beschäftigt sein.
Als er mit 3 Jahren in den Kindi kam, fing der Ärger dann erst an. Ständig beschwerte sich die Erzieherin, über sein Verhalten, er tat nicht was er sollte, hatte ständig mit anderen Kindern Ärger...Auch daheim war es nicht anders und alles drehte sich um ihn, denn er stellte alles mögliche an, kämpfte mit seinem großen Bruder (heute 11 Jahre) , er brauchte ewig um die richtige Kleidung zu finden..er bestimmte und bestimmt alles.
Mit 4 Jahren gingen wir zu einem Kinderpsychologen, der meinte er glaube nicht an ADHS sondern, dass ihm langweilig ist und der Psychologe machte einen KABC Test , da stellte sich heraus, dass er mit noch nicht ganz 5 Jahren einen geistigen Stand von 6 1/2 hätte. Uns wurde geraten ihn in die Schule zu tun. Nach langem hin und her, machten wir das.
Nun hat er die erste Klasse geschafft, auch hatte ich nie den Eindruck, dass er was nicht blickt, nur ist er viel zu langsam und muß alles zu Hause nacharbeiten. Im Zeugniss stand nun auch, dass er mit den Mitschülern nicht klar kommt und viel zu langsam ist und oft an alles mögliche erinnert werden muß.
Jetzt ist er in der zweiten Klasse und das Drama nimmt seinen Lauf. Er vergißt wirklich jeden Tag etwas in der Schule, bekommt Strafarbeiten, muß ständig daheim nacharbeiten, weil er zu langsam ist, hat oft Ärger mit Mitschülern, macht ewig Hausaufgaben....
Ich glaube immernoch, dass es nicht die Hochbegabung ist, sondern ADHS, was ihn oft so unausstehlich macht. Aber der Psychologe meinte, es sei halt das Problem, bei früh eingeschulten Kindern, weil er sich behaupten muß.Aber wenn das so weiter geht dreh ich noch durch. Ich weiß nicht was ich weiter machen soll, natürlich bin ich nicht scharf darauf meinem Kind Medikamente zu geben, aber so geht es doch nicht weiter..



hi pennybär
ich glaube auch nicht an adhs, daß dein kind so langsam lernt und so agil ist liegt daran daß er anders lernt, nämlich durch bewegung
meine ehemalige freundin hatte das auch mit ihren sohn da ist sie zum kinesiologen (oder wie das heißt) gegangen und die haben blockaden gelöst und die mutter geraten das kind auf eine andere schule zu schicken wo er viel bewegung hat.
daß dein kind ärger mit anderen hat denke ich liegt daran das er sich unverstanden fühlt
lg kiroho
Danke erst mal für die Nachricht!!
Ich habe auch schon mit dem Gedanken gespielt, zu einem Kinesiologen oder einem Heilpraktiker zu gehen.
Auf alle Fälle vielen Dank für den Beitrag.
Hallo Pennybär,
ich glaube auch nicht an ADHS, und zwar aus dem Grund, dass es ganz einfach eine Modediagnose ist, und meiner Meinung nach kein echtes Syndrom. Kleine Kinder sind nun mal oft hyperaktiv und haben keine besonders lange Aufmerksamkeitsspanne. So ist das. Das ist keine Krankheit. Ich glaub sehr wohl, dass das Verhalten von deinem Sohn auf seine Hochbegabung zurückzuführen ist. Du solltest dir überlegen, mit seinem Lehrer zu reden (vielleicht kann er schwierigere Aufgaben bekommen, vielleicht ist er noch unterfordert?) oder ihn in eine spezielle Schule zu schicken.
Also ADHS gibt es wirklich, das ist eine Stoffwechselstörung im Gehirn, welche nur mit Medis einzustellen ist, da sonst das Kind ständiges "Gewitter" im Kopf hat, aber du hast Recht, ich denke auch, das diese diagnose viel zu häufig gestellt wird. Viele Mütter nehmen z.B. Ritalin und co und bei ihnen wirkt es ähnlich wie einer Droge, sie schaffen alles..., bei den betroffenen Kindern wirkt es so, dass sie nicht ständig dieses "Gewitter" im Kopf haben. Andererseits, würde ich dringenst empfehlen es mit Osteopathie zu probieren um Blockaden zu lösen, hat meinem absoluten Schreikind innerhalb von 3 Sitzungen geholfen, sonst wäre sie sehr wahrscheinlich auch ein "ADHS" Kind. Und Erziehung und Disziplin und sehr viel Liebe



hi
selbst wenn die kinder adhs oder ads haben ich würde sie auf keinen fall mit medis behandeln
mit 18 werden die medis abgesetzt und ich habe gehört das dann die selbstmordrate der jugendlichen steigt
lg kiroho
ich habe gehört, reicht nicht, es ist einfach so, das der hirnstoffwechsel nicht IO ist und somit helfen Medis um diesen wieder zu regulieren, wie als bei uns erwachsenen Depressionen, Angst... bestehen. Das ist nun mal Fakt. Ich selbst habe 3 Kinder und keines der 3 Kinder sind gottseidank davon betroffen. Man muß sich damit beschäftigen, damit man versteht, was im Körper vor sich geht und wie gesagt, es können auch Blockaden sein und Osteopathie kann sehr gut helfen, das würde ich versuchen, als Betroffene Mutter, wenn ich das Problem hätte.
Vielen Danke für die Antworten.
Ich denke das mit dem Osteophaten werde ich mal versuchen. Bisher habe ich einfach nicht daran geglaubt, dass Blockaden sich so bemerkbar machen können. Aber es wäre auf jeden Fall noch eine Möglichkeit. Medikamente würde ich nur bei einer deutlichen Diagnose geben wollen. Danke für die Antworten!
| Datum/Zeit | von Autor | Thema |
|---|---|---|
| 25.09.10 12:25 | Pennybär | |
| 15.01.11 10:47 | Pennybär | |
| 07.10.10 14:36 | kiroho | |
| 08.10.10 09:13 | Pennybär | |
| 31.10.10 22:36 | ingrid39 | |
| 14.01.11 21:10 | lauri2903 | |
| 14.01.11 21:37 | kiroho | |
| 14.01.11 22:15 | lauri2903 |
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