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Forum: Hämorrhoiden

Eröffnungsbeitrag des Themas:

Titel
Autor
Datum
(380 mal gelesen)
Status: Med-Beginner Stern

Hallo, bei mir wurde ein Rectumprolaps festgestellt, der operativ entfernt werden soll. Jetzt meine Frage der Arzt sprach von einer Starr-Operation. Ist diese wirklich besser als die herkömmliche? Mich schreckt die Forstellung von einem geklammerten Darm eher ab, da ich immer etwas nähen als tackern würde, wenn es halten soll. Bin jetzt ziemlich unsicher was ich machen soll. Ach ja, ich habe eher mit Durchfall als mit Verstopfung zu tun.

Antworten zu diesem Thema:

Titel
Autor
Datum
Dr. Schönenberg
(148 mal gelesen)
Status: Experte

Die Operationsmethode nach Starr ist eine gängige Methode, um einen Rektumprolaps zu beheben. Entscheidend für einen Operationserfolg ist immer die gute Indikationsstellung (Identifizierung des genauen Problems); aber auch die Erfahrung des Operateurs (nach der Sie immer fragen sollten !!). Wenn Zweifel bleiben, holen Sie eine zweite Meinung ein.
MfG
Dr. E. S.

Anonymer User
(119 mal gelesen)
Status:

Hallo,


Die Klammern sind winzig, und Du wirst sie nicht spüren.


Ich habe diese OP hinter mir. Dort kannst Du alles nachlesen: [http://www.onmeda.de/foren/forum-haemorrhoiden/fehldiagnose--haemorrh.-dd-analprolaps-=%3E-op/1503814/read.html]


Bei Fragen kannst Du mir jederzeit schreiben, entweder hier im Thread oder privat.


Viele Grüße,
Braunauge

(100 mal gelesen)
Status: Med-Beginner Stern

Wie lange dauert es denn im Normalfall bis man wieder einsaztbereit ist, sprich wieder arbeiten kann?


Und an Braunauge: ist denn jetzt alles in Ordnung? Dein Erlebnis war ja nicht gerade aufbauend.

Dr. Schönenberg
(116 mal gelesen)
Status: Experte

Die Arbeitsfähigkeit hängt natürlcih von der Art des Berufes ab, in der Regel sollte nach 1-2 Wochen wieder (mit kleinen Einschränkungen - Heben, Tragen) ein normaler Tagesablauf mögich sein.
MfG
Dr. E. S.

Anonymer User
(87 mal gelesen)
Status:

Zitat:
julchen73
Und an Braunauge: ist denn jetzt alles in Ordnung? Dein Erlebnis war ja nicht gerade aufbauend.


Die Verwachsung ist noch vorhanden und wird es auch bleiben. Man könnte sie zwar operativ beseitigen, dabei könnte jedoch eine neue Verwachsung entstehen. Also verzichte ich lieber darauf und nehme weiterhin 1 Beutel Movicol (Macrogol 3350) pro Tag. An dessen seifigen Geschmack habe ich mich mittlerweile längst gewöhnt, Nebenwirkungen hat es nicht, und bezahlt wird es von der Krankenkasse.


Ich bereue es nicht, daß ich mich der OP unterzogen habe; es gab keine Alternative dazu. (Das prolabierte Darmstück kann wund werden, sich entzünden, es kann zu Stuhlinkontinenz kommen u.a.)
Außerdem bekommt längst nicht jeder die Komplikationen, die in meinem Fall aufgetreten sind. Ich hatte da eben einfach Pech.


Viele Grüße,
Braunauge

Datum/Zeit von Autor Thema
18.02.10 21:59 julchen73 Rectumprolaps
19.02.10 11:07 Dr. Schönenberg Re: Rectumprolaps
21.02.10 22:14 Anonymer User Re: Rectumprolaps
24.02.10 09:21 julchen73 Re: Rectumprolaps
24.02.10 11:56 Dr. Schönenberg Re: Rectumprolaps
24.02.10 21:50 Anonymer User Re: Rectumprolaps
Derzeit online: helene20, lady101
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